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itworks Wien

Beratungsgespräch bei itworks: Fragen stellen unerwünscht

Aktiver Admin am Fr., 16.03.2018 - 00:09
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Bericht betreffend des 2. Gesprächstermins bei der itworks GmbH, Meldemannstrasse 12-14, 1200 Wien

Ich kam wie vereinbart zum Gesprächstermin um 08 Uhr mit meiner Vertrauensperson bei der Firma itworks GmbH in die Meldemannstrasse.

Gegenüber saß mir Frau Bettina P. von der Abteilung Recruiting. Sie behauptete vorab, dass ich keinerlei Daten auf dem Bewerber-Fragebogen ausgefüllt hätte. Meiner Meinung nach ist das ein höchst seltsamer Einstieg in ein solches Gespräch, da die Aussage absolut unwahr ist.

Schon beim 1. Gesprächstermin mit Herrn K., füllte ich das Datenblatt aus und besprach mit ihm vorausschauend meinen beruflichen Werdegang und meine bisherigen Tätigkeiten. Frau P. bot ein Dienstverhältnis mit 30 Stunden an, ohne genauen Inhalt über dieses und ohne konkrete Informationen über die berufliche Tätigkeit zu nennen. Ich stellte die wichtige Frage nach einem konkreten Jobangebot die Frau P. überging.

Ich besprach mit Frau P. gemeinsam, zwecks Übersicht über Fähigkeiten und Skills, meine berufliche Grundausbildung, diverse Tätigkeiten der Jahre sowie meine zusätzlichen beruflichen Ausbildungen und Orientierungen.

Ich sprach das Programm “Beratungs- und Betreuungseinrichtung Jobservice Wien“ an und dass ich gerne nähere Informationen darüber hätte. Auf der Website der itworks GmbH heißt es, dass dieses Service für Menschen ab 50+ und „arbeitsmarktferne Personen“ gedacht ist. Ich sagte, dass ich unter keine dieser Gruppen falle und ich den Begriff „arbeitsmarktfern“ allgemein für sehr diskriminierend-problematisch halte.

Nur aufgrund dieser schlichten Feststellung meinte Frau P. ich sei unkooperstiv. So wie ich meine persönlichen und beruflichen Daten offenlegte, wollte ich auch näheres von meinem Gegenüber wissen. Ich ersuchte um Auskunft über die Qualifikationen meiner Gesprächspartnerin wie es zum Zweck des Kennenlernens üblich und sinnvoll ist.

Daraufhin brach Frau P. das Gespräch überraschenderweise von sich aus wie folgt ab. „Wir sind damit fertig. It-works ist nicht interessiert und wird sie ablehnen“

itworks: Zu gering angemeldete Stundenzahl erst nach Beschwerde beim AMS korrigiert

Aktiver Admin am Mi., 26.10.2016 - 18:38
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Ich habe über Itworks tatsächlich einen guten Job gefunden und falls ich mich nicht dämlich anstelle werden die mich auch sicher behalten, was mich allerdings sehr ärgert ist, dass ich von Itworks nur auf 30 Stunden angemeldet wurde, obwohl es ein 38,5 Stunden Job ist.

Der für mich zuständige Itworks-Mitarbeiter ist soweit auch sehr nett, nur den "Arbeitsvertrag" hat ein anderer mit mir gemacht und der hat mir lauter Mist erzählt.

Er hat gesagt ich würde eine Hälfte des Gehalts von Itworks bekommen und die Andere von der Firma bei der ich arbeite und den einen Zettel müsse ich unterschreiben weil ich ja Vollzeit arbeite und bei Itworks wäre man ja nur 30 Stunden (ich dachte in den "überlassungsfreien Zeiten" - kein Wort davon, dass ich nur auf 30 Stunden angemeldet werde).

Ich wartete und wartete, dass ich einen Dienstvertrag von meiner Firma bekomme - bis ich dann meinen "Betreuer" von Itworks anrief und der mir sagte das stimmt alles nicht, ich bekomme mein gesamtes Gehalt von Itworks und deswegen auch keinen Dienstvertrag von meiner Firma.

Der Typ der mir die Zettel zum Unterschreiben gab hat die Anmeldung bei der WGKK nicht einmal an das AMS weiter gesendet (wegen der Kombilohnbeihilfe) - weshalb ich wahrscheinlich auch noch immer kein Geld bekommen habe (angeblich Freitag).

Ausserdem hat er gesagt er schickt mir die Zetteln die ich unterschrieben habe per Email - geschickt hat er mir nur die Anmeldung bei der WGKK und die auch nur weil ich nochmal danach gefragt habe. Ich habe ihm vorgestern auch eine sehr zornige E-Mail geschickt - dass ich endlich was sehen will wo mein komplettes Gehalt oben steht (das was ich unterschrieben habe, da stand nur was von ca. 850 Euro und auf meine Nachfrage deswegen hat er mir den Schmarrn erzählt von wegen die andere Hälfte bekäme ich von meiner Firma!) - dass ich auf Vollzeit angemeldet werden will etc.

Die Firma bei der ich arbeite ist sehr korrekt, die können sicher nichts dafür, aber dieses scheiss Itworks...! Ist das überhaupt legal,  dass die mich nur 30 Stunden anmelden, obwohl ich mit meiner Fima eine ganz normale 38,5 Stunden Woche vereinbart habe - so wie auch die 3 anderen Mitarbeiter, die dort arbeiten? Einer davon kam auch über Itworks in die Firma, arbeitet inzwischen aber schon 4 Jahre dort und damals hat Itworks ihn ganz normal mit 38,5 Stunden angemeldet.

Der von Itworks behauptet ja ich hätte durch die 30 Stunden Anmeldung keine Nachteile, ich würde ja alle Stunden bezahlt bekommen die ich arbeite - das mag schon sein, aber theoretisch könnte die Firma dann ja auch auf einmal sagen wir brauchen sie diese Woche doch nicht jeden Tag etc. (was die eh nicht machen, aber trotzdem wurmt es mich) - und wie sieht es dann aus wenn ich wieder arbeitslos werden würde - wie wird dann das Arbeitslosengeld berechnet - nur von den 30 Stunden ausgehend? 

Meinst du es nutzt was sich bei der Arbeiterkammer zu beschweren?

Wegen der Beitrittserklärung sei mir bitte nicht böse, aber ich bin mit dem Geld immer noch sehr knapp - ich habe ja eben erst zu arbeiten begonnen und dieses Monat noch nicht einmal mein Geld bekommen, ich überlege mir das noch.

LG

Silke


Liebe Silke,

fein, dass Du zu den glücklichen gehörst, die auch eine echte Überlassung bekommen (viele werden nur per forma angestellt um die Vorgaben des AMS zu erfüllen)

Wegen der Anmeldung würde ich mal Beschwerde beim AMS machen (ist ja der Auftraggeber). Die müssen in der überlassungsfreien Zeit übrigens genauso viele Stunden zahlen wie in der Überlassung -->

§ 11 AÜG

(2) Verboten sind insbesondere Vereinbarungen und Bedingungen, welche

1. den Anspruch auf Entgelt auf die Dauer der Beschäftigung im Betrieb des Beschäftigers einschränken;

2. die Arbeitszeit wesentlich unter dem Durchschnitt des zu erwartenden Beschäftigungsausmaßes festsetzen oder ein geringeres Ausmaß der Arbeitszeit für überlassungsfreie Zeiten festlegen;

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40142950

Im Prinzip sollte bei solchen arbeitsrechtlichen Fragen auch die AK Unterstützung geben bzw. sitzen die ja selbst in den AMS Aufsichtsgremien drinnen.

lg

Martin


Hallo Martin,

ich wollte mich bei dir noch bedanken. Auf dein Anraten hin habe ich eine Beschwerde an das AMS geschrieben (Itworks hat mir einfach nicht geantwortet auf meine Bitte auf Änderung der Anmeldung zu 38,5 Stunden pro Woche bei der WGKK).

Einen Tag nach der Beschwerde ans AMS habe ich jetzt die Änderung der Anmeldung zu 38,5 Stunden pro Woche *gg*.

Liebe Grüße

Silke

Infotag bei itworks: Kampf um den Fragebogen (Februar 2016)

Aktiver Admin am So., 06.03.2016 - 09:11
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Gedächtnisprotokoll 25.02.2016 von 08:45h bis 10:20h, Itworks 1200 Wien:

Ich habe mich um 08:45 bei der Rezeption im Erdgeschoss des Unternehmens gemeldet. Ich zeige meine, mir von meinem Berater ausgehändigte Einladung der Dame an der Rezeption vor. Diese nahm sich meine Einladung und schickte mich in den ersten Stock, links, Zimmer 1.49. Dort ging ich unverzüglich hin und setzte mich auf einen der Sesseln.

Kurz nach 09:00 kam Herr K. J. in den Raum und hielt einen kurzen Vortrag über das Unternehmen itworks. Nachdem Vortrag ließ er einen Fragebogen durchgeben und verteilte Kugelschreiber. Laut seinen Anweisungen müssen wir den Fragebogen komplett ausfüllen und diesen dann im Erdgeschoss bei der Rezeption abgeben. Ich füllte den Fragebogen soweit  ich mich auskannte aus und gab diesen im Erdgeschoss bei der Rezeption ab.

Die Dame sagte ich soll im Gang neben der Rezeption warten bis ich namentlich aufgerufen werde. Gleichzeitig verlange ich mein Einladungsschreiben von der selben Dame an der Rezeption zurück. Diese übergab mir meine Einladung ohne Diskussion.

Nach einer langen Wartezeit wurde ich von Herr K. J. aufgerufen. Ich Folge ihm zu seinem Schreibtisch. Als ich mit meinen Fragen bezüglich konkreten Jobangeboten begonnen habe, bremste er mich mit der Aussage ich hätte den Fragebogen nicht komplett ausgefüllt. Ich wollte auf seine sehr unfreundliche Art meinen Fragebogen zurück. Er meinte NEIN.

Er frage mich ob ich arbeiten will oder nicht. Ich sagte selbstverständlich, dass ich arbeiten will. Er meinte daraufhin das ich dann den Fragebogen Unterschrieben muss! Denn wenn ich den Fragebogen nicht unterschriebe wird Herr K. J. meinem AMS-Berater mitteilen das ich nicht arbeitswillig bin! Ich meinte das er dem AMS natürlich mitteilen kann was er will aber das ich das nie gesagt habe!

Ich erklärte ihm ganz ruhig und freundlich das meine Daten mir gehören. Er wurde immer lauter und meinte ich solle ihm nicht seinen Job erklären.

Sogar die Kollegin die im Nachhinein für den Herr K. J. als Zeugin unterschrieben hat ist auf unser Gespräch  aufmerksam geworden. Ich denke das sie den Inhalt nicht so wahrgenommen hat wie die Lautstärke, da sie ja selbst in einem Gespräch mit einer Dame war.

Ich bat ihn nicht so laut zu werden da ich auch nicht laut bin und sich zu beruhigen.

Herr K. J. meinte er wird sich meinen Fragebogen kopieren. Ich sage mehrmals das auf dem Fragebogen meine Daten sind und meine Daten mir gehören. Er meinte ich muss auf der Kopie unterschreiben, dass ich meinen originalen Fragebogen erhalten habe.

Er ignorierte meine bitte und kopierte meinen Fragebogen. Seine Kollegin hat auf seine wortwörtlich folgende Bitte hinauf als Zeugin unterschreiben: "Kannst du mir bitte was als Zeugin unterschrieben? Ich habe da einen Spezialisten sitzen."

Ich verstehe nicht ganz was Herr Kreidenitsch mit "Spezialisten" gemeint hat, aber ich nehme nicht an das es als Kompliment gemeint war. Außerdem bin nur ich an seinem Schreibtisch gesessen, also kann er nur mich gemeint haben.

Um das sehr unangenehme Gespräch zu endlich zu beenden und mich nicht mehr anschreien zu lassen, unterschrieb ich auf der Kopie meines Fragebogens, dass ich meinen Originalen Fragebogen erhalten habe.

Ich bekam meinen originalen Fragebogen zurück und verließ das Büro indem unter anderen Herr K. saß. Auf meinen Wunsch wurde mir eine Zeitbestätigung von der Dame an der Rezeption ausgehändigt. Danach ging ich aus dem Gebäuden hinaus.

Gedächtnisprotokoll Ende.

Von einem Sinnloskurs in den nächsten: dieberater, murad & murad, team4, bbrz, ip center, itworks, jobtransfer (Winter 2014/15)

Aktiver Admin am Di., 03.03.2015 - 21:25
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Als ich im Jahr 2005 meine zweite Lehrstelle zum Einzelhandelskaufmann verloren hatte musste ich mich zum ersten Mal beim AMS-Jugendliche als arbeitslos melden. In der ersten Zeit bekam ich hin und wieder Stellenangebote aber immer wieder absagen auf die Bewerbungen.

Nach ungefähr 5 Monaten musste ich einen Kurs bei ''dieBerater'' in der Nähe von der Philadelphiabrücke besuchen wo es hieß dass mir dort geholfen wird bei der Jobsuche. Da dies mein erster AMS-Kurs damals war wusste ich zu dieser Zeit noch nicht was genau dort gemacht wird. Die ersten 3 Wochen mussten wir nur vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben was wir auch taten. Der Trainer beobachtete uns genau im Auge und redete sofort laut wenn keiner aufpasste oder was anderes tut. Wir bekamen auch Bildungsangebote wie ECDL oder Kochkurse. Ich entschied mich dann den ECDL-Core zu machen schaffte aber nur die ersten 2 Module, schmiss das ganze hin und konzentrierte mich auf die Jobsuche. Nach den ersten 3 Wochen hieß es dann ich müsse zu einer anderen Zweigstelle von ''dieBerater'' gehen um den Kurs weitermachen zu können, diese befand sich in der Nähe von Schönbrunn. Dort waren wir eine kleine Gruppe wo wir zuerst Plakate zeichnen mussten um uns zu präsentieren. Die letzten 2 Wochen des Kurses mussten wir Filme schauen und Zukunftspläne schreiben wie wir uns den zukünftigen Job vorstellen.

Ich fand dann aber 2006 meine dritte Lehrstelle, brach diese dann aber nach einen Jahr ab weil ich schlecht behandelt wurde und ich kurz vorm Burnout war.

Als ich mich 2007 wieder als arbeitslos gemeldet habe bekam ich im Dezember einen Kurs der im ersten Bezirk war und ''TEAM'' oder so hieß, die Kurszeiten waren vormittags und nachmittags. Dort mussten wir 4 Wochen lang nur über uns reden, vorm PC sitzen und uns zu Tode langweilen. Als der Kurs dann zu Ende war hieß es dann dass es eine Nachbetreuung einmal monatlich gibt und da musste ich dann einmal im Monat zum Kurs gehen und für ca. 10-15 Minuten mit dem jeweiligen Coach reden und einmal schlug ich ihm eine Ausbildung beim WIFI vor und da wurde er völlig unhöflich und meinte ich solle ''hakeln geh'n'' um mir diese zu bezahlen.

Im Jahr 2008 war ich zweimal beim selben Kurs von ''dieBerater'' in der Siebenbrunnengasse, ich machte den ECDL-Core und Advanced und einige andere Module, nichts half weiter. Wir mussten dort Plakate zeichnen, vorm PC sitzen und auch eine fiktive Firma gründen und diese auf Plakaten präsentieren, irgendwelche Spiele mussten wir auch spielen und ich fragte mich die ganze Zeit was das mit Jobsuche zu tun hat und merkte dass das sinnlos ist.

2009 schickte mich das AMS zu der bekannten Leihfirma ''itWorks'' wo ich einen Arbeitsvertrag für 2 Monate unterschreiben musste und war dann eine sogenannte Transitarbeitskraft. Aber in diesen 2 Monaten musste ich dort nur jeden Tag vorm PC sitzen und nach Jobs suchen dann wurde der Vertrag gekündigt und wurde zum AMS zurück geschickt.

Als ich 2010 aufgrund psychischer Probleme zum BBRZ geschickt wurde musste ich den reinsten Psychoterror dort mitmachen. Es werden dort einem irgendwelche Diagnosen und Krankheiten vorgeworfen und unterstellt die man gar nicht hat, dann muss man bis zum Kursende vorm PC sitzen, Plakate zeichnen und irgendwelche Module (Handwerk, Rechnen,...) mitmachen. Datenschutz scheint dort auch keiner zu sein. Ich war dann nur froh dass das vorbei ist und ging wieder zum AMS. Ich schlug diesmal eine Ausbildung beim WIFI im Medienbereich vor und da hieß es nur dass man diese nur mit einer Einstellzusage bezahlt bekommt und schlug als Alternative die Abendschule vor und da hieß es dass dies beim AMS nicht berücksichtigt wird. Ich wusste dann nicht mehr weiter und fand dann einen Job aber nur für 14 Tage und dann ging beim AMS wieder alles von vorne los.

Ich bekam im Dezember wieder einen unnötigen Kurs bei ''Murad & Murad'' wo man hauptsächlich nur vorm PC sitzt, Plakate zeichnet und quatscht. Ich schlug dann beim AMS-Donaustadt nochmal die Ausbildung beim WIFI vor und bekam auch dann den sogenannten Vorbereitungskurs für eine Ausbildung zum Printgrafiker bezahlt und da hieß es auch gleich dass ich auch die Ausbildung bezahlt bekomme. Nach den Vorbereitungskurs kam dann die große Entäuschung, die Ausbildung wurde dann mit der Begründung ''es gäbe keine Stellen für diesen Beruf'' und ''wir haben keine Empfehlung''. Ich wurde dann ins ''ipcenter'' und zum ''BIT'' geschickt wo dann immer wieder das gleiche rauskam und abläufte und nichts brachte.

Ich entschloss mich die Lehrabschlussprüfung nachzuholen und bekam einen Vorbereitungskurs finanziert und bestand sie dann im Jahre 2012.

Allerdings wurde ich kurz nach der Prüfung wieder in einen Kurs geschickt wo ich die Hoffnung hatte einen Job zu kriegen. Dieser war in der Nähe der Gumpendorfer Straße und ein weiterer sinnloser der 5 Wochen dauerte wo nichts weiter gemacht wurde als vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben.

3 Monate später wurde ich dann zu JobTransfair geschickt wo 5 Wochen wieder das gleiche ablief und fand dann aber aus Eigeninitiative einen Job. Diesen musste ich nach knappen 5 Monaten aus privaten Gründen abbrechen.

Als ich dann wieder zum AMS ging fragte ich freiwillig nach einen Bewerbungskurs und bekam auch einen um wieder schnell einen Job zu finden. Dieser war wieder bei ‘‘Murad & Murad‘‘ und diesmal muss ich sagen dass zuerst die Teilnehmer je nach Alter und Ausbildungstand in Gruppen zusammengefügt werden und dann in Workshops eingeteilt werden. Die damaligen Trainer dort sind sowas von unhöflich und unfreundlich, ich wurde zweimal aufgrund meiner Kleidung und Frisur angestänkert und angepöbelt und mir wurde sogar gesagt ich solle mich duschen und besser kleiden. Eine echte Frechheit! Ich bekam sogar einmal mit wie jemand von einer Mitarbeiterin des Büros (wahrscheinlich höhere Position) eine Teilnehmerin angeschrien hat. Viel in diesen Kurs, außer darüber zu reden wegen der Arbeitslosigkeit und das man einmal wöchentlich für eine Stunde im Bewerbungsbüro sein muss (was Pflicht war) war nicht in diesen 4 Wochen.

Ich bekam dann im Sommer wieder einen Kurs von “dieBerater“ im 2. Bezirk welcher aber auch völlig sinnlos war. Es wurden den Teilnehmern Vorwürfe wegen der eigenen Arbeitslosigkeit gemacht aber Berufsziele die man hatte wurden von den Trainern wahrgenommen und es wurde beim Bewerbungsschreiben geholfen. Wir mussten sogar einmal Fragen beantworten wie es zukünftig weitergehen soll in der Arbeitslosigkeit und danach. Es gab auch Module die man selber wählen konnte, aber es gab auch Tage wo wir meistens in PC-Räumen saßen und Spielfilme gucken mussten und einmal mussten wir stundenlang irgendwelche Karten- und Brettspiele mitspielen, mit Jobsuche hatte dies nichts zu tun. Ich bekam aber dann von meinen Coach (was das einzig richtige war) einen Verkäuferkurs bei “Plativio“ finanziert welchen ich dann auch absolvierte.

Erfahrungsbericht über die "Clearingphase" bei itworks (Februar 2015)

Aktiver Admin am Fr., 20.02.2015 - 18:11
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Hallo - ich möchte Euch einen Bericht zu der Clearingphase bei itworks geben.

Es gab 3 Gespräche - 2 Gespräche hat man mindestens - das 3. ist bei Bedarf.

Der 1. Termin war eigentlich nur Zettel ausfüllen - persönliche Daten und die letzten 3 Arbeitsstellen und welchen Berufswunsch man hat.

Das geht man mit einer Beraterin durch und man bekommt einen Termin für ein Zweitgespräch (sehr sinnvoll…exra nochmal hinhatschen, wo man das eh sofort klären könnte alles bei einem Termin)

Nun gut, ich habe als Berufswunsch Ordinationshilfe angegeben.

Den 2. Termin hat man bei einer ganz anderen Person.

Der Herr meinte, mit meinem Berufswunsch wäre ich schwer vermittelbar für sie und ich soll mir bis zum nächsten mal (3.Termin) die Homepage von ihnen mit den Jobs ansehen und schauen, ob da was für mich dabei wäre.

Das habe ich auch getan - es gab sogar eine Stelle als Ordinationshilfe - erkundigte mich danach, aber Stelle war schon vergeben. Alle anderen Stellen waren nicht passend.

Heute 3. Termin, wieder bei der Frau vom 1. Gespräch die mich "mit aller Gewalt" aufnehmen wollte in deren Programm. Sie wollte, dass ich ihr weitere Berufsfelder nenne, die sie auf den Zettel schreiben kann, um damit eine Aufnahme zu begründen, weil sie mir dann ja einen Job anbieten könnten. AMS Vorgabe ist ja, dass sie einen nur aufnehmen dürfen, wenn mehr oder weniger sichergestellt ist, dass sie einen in absehbarer Zeit auch vermitteln können. Ich habe ihr aber keinen weiteren Berufswunsch genannt.

Schlau wäe es also für Arbeitslose, die dort zugewiesen werden, sich vorab deren Homepage anzusehen und sich Jobs als Berufswunsch vorzubereiten, die von denen nicht angeboten werden Wie auch immer, das Gespräch ist dann leider eskaliert, nachdem mir die gute Frau auf blöd kam und meinte, sie setzt mich als Küchenhilfe ein und ich muss dann aber schon nächste Woche zu arbeiten beginnen.

Ich sagte zu ihr, ja, ok, wenn sie mir meinen Krankenstand finanzieren möchten, dann gerne. Das war natürlich blöd, dass ich das gesagt habe, weil das ja genauso ans Protokoll zum AMS geht Wenn ich Pech habe, verlier ich nun meinen AMS Bezug Sie meinten, wenn ich nur bereit bin als Ordinationshilfe zu arbeiten und sonst keinen Job, dann wird es schwierig.

Die Dame ging dann zu ihrer Chefin und sie meinten ich kann heimgehen und es folgt ein Bericht ans AMS.

Ich wollte noch wissen, was sie dem AMS denn schreiben, um sicherzugehen, dass die nicht behaupten, dass ich abgelehnt habe, aber das wollte sie mir nicht sagen, den Bericht wüde ihre Chefin schreiben. Hatte noch versucht, das mit der Dame zu klären und sagte, schauen Sie, ich hab Matura und Sie wollen mich als Küchenhilfe einstellen, aber die Antwort war nur, dass ich schon länger als 6 Monate arbeitslos bin und daher meine Ausbildung nix mehr zählt. Nunja, mal sehen also …

Nachspiel am AMS, 2. Bericht

Ich war heute am Arbeitsamt und itworks hat ans AMS nur einen einzigen Satz weitergegeben.

Der wurde mir von der Beraterin am Computer gezeigt. Ich hätte das gerne ausgedruckt gehabt, aber das wollten sie nicht rausgeben. Außerdem habe ich eine Begleitperson mitgehabt und die wollten zuerst meine Begleitperson nicht mit reinlassen zu dem Gespräch.

Sie meinten, das wäre nicht vorgesehen, es dürfen nur Dolmetcher bei Ausländern mit rein, aber sonst keine andere Person.

Wir haben es dann aber dennoch geschafft, dass meine Begleitung mit rein durfte.

Gut, zurück zu itworks. Itworks hat dem AMS nur einen Satz geschrieben, nämlich den, ich hätte alles abgelehnt.

Das trifft aber in keinster Weise zu, aber es stand Aussage gegen Aussage.

Die Beraterin meinte, die Bezugssperre bleibt, sie muss nun mit mir eine Niederschrift aufnehmen.

Am Formular stand: "Ich, S., habe die Maßnahme abglehnt, weil...." und dann wäre mein frei wählbarer Text gekommen.

Sie meinte, man kann schreiben "Ich habe die Maßnahme abgelehnt, weil ich sie nicht abgelehnt habe usw..., aber das ist ja völliger Quatsch.

Habe mich geweigert, das zu unterschreiben, weil damit würde ich ja quasi bestätigen, dass ich etwas verweigert habe.

Die Beraterin ging dann zu ihrer Chefin Stellvertreterin und sie haben mich dann nochmals über die Rechtsfolgen aufgeklärt, also dass ich nichts vereiteln oder ablehnen darf usw., weil mir dann der Bezug gestrichen wird, musste das dann auch nochmals unterschreiben und die Bezugssperre wurde aufgehoben, allerdings mit neu Zuweisung am Montag wieder zu itworks!

Krass, oder? Lg. S.

Siehe auch: