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Volksbegehren!

Folgende Volksbegehren können im Eintragungszeitraum von 18. bis 25. Jänner 2021, unterschrieben werden:

  • „TIERSCHUTZVOLKSBEGEHREN“
  • „FÜR IMPF-FREIHEIT“
  • „Ethik für ALLE“

Weitere Information: https://www.bmi.gv.at/volksbegehren

Erfahrungsbericht über die "Clearingphase" bei itworks (Februar 2015)

Aktiver Admin am Fr., 20.02.2015 - 18:11

Hallo - ich möchte Euch einen Bericht zu der Clearingphase bei itworks geben.

Es gab 3 Gespräche - 2 Gespräche hat man mindestens - das 3. ist bei Bedarf.

Der 1. Termin war eigentlich nur Zettel ausfüllen - persönliche Daten und die letzten 3 Arbeitsstellen und welchen Berufswunsch man hat.

Das geht man mit einer Beraterin durch und man bekommt einen Termin für ein Zweitgespräch (sehr sinnvoll…exra nochmal hinhatschen, wo man das eh sofort klären könnte alles bei einem Termin)

Nun gut, ich habe als Berufswunsch Ordinationshilfe angegeben.

Den 2. Termin hat man bei einer ganz anderen Person.

Der Herr meinte, mit meinem Berufswunsch wäre ich schwer vermittelbar für sie und ich soll mir bis zum nächsten mal (3.Termin) die Homepage von ihnen mit den Jobs ansehen und schauen, ob da was für mich dabei wäre.

Das habe ich auch getan - es gab sogar eine Stelle als Ordinationshilfe - erkundigte mich danach, aber Stelle war schon vergeben. Alle anderen Stellen waren nicht passend.

Heute 3. Termin, wieder bei der Frau vom 1. Gespräch die mich "mit aller Gewalt" aufnehmen wollte in deren Programm. Sie wollte, dass ich ihr weitere Berufsfelder nenne, die sie auf den Zettel schreiben kann, um damit eine Aufnahme zu begründen, weil sie mir dann ja einen Job anbieten könnten. AMS Vorgabe ist ja, dass sie einen nur aufnehmen dürfen, wenn mehr oder weniger sichergestellt ist, dass sie einen in absehbarer Zeit auch vermitteln können. Ich habe ihr aber keinen weiteren Berufswunsch genannt.

Schlau wäe es also für Arbeitslose, die dort zugewiesen werden, sich vorab deren Homepage anzusehen und sich Jobs als Berufswunsch vorzubereiten, die von denen nicht angeboten werden Wie auch immer, das Gespräch ist dann leider eskaliert, nachdem mir die gute Frau auf blöd kam und meinte, sie setzt mich als Küchenhilfe ein und ich muss dann aber schon nächste Woche zu arbeiten beginnen.

Ich sagte zu ihr, ja, ok, wenn sie mir meinen Krankenstand finanzieren möchten, dann gerne. Das war natürlich blöd, dass ich das gesagt habe, weil das ja genauso ans Protokoll zum AMS geht Wenn ich Pech habe, verlier ich nun meinen AMS Bezug Sie meinten, wenn ich nur bereit bin als Ordinationshilfe zu arbeiten und sonst keinen Job, dann wird es schwierig.

Die Dame ging dann zu ihrer Chefin und sie meinten ich kann heimgehen und es folgt ein Bericht ans AMS.

Ich wollte noch wissen, was sie dem AMS denn schreiben, um sicherzugehen, dass die nicht behaupten, dass ich abgelehnt habe, aber das wollte sie mir nicht sagen, den Bericht wüde ihre Chefin schreiben. Hatte noch versucht, das mit der Dame zu klären und sagte, schauen Sie, ich hab Matura und Sie wollen mich als Küchenhilfe einstellen, aber die Antwort war nur, dass ich schon länger als 6 Monate arbeitslos bin und daher meine Ausbildung nix mehr zählt. Nunja, mal sehen also …

Nachspiel am AMS, 2. Bericht

Ich war heute am Arbeitsamt und itworks hat ans AMS nur einen einzigen Satz weitergegeben.

Der wurde mir von der Beraterin am Computer gezeigt. Ich hätte das gerne ausgedruckt gehabt, aber das wollten sie nicht rausgeben. Außerdem habe ich eine Begleitperson mitgehabt und die wollten zuerst meine Begleitperson nicht mit reinlassen zu dem Gespräch.

Sie meinten, das wäre nicht vorgesehen, es dürfen nur Dolmetcher bei Ausländern mit rein, aber sonst keine andere Person.

Wir haben es dann aber dennoch geschafft, dass meine Begleitung mit rein durfte.

Gut, zurück zu itworks. Itworks hat dem AMS nur einen Satz geschrieben, nämlich den, ich hätte alles abgelehnt.

Das trifft aber in keinster Weise zu, aber es stand Aussage gegen Aussage.

Die Beraterin meinte, die Bezugssperre bleibt, sie muss nun mit mir eine Niederschrift aufnehmen.

Am Formular stand: "Ich, S., habe die Maßnahme abglehnt, weil...." und dann wäre mein frei wählbarer Text gekommen.

Sie meinte, man kann schreiben "Ich habe die Maßnahme abgelehnt, weil ich sie nicht abgelehnt habe usw..., aber das ist ja völliger Quatsch.

Habe mich geweigert, das zu unterschreiben, weil damit würde ich ja quasi bestätigen, dass ich etwas verweigert habe.

Die Beraterin ging dann zu ihrer Chefin Stellvertreterin und sie haben mich dann nochmals über die Rechtsfolgen aufgeklärt, also dass ich nichts vereiteln oder ablehnen darf usw., weil mir dann der Bezug gestrichen wird, musste das dann auch nochmals unterschreiben und die Bezugssperre wurde aufgehoben, allerdings mit neu Zuweisung am Montag wieder zu itworks!

Krass, oder? Lg. S.

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