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Sonstiges

BBRZ Entwicklungswerkstatt OÖ, Reha Einrichtung oder Klientenkaputtmacheinrichtung?

Ijob am Sa., 21.10.2017 - 19:56
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Werte Leser.

Am 27.10.2015 bis zum vorzeitigen Ende am 22.02.2016, wurde ich vom AMS auf den zweiten "Kurs" des BBRZ geschickt. Der erste war tadellos, ich hätte mich nicht beschweren können. Hintergrund, ich war auf Grund einer langwierigen Schleimbeutelentzündung nicht sofort für den Arbeitsmarkt vermittelbar. Bevor ich selber erst zum Lagerarbeiter wurde, war ich einst selbst Arbeitgeber für neun Arbeitnehmer. Aber mehrere Supermärkte in meinem Heimatort hatten die alte Geschäftestruktur zerstört und ich musste meinen Handwerksbetrieb schließen. Ich begann eine selbst finanzierte Ausbildung zum Lebens-u- Sozialberater, die ich wegen diverser Umstände 2007 noch nicht sofort beenden konnte. Ich war selbst als Praktikant in der Beratung Arbeit suchender Menschen tätig. Auf Grund der Arbeitsmarktlage nahm ich, als arbeitsamer Mensch, jede Gelegenheit für Arbeit wahr. Nach 16 Stunden Arbeitstagen im Lager, schied ich mit besagter Beeinträchtigung aus. Mein zweiter Kurs, der mir angeboten wurde, erschien mir vorerst o.k. Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch, der offen auf andere zugehen kann, reflektiert und nicht mit Vorurteilen behaftet. Dennoch startete der Kurs recht ungewöhnlich. Die Kursleiterin, eine recht hübsche Person, erbrach regelrecht ihre ganze eigene Pathologie, in der ersten Minute des Kursbeginnes. Die Frau war definitiv ein Opfer ihres Berufes. Deutlich mangelnde Psychohygiene, Ängste, Voreingenommenheit und jede Menge Stolz und Überheblichkeit. Als profunder Kenner der menschlichen Psyche, Sozialverhaltens und Gruppendynamiken, erkannte ich von Anfang an den Frontverlauf, in der Gruppe der Teilnehmer. Diese bestand aus etlichen resoluten Frauen und wenigen, ziemlich kaputten Männern. Jedenfalls war ich mir als altes "Alphatier" klar, das diese Konstellation Probleme birgt. Nach wenigen Wochen, in denen ich den Teilnehmern und der Kursleiterin, "bis aufs Knochenmark" blicken konnte, verfasste ich ein nett formuliertes Schreiben an die Kursleiterin, in welchem ich ihr erklärte, was hier durch wen und warum, höchst wahrscheinlich geschehen wird. Ich erkannte die Gefahr des Mobbings durch die Frauen lange, bevor es kam.

Die Kursleiterin, eine alleinstehende, stolze Frau, installierte hier ein Setting, welches geradezu eine Mischung aus Ersatzfamilie für sich selber und Kindergarten anmutete. Eigentlich hatte ich mit dem kindischen Zeug kein Problem, die meisten anderen Kursteilnehmer aber immer zunehmender. Im Laufe der Zeit baute sich in der Gruppe, subtil immer mehr Druck auf. Vor allem wegen dem Einsatz von Honorarkräften, die teils unfähig waren Menschen zu Unterrichten, oder deren angebotene Inhalte, Widerwillen bei der Gruppe erregten. Die Kursleiterin ihrerseits hatte scheinbar gefallen an mir gefunden, weil ich sicher ein untypischer Klient war. Jedenfalls bekundete sie mir sehr lasziv, indem sie mir recht nahe kam und ins Ohr flüsterte, dass sie gerne meine Geheimnisse lüften würde. Der kokette Umgang der "Dame" mit mir war derart offensichtlich, dass einige Frauen der Gruppe eifersüchtig wurden. Selbst mein männlicher Sitznachbar machte mich aufmerksam und meinte: "Die will was von dir." Neid, Eifersucht und Missgunst bauten sich auf, aber nicht nur dessentwegen, sondern auch weil ich sie immer mit meinen Leistungen und Kenntnissen völlig in den Schatten stellte, einen Sportwagen fuhr, etc.. Aber auch andere, sich aufbauende Faktoren, führten letztendlich zu dem vorher prognostizierten Mobbing gegen mich. Die Kursleiterin, welche diverse Spielchen mit mir spielte, versuchte mich mittlerweile immer mehr zu dominieren. Ich erkannte in ihrer koketten Art, nur die Tatsache, dass sie auf diese Weise, vor allem Männer manipuliert, ebenso ihren Vorgesetzten. Ein erlerntes Verhalten, welches ihr im Leben ermöglichte, sich durch zu setzten und jede Menge Grenzen ungestraft zu überschreiten.

Die "Dame" zeigte im Kurs immer mehr fragwürdiges Verhalten. Etwas "spooky" wurde es, als sie vor versammelter Truppe, eine Straftat ankündigte. Sie hatte Ärger mit den Nachbarn und wollte denen mit der Musik von "Black Sabbath" mal so richtig einheizen. Jedenfalls bat ich sie, das nicht zu tun. Sie hörte nicht drauf und wurde angezeigt. Für mich, als praktizierenden Christen, war das heftig.

Jedenfalls registrierte ich, der Kurs würde bald völlig den Bach runtergehen, der völlig überforderten Leiterin, die scheinbar auch unter hormonellen Störungen litt, war einfach nicht mehr zu trauen. Um sie nicht zu belasten, beantragte ich selber ein Psychologen Gespräch, um mit jemanden über die immer fataler werdende Gesamtsituation zu reden. Das erhoffte Gespräch fand nicht statt, ich wurde unter Protest einem PSSI Test unterzogen, von einer Person, welche keine klinische Psychologin war. Ich wusste nicht nur, dass dieser Test Persönlichkeitsstörungen impliziert, sondern auch, wie solche Tests aufgebaut sind. Nachdem scheinbar nichts beunruhigendes rauskam, stellte ich die junge Frau zur Rede, wer diesen Test beauftragt hatte. "Die Kollegin nebenan." Ich ging zurück in die Kursräume und entdeckte dort zwei neue, extrem provokante Zettel, auf dem Pinnboard. Die Karikatur "Teste deine Dummheit".Der andere Sinnspruch daneben, ebenso eine Frechheit. Ich stellte die Verantwortliche zur Rede, welche mir jede Verantwortung für den Test und die beleidigenden Aushänge abstritt. Sie log mir direkt ins Gesicht.

Ich merkte. wie sich meine Lage immer mehr zuspitzte und der Druck sich wegen dem nahenden natürlichen Ende, in der Gruppe immer mehr erhöhte. Der Entspannungstrainer, der eigentlich dagegen wirken sollte, machte die Leute nur noch mehr sauer. Dann platzte der Kurs, wie erwartet. ich hatte kurz zuvor noch überlegt, wie ich da heil rauskommen könnte, wurde aber von den Ereignissen überrollt. Der hauptverantwortliche Leiter, bei dem sich die Frau Magistra der Sozial und Berufspädagogik verantworten musste, löste den Kurs sofort auf. 

Die Frau, welche mein warnendes Schreiben, schon lange hatte, kam dadurch in eine schwierige Lage. Jedenfalls war sie generell überlastet, überfordert und hatte dann keine Entschuldigung mehr. Ich wollte den Leuten dort keine Schwierigkeiten machen und stellte ihnen, als vergebungsbereiter Mensch, ein gutes Zeugnis aus. Jedenfalls hatte sie sich ja bemüht. Nach etlichen Wochen, zeigte sie mir dann ihre Dankbarkeit und ihr wahres Gesicht. Als ihr Ergebnisbericht bei mir per Einschreiben ankam.

Mit ärgster Lüge und Wortverdreherei, erstellte sie ein völliges Zerrbild meiner Person, welches jeder zuvor gemachter Testung vollständig widersprach. Haltlose Vorwürfe und Anschuldigungen, unbenannt. Verdacht auf Persönlichkeitsstörung, obwohl sie derartige Testungen ja nicht an mir durchgeführt hätte. Sie verleugnete diese Handlung selbst in ihrem Bericht an das AMS, war ja auch nicht legal!!!

Diese völlig ohnmächtige Person, welche trotz meiner Hilfestellung und Freundlichkeit, auch zu den Mobbern, die ich zuvor wie meine Freunde behandelt hatte, fiel mir auf diese Art und Weise in den Rücken. Alles nur, weil sie ihre Verantwortung nicht tragen wollte. Die Empfehlung darin, mich in einen ihrer Kurse, für psychisch gestörte Personen zu schicken, war ein traumatisierender Schock für mich. Ich besuche Supervisionen, nehme Seelsorge in Anspruch, bastle gerade an meinem Abschluss zum Lebensberater und dann dieser Wahnsinn! Als Mensch, der verantwortlich mit sich selber und Anderen umgeht, habe mir sofort Hilfe bei Pro Mente geholt. Auf Grund dieser Tatsache und anderer daraus entstehender Nebeneffekte, wurde ich für den Abschluss meiner Ausbildung nicht zugelassen. Jahre an Kursen, tausende Euro, unzählige Stunden Gespräche, Protokolle, Berge von gelesenen Büchern, schriftlichen Arbeiten, völlig sinnlos geworden.

Das erste mal in meinem Leben, beanspruchte ich Unterstützung von meinen Freunden. Etliche standen mir sofort mit Rang und Namen bei. Der Leiter, der Auftrag gebenden Stelle, bekam einen Anruf aus der Spitze der Landesregierung zu meinen Gunsten. Protest E-Mails aus Deutschland und Österreich, von Universitätsprofessoren, Leitern von Bildungseinrichtungen, Lokalpolitikern, Buchautoren, Vertretern meiner Kirche gingen dazu ein. Das AMS konfrontierte das BBRZ, aber wie zu erwarten war, hatten es sich diese Herren und Damen wieder untereinander ausgemacht, vertuscht. Klar, man will ja weiter Geschäfte miteinander machen.

Jene Leute, welche mich in diesem Kurs gemobbt hatten, sagten selbst, während des laufenden Kurses :" Und für den Scheiß werden öffentliche Gelder verschwendet, anstatt das uns wirklich geholfen wird!"

Wert zu zitieren, sind auch die Worte, der Kursleiterin selbst, zu Kursbeginn, welche sie selbst in Erfüllung brachte: " Nach außen hin und in der Werbung, verkauft sich das BBRZ recht professionell und sozial. Aber es ist eine Firma. wie jede andere. Es geht hier nur ums Geld und nicht um die Menschen."

Pfuscherei und geradezu kriminelle Pathologisierung der Klienten, in einem fast völlig unkontrollierten Rahmen, sind scheinbar jederzeit möglich.

 

Vorauseilender Gehorsam? Vom Facharzt wegen fehlendem Ausweis abgewiesen!

Aktiver Admin am Mo., 14.09.2015 - 19:11
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Sehr geehrter Herr Mag. Mair!

Mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag zur Ausweispflicht und die Petitionsinitiative gelesen.

Ich darf Sie über meine persönliche Erfahrung Mitte August bei einem Facharzt in Wien 14 informieren und würde mich freuen, wenn wir uns darüber und über allfällige rechtliche Möglichkeiten austauschen können.

Die Fakten: Ich war am 13.8.2015 bei Dr. Hörner, Hautarzt in 1140 Wien und Vertragsarzt der WGKK und wurde wegen akuter Thrombophlebitis behandelt und für den 19.8.2015 wiederbestellt.

Am 13.8. reichte die Vorlage meiner Ecard und einer Überweisung meines Hausarztes nicht aus, die Ordinationshilfe verlangte zusätzlich einen Ausweis. Ich hatte keinen offiziellen Ausweis dabei, daher musste ich 10 € Kaution hinterlegen.

Der Hinweis an die Arzthelferin, sie müsse nur den Namen von Überweisung des Hausarztes mit dem Namen auf der ecard vergleichen überzeugte sie nicht. Sie sagte, sie müsse sich von allen neuen Patienten einen Ausweis vorlegen lassen. Beim Termin am 19.8.2015, teilte mir Dr. Hörner mit, dass er mich nicht behandeln könne bzw. Ich die Behandlung privat bezahlen müsse, da ich keinen Ausweis vorlegen kann. Dr. Hörner konnte mir die Rechtsgrundlage für diese Ausweispflicht nicht sagen. Da ich die Diskussion mit dem Arzt nicht vor dem vollen Wartezimmer führen wollte verließ ich die Ordination ohne Behandlung.

Dieser Arzt vollzieht im vorauseilenden Gehorsam gegenüber der WGKK bereits die Gesetzeslage ab 2016 und die Sanktion bei nicht Vorlage eines Ausweises ist die Behandlungsverweigerung. Ich bin Juristin und werde mir diese "Behandlung" nicht gefallen lassen, werde den Betrag einmahnen und falls notwendig auch einklagen. Haben Sie noch eine andere Idee, was man gegen eine Behandlungsverweigerung rechtlich tun kann?

Die Interessen der Patienten werden dazu von keine von mir angeschriebenen Stelle vertreten, im Gegenteil wird die aktuelle Gesetzeslage ignoriert.

Ich darf Sie auch noch kurz darüber informieren, was der Patienten-Ombudsmann der Wiener Ärztekammer und die WGKK zur Pflicht der Patienten einen Ausweis zusätzlich zur ecard vorzulegen und der Sanktionen Kautionshinterlegung und Behandlungsverweigerung sagen.

Die WGKK sagt, die Vorgehensweise sei in Ordnung und beruft sich auf Nachfrage nach der konkreten Gesetzesgrundlage tatsäch auf die Rechtslage 2016 für den Vorfall im Aug. 2015.

Dr. Bittner teilt dazu lapidar mit: Grundsätzlich ist jeder Arzt bzw. Ärztin verpflichtet, bei Personen die Ihnen nicht bekannt sind, einen Ausweis zu verlangen - dies fordern auch die Krankenversicherungsanstalten.

und die Wiener Patientenanwältin vertritt öffentlich die Meinung, dass es den Patienten in Ö zumutbar ist ihren Auseis beim Arztbesuch herzuzeigen.

Soweit so unerfreulich. Was planen Sie weiter in der Sache?

Mit freundlichen Grüßen

D.