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Wien

Wenn die E-Card gesperrt ist ....

Aktiver Admin am Sa., 02.11.2019 - 17:54
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Nach schier endlosen Recherchen haben wir eine Ansprechpartnerin gefunden, wenn es Versicherungsprobleme gibt, die durch AMS oder MA40 verursacht werden. Das kommt ja bekanntlich öfter mal vor.

Frau OARin Grünsteidl hat sich für zuständig erklärt!

Sonja Grünsteidl, OARin
WIENER PFLEGE-, PATIENTINNEN- UND PATIENTENANWALTSCHAFT
Ramperstorffergasse 67 A-1050 Wien
Tel: +43 1 587 12 04/82995
Fax:+43 1 58712049982995 oder Fax: +43 1 5863699
e-mail: sonja-maria.gruensteidl@wien.gv.at
www.patientenanwaltschaft.wien.at

Weil sie so kurios ist, erzähl ich gern auch die Geschichte, die dahinter liegt.

Frau AB hatte eine Woche starke Zahnschmerzen im Zuge einer angefangenen Wurzelbehandlung. Am 1.8.2019 erfuhr eine Nachbarin, Frau Gudrun, dass Frau AB offenbar gerade nicht versichert ist. Recherchen ergaben, dass Fam. AB im April (!) einen vollständig ausgefüllten Antrag auf Weiter(!)bezug der Mindestsicherung gestellt und auch alle Unterlagen – nochmals! - beigebracht hat. Die Bearbeitung wurde trotz persönlicher Vorsprache am 2.8. in Begleitung der Nachbarin NICHT ABGESCHLOSSEN.

Die Angestellten der WGKK waren äußerst entgegenkommend, bedauerten aber, nichts tun zu können.

Der behandelnde Zahnarzt war auf Urlaub, 2 weitere Ordinationen ebf. wg. Urlaubs geschlossen und Frau AB war trotz starker Zahn- und mittlerweile auch Kopfschmerzen schwer dazu zu bewegen, eine Zahnbehandlung in der Uniklinik durchführen zu lassen. Sie hatte dort bereits einige Tage zuvor vorgesprochen, aus Angst vor den Kosten aber auf die Behandlung verzichtet. Man kann da nämlich nur als „PrivatpatientIn“ behandelt und abgerechnet werden.

Wir Nachbarinnen haben die Frau zur Behandlung überredet und vorläufig die Kosten übernommen. Damit hatten wir die Möglichkeit, die Rückerstattung zu beantragen (Frau AB hatte aus naheliegenden Gründen genug andere Sorgen). Nach Urgenzen erhielten wir 20€ - von bezahlten 50 (für 3 Behandlungsschritte bzw. -medikamente).

Allein das ist merkwürdig: Was bitte ist an 50€ für die Weiterbehandlung einer schmerzenden Wurzelbehandlung überteuert? Wieso steht da WAZA, was vermutlich WahlzahnärztIn heißt? Das war alles andere als eine Wahl.

Wir wollten der Sache auf den Grund gehen. Was macht man, wenn die MA40 nicht arbeitet – jedenfalls nicht so, wie's die „KundInnen“ (haha) brauchen?

Es gab gute Tipps wie AmberMed und Neunerhaus. Das sind tatsächlich super Einrichtungen, aber hallo! Die Frau war ordnungsgemäß versichert – jedenfalls im nachhinein.Das stellte schließlich auch die WGKK fest, nachdem die MA40 endlich den Bescheid ausgestellt hatte und diverse Abteilungen der WGKK untereinander gemailt hatten.

Sind wir auf freiwillig arbeitendes Gesundheitspersonal angewiesen, weil das System schlecht arbeitet?

Also weiter gebohrt – und immer alles „im Namen der Nachbarinnen“ geschrieben. An alle Stellen, die uns einfielen.

Eine lustige Antwort war, man hätte mit der MA40 eine Sonderfallregelung aushandeln müssen. Tja –> sofort wieder Anfrage an die MA40 Qualitätssicherung (!), was wir denn verabsäumt hatten: Wir waren mit Frau AB dort, haben eine Vorsprache bei einem Referenten durchgesetzt, geklärt, dass kein Versäumnis von Seiten der „Kundin“ vorliegt, den Sachverhalt dargestellt und veranschaulicht – im übrigen auch erwähnt, dass Fam. AB Miete zahlen muss und was zum Essen braucht... Was bitte hätten wir noch tun sollen?

Daraufhin haben die Stellen angefangen, untereinander zu kommunizieren, bis schließlich von 2 Stellen die Aufforderung kam, neue Rückerstattungsanträge zu stellen.

Die Zahnklinik wandte sich an Frau AB, die PatientInnenanwaltschaft wandte sich an die Nachbarinnen. Nun hätten wir eigentlich 2 x Anträge auf die Rückerstattung von jeweils 50€ stellen sollen, aber seriös wie wir sind, haben wir nur 1 x 30€ Rest verlangt.

… allerdings mit der PatientInnenanwältin geklärt, worum es ging, und worum es auch in Zukunft gehen wird: Wir brauchen eine Stelle, die interveniert, wenn nix mehr geht.

Mit unserem Vorschlag an die WGKK die Nachversicherungsfrist (jetzt max. 8 Wochen) zu verlängern, weil sie „offenbar bei DER Arbeitsweise der MA 40 nicht ausreicht“ wollten wir der Brisanz Nachdruck verleihen, haben aber keine Antwort bekommen (und auch nicht erwartet).

Wir sind politisch nicht blind: Klar ist, dass hinter diesem Hang zur Überkontrolle aller Anträge auf Sozialleistungen eine wilde Hetze steht. Aber klar ist auch, dass die Ängste der Verwaltungsleute nicht auf dem Rücken der ökonomisch Prekären und fallweise eben auch Kranken ausgetragen werden dürfen!

Hedi Presch – im Namen der Nachbarinnen

Nachfragen gerne an presch.hedwig@gmx.at

"Woman Professional": Astrologie statt professionelles Coaching?

Aktiver Admin am Mo., 18.03.2019 - 13:09
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Ich bin schon länger auf Jobsuche. Mein "Betreuer" hat mich gefragt, woran es meiner Meinung nach liege, dass es bei mir so zäh läuft ? Ich habe ihm dann erklärt, dass mein Studium schon viele Jahre zurückliegt und ich nicht wirklich in diesem Job gearbeitet habe (eher im "unterqualifizierten" Bereich, wo man nicht unbedingt eine Studium braucht). Darüberhinaus mein Alter auch nicht für mich spricht und ich mir schon länger Gedanken darüber gemacht habe, mich komplett neu zu orientieren.

Daraufhin hat er mich zur Beratungs- und Betreuungseinrichtung "Women Professional" zugebucht ... und jetzt kommt das Eigenartige:

Am ersten Tag fragt mich die mir zugewiesene Dame nach meinem Geburtsdatum und meiner Geburtszeit / Geburtsort. Diese Information hat sie dann in einen sogenannten "Genius Report" eingetippt (http://www.geniusreport.net/de/) und mir dann mitgeteilt, dass meine Stärke vordergründig im "....." Bereich sei und ich als "...." in einem Unternehmen sehr gut einsetzbar wäre. Des weiteren teilte sie mir mit, dass wenn ich noch Näheres über mein Potential wissen möchte, ich noch zusätzlich am Workshop "64keys" (ebenfalls aufbauend auf Astrologie) teilnehmen könnte, welches von den "Kundinnen" sehr gut angenommen würde ... aha ...

Nach diesem Ereignis musste ich erst mal schlucken und teilte der Dame mit, dass ich von dem Hokuspokus nichts halte, zumal ich mir selbst schon genügend Gedanken über meine Stärken/Schwächen gemacht habe und schon mehrere solcher Potentialanalysen (jedoch kostenpflichtig und nicht auf Astrologie aufbauend) durchgeführt habe. 

Mittlerweile hatte ich schon weitere Termine bei dieser Dame und die "Chemie" zwischen uns passt überhaupt nicht. Einerseits, da sie nicht gewillt ist, auf meine Wünsche/Aussagen einzugehen und andererseits sehr beleidigend / frech daherkommt (in etwa: ich hätte eine "negative" Ausstrahlung und sollte daran arbeiten - weiß die Dame überhaupt, wie es einem so geht wenn man arbeitslos ist und nicht mehr weiß, wielange man sich die Wohnung noch leisten kann ?). Auch habe ich sie beim letzten Termin gefragt, ob sie eine Qualifikation im Bereich "Karriere-Berufscoaching" hätte - was sie verneinte.

Demnächst habe ich wieder einen Termin und möchte dort nicht mehr teilnehmen. Was weiß man eigentlich über dieses "Woman Professional" und bin ich die einzige, die diese Art von "Astrologie-Beratung" - ich nehme mal an auf Steuerkosten - zuwider ist ?

waff Job + Ausbildung "Dipl. medizinische Fachassistenz" ohne Jobzusage

Aktiver Admin am So., 03.03.2019 - 13:08
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Sehr geehrte Damen und Herren

es geht in meinem Fall um folgende Situation mit dem Angebot des waff: Job + Ausbildung MFA, die evtl. auch für sie von Interesse ist:

https://www.waff.at/jobs-ausbildung/jobs-mit-ausbildung/sozial-pflegebe…

Ich habe mich nach Durchlesen dieser Anzeige(Von der Homepage des waff) mit dem Gedanken hin dort beworben: Sehr schön hier wird eine Ausbildung + anschließendem Job angeboten. Somit hätte ich mit Beginn der Ausbildung auch eine fixe Zusage für eine freie Stelle danach.

Schon die Überschrift in Fett Job+ Ausbildung (Job zuerst) heißt für mich: “Super hier geht es in erster Linie um einen Job“.

Weiters wird immer wieder mit folgenden Worten geworben: ihr zukünftiger Job, Job-Einstieg, sie können direkt zu arbeiten beginnen und vor allem der Satz: Durch den waff bekommen Sie hier einen Job mit Aufstiegschancen.

Nun gibt es laut waff wohl auch Angebote dort(vor allem im Pflegebereich), bei denen es mit der Ausbildung eine Jobzusage seitens der Arbeitgebers gibt. Nur eben NICHT in diesem konkreten Fall: Ausbildung MFA (wahrscheinlich auch anderen)

Hier gibt es nach Rücksprache mit dem waff KEINE Jobzusage. Was es gibt ist laut der Aussage des waff ein sehr hoher Bedarf seitens der Industrie an Fachkräften, aber eben KEINE Jobzusage.

Nun habe ich diesbezüglich schon mit dem waff Rücksprache gehalten und gesagt, dass diese nicht auf Ihrer Homepage etwas anbieten können
(nämlich einen Job), was in diesem Fall nicht zutrifft. Hier gibt es ja "nur" eine finanzierte Ausbildung. Es kann also keine Rede von einer Jobvermittlung durch das waff hier sein.

Der waff meinte dazu einfach er verstehe zwar, dass es mit dieser Formulierung auch zu Missverständnissen kommen kann, aber umformulieren wollen sie es auf ihrer Homepage trotzdem nicht. Ich habe es so verstanden, dass Ihnen dies zu umständlich sei oder man es so umformulieren müsste, dass es für viele Leute dann nur zu mehr Fragen kommen würde.

Ich habe diese Sache jetzt noch an den VKI weitergeleitet, weil ich finde hier wird wirklich mit den Hoffnungen von arbeitssuchenden Menschen gespielt und mit etwas geworben, was so nicht zum Angebot steht. Mich würde ihre Meinung hierzu wirklich interessieren

Herzlichen Dank

Vorläufige Bezugseinstellung mit 01.11.2018, da angeblich ein Dokument nicht nachgereicht wurde

Citizenfour am Sa., 15.12.2018 - 17:41
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Am 08.11.2018 hatte ich im AMS Schönbrunner Str. 247, 1120 Wien einen Kontrolltermin (wurde erst nach ca. einer halben Stunde aufgerufen, obwohl ich pünktlich dort war), wo ich einen neuen Antrag f. NH abgegeben habe, da wurde auch eine Niederschrift gemacht, dass ich eine schriftliche Bestätigung des Studienabbruchs bis zum 22.11.2018 nachreichen muss.

Das Studienblatt (bzw. Bestätigung  des Studienabbruchs) hatte ich bereits am 12.11.2018 an das AMS per E-Mail geschickt.

Daraufhin habe ich letzte Woche, am 29.11.2018, eine AMS Mitteilung per Post erhalten, in der stand, dass mein Bezug mit 01.11.2018 vorsorglich eingestellt wurde, da das AMS die schriftliche Bestätigung des Studienabbruchs noch nicht erhalten habe.

Danach schickte ich das Studienblatt (bzw. Bestätigung  des Studienabbruchs) nochmals am 29.11.2018 an das AMS per E-Mail.

Ich habe am 07.12.2018 nachgesehen, ob Sie mir das Geld für den Monat November bereits überwiesen haben und musste leider feststellen, dass noch kein Eingang erfolgt ist.

Die Leistungseinstellung blieb weiterhin aufrecht, obwohl ich denen bereits zweimal die Studienbestätigung geschickt habe... .

Am 10.12.2018 schrieb Ich nochmals eine E-Mail an das AMS mit der Setzung einer Zahlungsfrist, dass das Geld bis spätestens 14.12.2018 überwiesen werden soll. Ich wies gleichzeitig dezent darauf hin, dass ich weitere rechtliche Schritte einleiten würde, falls dem nicht nachgekommen wird.

Daraufhin erhielt ich am 11.12.2018 folgende E-Mail vom AMS: Aus Gründen die nicht erklärbar sind, haben wir die zwei Mails mit dem Studienblatt vom 12.11. und am 29.11., die Sie uns mit Ihren Bildern bestätigt haben, nicht erhalten. Wir haben Ihre Leistung wieder angewiesen. Bitte versuchen Sie uns noch einmal die Abmeldung vom Studium bis spätestens 27.12.2018 zu schicken.

Am 11.12.2018 schickte ich dem AMS zum dritten Mal das Studienblatt.

Der Erhalt des Studienblattes wurde vom AMS am 11.12.2018 per E-Mail bestätigt.

Am 14.12.2018 erhielt ich das Geld.

Ob mit Absicht od. systematisch vom AMS versucht wurde, durch unerklärliches verschwinden lassen von E-Mails, die Auszahlung möglichst lange zu verzögern, bleibt ungeklärt. Es gilt die Unschuldsvermutung… .

Die komplette E-Mail Kommunikation kann unten nachgelesen werden.

 

Betreff: Studienblatt / 12.11.2018 um 18:48 Uhr

Guten Tag, wie beim Termin am 08.11.2018 um 9 Uhr (Zimmer 2.017) besprochen, bringe ich hiermit das von Ihnen angeforderte Studienblatt nach. Siehe Anhang.
Bitte an die zuständige Abteilung weiterleiten.
Mit freundlichen Grüßen.

Betreff: Bestätigung des Studienabbruchs / 29.11.2018 um 16:30 Uhr

Guten Tag,
ich erhielt heute einen Brief (siehe Anhang: Brief), in der steht, dass mein Leistungsbezug mit 01.11.2018 vorsorglich eingestellt wird, weil ich die Bestätigung des Studienabbruchs noch nicht eingereicht hätte.
Ich habe aber die Bestätigung des Studienabruchs (Studienblatt) bereits am 12.11.2018 per Mail an das AMS geschickt (siehe Anhang: E-Mail).
Da diese E-Mail scheinbar übersehen wurde, füge ich dieser Mail nochmals die Bestätigung des Studienabbruchs bei (siehe Anhang: Studienblatt)
Ich würde Sie deshalb bitten, die Einstellung des Leistungsbezugs wieder aufzuheben, da ich die erforderlichen Dokumente bereits nachgereicht habe.
Mit freundlichen Grüßen.

Betreff:  Freigabe der Auszahlung fuer November 2018 / 10.12.2018 um 17:47 Uhr

Guten Abend,
ich erhielt Ende November 2018 einen Brief, in dem stand, dass mein Leistungsbezug vorsorglich mit 01.11.2018 eingestellt wurde. (Siehe Anhang: Brief)
Ich musste heute leider feststellen, dass mir die Notstandshilfe für den Monat November 2018 immer noch nicht überwiesen wurde, obwohl ich die angeforderte Bestätigung des Studienabruchs bereits zweimal an das AMS geschickt habe. (Siehe Anhang: Mail vom 12.11.2018, Siehe Anhang: Mail vom 29.11.2018)
Ich bitte deshalb um Aufhebung der Leistungseinstellung und um eine baldige Nachzahlung des Geldes bis spätestens 14.12.2018, ansonsten bin ich leider gezwungen weitere rechtliche Schritte einzuleiten.
Danke im Voraus für eine rasche Bearbeitung meines Anliegens bzw. Ueberweisung der Nachzahlung.
Mit freundlichen Grüßen.

Betreff: AW: Freigabe der Auszahlung fuer November 2018 / 11.12.2018 um 08:54 Uhr

Sehr geehrter Herr … ,wir haben Ihre E-Mail erhalten. Ich habe Sie gerade eben versucht telefonisch zu kontaktieren, leider ohne Erfolg.
Aus Gründen die nicht erklärbar sind, haben wir die zwei Mails mit dem Studienblatt vom 12.11. und am 29.11., die Sie uns mit Ihren Bildern bestätigt haben, nicht erhalten.
Wir haben Ihre Leistung wieder angewiesen.
Bitte versuchen Sie uns noch einmal die Abmeldung vom Studium bis spätestens 27.12.2018 zu schicken. Fügen Sie sicherheitshalber meine E-Mail Adresse "m******.m*****@ams.at" im CC ein. Ich werde Sie per Mail über den Erhalt des Studienblattes informieren.Mit freundlichen Grüßen. Ihr Arbeitsmarktservice

Betreff: AW: AW: Freigabe der Auszahlung fuer November 2018 / 11.12.2018 um 11:43 Uhr

Guten Tag,
hiermit schicke ich Ihnen zum dritten Mal das von Ihnen angeforderte Studienblatt. Siehe E-Mail Anhang.
Ich hoffe, dass es diesmal mit dem Erhalt klappt.
Mit freundlichen Grüßen.

Betreff: AW: AW: AW: Freigabe der Auszahlung fuer November 2018 / 11.12.2018 um 13:39 Uhr

Sehr geehrter Herr … , hiermit bestätige ich Ihnen den Erhalt des Studienblattes. Mit freundlichen Grüßen. Ihr Arbeitsmarktservice

 

Altersdiskriminierung durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit – Künstlervermittlung (KV) Leipzig

Nachtgespenst am Do., 14.06.2018 - 00:12
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Da die ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) der Bundesagentur für Arbeit auch mit dem Team4 - einer Beratungs- und Betreuungseinrichtung des AMS - kooperiert, dachte ich mir, dass mein Erfahrungsbericht vielleicht auch für andere Betroffene interessant sein könnte.

Zu meiner Biographie

Ich bin ausgebildete Sängerin und deutsche Staatsbürgerin mit derzeitigem Wohnsitz in Wien, Österreich. Nachdem ich hier in Wien unter großen persönlichen Opfern noch ein Gesangsstudium (Fachrichtung Opernrepertoire) absolviert habe, bin ich schon seit Jahren vorwiegend selbstständig als freischaffende Künstlerin und Musikpädagogin tätig. Daneben bewerbe ich mich aber auch um Vakanzen in Opernchören – vorausgesetzt, dass geeignete Stellenangebote (2. Sopran) vorhanden sind. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich mit meinen 58 Jahren noch recht jung aussehe. Dank gewissenhaftem Training und diverser Weiterbildungen im Bereich Operngesang/Belcanto klingt auch meine Stimme noch nicht alt.

Da ich jedoch gerade im Chorbereich leider immer wieder mit dem Problem der Altersdiskriminierung konfrontiert bin, war ich zur Sicherung meiner Existenz und meiner Altersversorgung in den letzten Jahren immer wieder gezwungen, branchenfremde, dazu meist noch schlecht bezahlte Jobs in der Erwachsenenbildung anzunehmen.

Nachdem ich durch meine letzten anstrengenden Jobs im Trainingsbereich fast in einen Burn-out geschlittert wäre, bin ich seit Ende 2017 hier in Wien wieder einmal arbeitslos gemeldet. Gegenwärtig werde ich noch durch das Team4, KünstlerInnenservice, eine Beratungs- und Betreuungseinrichtung des AMS (Arbeitsmarktservice) Wien, betreut.

Vom 19. Februar bis 23. März 2018 nahm ich erfolgreich an einer Meisterklasse für SängerInnen teil, welche vom Team4 Wien, in Kooperation mit der Firma ARS (Art Rotation Service, Graz) veranstaltet wurde.

Altersdiskriminierung durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), Künstlervermittlung (KV) Musiktheater/Leipzig, anlässlich eines Vorsingens in Wien

Am 2. Mai erhielt ich vom Team4 eine Einladung zu einem Chor-Vorsingen, das von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit –Künstlervermittlung (KV) Musiktheater/Leipzig – angeboten wurde und am 18. Mai hier in Wien stattfinden sollte.

Da solche Vorsingtermine hier in Wien äußerst selten (wenn überhaupt) angeboten werden, nahm ich diese Einladung natürlich gern an und meldete mich sogleich zum Vorsingen an. Vorzubereiten waren 4 – 5 Opernarien, darunter die Arie der Pamina aus Mozarts Zauberflöte (Ach ich fühl’s, es ist verschwunden) als Pflichtstück. Nachdem ich mich zwei Wochen lang intensiv auf diese Audition vorbereitet hatte, nahm ich an dem Vorsingen am 18. Mai selbstverständlich teil.

Nach meinem Vortrag meinte der zuständige Mitarbeiter der Künstlervermittlung Leipzig anerkennend, es sei ganz klar, dass ich einen professionellen Background habe. Auch vom Leiter des Team4 Wien (der ansonsten recht kritisch ist) bekam ich ein anerkennendes Lob: „Schön!“, äußerte er sich zu meinem Vortrag und klopfte mir auf die Schulter.

Trotz allem gab der Leiter der KV Leipzig mir deutlich zu verstehen, dass er aufgrund meines Alters keine Chance mehr sehe, mich für eine Vakanz in einem Opernchor zu vermitteln. Nach seinen Worten kommen mittlerweile auf eine freie Stelle im Opernchor rund 120 BewerberInnen.

Es gäbe zwar seit einigen Jahren ein Gleichstellungsgesetz, wonach ältere BewerberInnen nicht diskriminiert werden dürften, jedoch liege die Altersgrenze inoffiziell nach wie vor bei 35 (!) Jahren. (So ist das übrigens auch bei Orchestermusikern.) Dies hätte zur Folge, so der Leiter der KV Leipzig, dass ältere BewerberInnen von den Opernhäusern zwar zum Vorsingen eingeladen würden und häufig sogar an der zweiten Runde mit der Pflichtarie noch teilnehmen dürften (weil die Theater dazu verpflichtet seien). Jedoch würde man dann trotz allem nicht eingestellt, und ich müsste ja verstehen, dass die Chordirektoren an den Opernhäusern lieber „junge Gesichter“ (Originalton) sehen wollten! Aus diesem Grunde sehe er für mich nun einmal keine Chance auf eine Vermittlung in einen Opernchor.

Die Folgen der Altersdiskriminierung: Hartz IV, Niedriglohnsektor und Altersarmut

Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt darüber, dass sich an dieser Situation und an diesem diskriminierenden Verhalten in all den Jahren, seitdem ich meine Heimat Deutschland verlassen habe, immer noch nichts geändert hat! In meinen Augen ist das Verhalten sowohl des Leiters der KV Leipzig (einer Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit!) als auch der Chordirektoren an deutschen Opernhäusern in hohem Maße diskriminierend. Und ich bin keineswegs bereit, dies hinzunehmen!

Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass in Deutschland das Regelrentenalter – auch für Frauen – inzwischen auf 67 (!) Jahre angehoben wurde! In der Praxis bedeutet das für betroffene BewerberInnen: Mit über 35 Jahren bekommen sie keinen Job mehr – und das, obwohl sie noch ganze 32 Jahre (!) bis zu ihrer Rente vor sich haben! (Das ist ja leider auch in anderen Branchen nicht viel anders.)

Und was machen die Betroffenen in diesen langen 32 Jahren? Bestenfalls können sie vielleicht noch eine Umschulung machen, deren Kosten dann oft nicht einmal von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. Außerdem gibt es ja auch nach einer solchen Umschulung keineswegs eine Garantie dafür, dass es in der neuen Branche nicht auch Altersdiskriminierung gibt (wenn es sich auch meist um eine versteckte Diskriminierung handelt, da dieses Phänomen ja wegen des Gleichstellungsgesetzes niemals offen ausgesprochen wird).

Was passiert dann also mit den betroffenen Bewerbern? Sie rutschen entweder in Hartz IV oder müssen sich mit mies bezahlten Jobs im Niedriglohnsektor herumschlagen, bis sie von diesem fast ein halbes Leben dauernden Martyrium „erlöst“ werden und endlich in Pension gehen können! – Und dann ist auch noch Altersarmut vorprogrammiert!

Persönliche Konsequenzen

Wenn ich heute gefragt werde, wie es mir geht und was ich jetzt so mache, pflege ich zu sagen: „Danke der Nachfrage! Ich genieße meinen erzwungenen Vorruhestand!“ Wenn es in Deutschland nicht mehr erwünscht ist, dass Menschen über 35 ihre künstlerische Tätigkeit (für die sie ein teures Studium auf sich genommen haben) beruflich ausüben, dann sollen die Politiker uns wenigstens in Ruhe lassen und nicht noch von uns verlangen, bis zum Umfallen in branchenfremden, noch dazu mies bezahlten Jobs zu arbeiten!

Altersdiskriminierung gibt es zwar auch hier in Österreich. Auch hier sind die Politiker ziemlich betriebsblind, lethargisch und unfähig, wenn es um dieses Thema geht. Aber es gibt einen gravierenden Unterschied: Als Frau kann ich in Österreich – im Gegensatz zu Deutschland – (noch) mit 60 in Pension gehen! Also werde ich das menschenverachtende, zermürbende Erwerbsleben im Oktober 2019 endlich hinter mir haben! Dann interessiert mich das alles nicht mehr, und die Herren Chordirektoren können mich mal kreuzweise!

Dass ich nach Abschluss meines Gesangsstudiums in Österreich geblieben bin, war also trotz allem die richtige Entscheidung. Wäre ich nach Deutschland zurückgekehrt, wäre ich (infolge der nach wie vor üblichen Altersdiskriminierung) wohl längst in Hartz IV abgerutscht und müsste mich obendrein noch sieben Jahre lang (bis zum Renteneintritt) mit den Jobcentern herumschlagen! Doch Gott sei dank habe ich mich anders entschieden! Nun kann sich das stets so hoch gelobte Deutschland meine Versicherungsbeiträge und meine Steuerzahlungen endgültig in die Haare schmieren! Da auf meine Arbeit ganz offensichtlich kein Wert mehr gelegt wird, ist es mir mittlerweile auch egal geworden, wenn im Alter der Staat (bzw. der Steuerzahler) die Konsequenzen tragen muss.

Fazit

Wenn es um das Thema Altersdiskriminierung geht, sind nun einmal die Politiker gefragt. Aber die laufen offensichtlich mit Scheuklappen herum, verschließen die Augen und Ohren vor diesem immer noch hochaktuellen Problem! Das Gleichstellungsgesetz ist nichts als eine Farce, solange es nicht energisch und effizient umgesetzt – sprich: mittels Sanktionen gegenüber diskriminierenden Arbeitgebern durchgesetzt – wird!

Wenn unsere Politiker es in all den Jahren nicht geschafft haben, ihre „Hausaufgaben“ zu machen, dann müssen wir eben aus der Not eine Tugend machen und unsere Auftritte selbst organisieren. Oder wir bleiben am besten gleich zu Hause und singen unsere Arien für uns allein im stillen Kämmerlein! So werden wenigstens unsere geduldigen (ebenfalls verarmten) Nachbarn noch mit Gratiskonzerten versorgt!

Anmerkung

Da der geschilderte Fall die ZAV (KV Leipzig) der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland betrifft, sah ich mich veranlasst, mich mit einer Beschwerde an das Büro gegen Altersdiskriminierung (BALDIS) in Köln sowie an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS Bund) in Berlin zu wenden. Mein Erfahrungsbericht ist auch auf der Website von BALDIS veröffentlicht: https://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=9163

Von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhielt ich die Nachricht, dass meine Beschwerde an die ZAV (KV Leipzig) weitergeleitet wurde. Die Antwort der ZAV steht noch aus. Ich werde weiter berichten.

Aktion 20.000 Jobmesse 27.11.2017, VHS Brigitten - eine Farce

Aktiver Admin am Di., 24.04.2018 - 19:52
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Es war nur eine "Farce" im 20, Bezirk Raffaelgasse in der VHS.

Mehrere Tische hauptsächlich Spitäler, Pat. Aufnahme und Sekretariat, Mappen mit offenen Stellen.... Fahrer, Reinigungskräfte..

Gültig von Juni 2017 bis Juni 2019 das heisst die meisten Stellen dürften bereits seit Sommer besetzt sein.. (Beginn der Aktion 20000)

Zum Beispiel ich habe vom AMS eine Stelle aus dieser Aktion erhalten um mich zu bewerben, nicht mein AMS sondern von einem anderen Bezirk...Vor ca. 4 Wochen. Es war das WUK Empfangskraft, Sekretariat. Habe mich prompt dort beworben, auch der Gehalt mir Euro 1900,00 Brutto passte.

Eine Woche später die Absage Stelle ist bereits besetzt. Genau diese Stelle ist wieder in einer Liste, die dort ebenfalls aufgelegen ist aufgetaucht...als offene Stelle. ????? Irgendwie eigenartig finde ich ??? Entweder wurde diese Stelle "zufällig" gerade wieder frei ? bzw Vakant oder es sind Stellen die im Juni 2017 "eingesammelt" wurden und nun weiterhin als "Offen" deklariert werden. ???

Es wird sich hier scheinbar nicht die Mühe gemacht, die Liste auf Stand zu aktualisieren ... denn es soll ja der Eindruck erhalten bleiben, daß es ja sooo viele offene Stellen der Aktion 20000 gibt... ? !

Die 2 "sehr" jungen Damen vom Stand AKH waren zwar sehr bemüht, haben aber eigenartigerweise meinen Lebenslauf nicht entgegennehmen wollen und mich auf den am Ausgang stehenden Stand des AMS verwiesen. ich soll meinen Lebenslauf dort abgeben und Bekanntgeben welche Stellen mich interessieren würden. Fortlaufende Nummer jeder Stelle für die ich mich interessiere.......was ich dann auch getan habe. Formular mit Namen und Adresse und Nummern eingetragen.

Sonst keine Zwangsgespräche bzw. Massnahmen, worüber ich natürlich sehr froh war !

Beratungsgespräch bei itworks: Fragen stellen unerwünscht

Aktiver Admin am Fr., 16.03.2018 - 00:09
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Bericht betreffend des 2. Gesprächstermins bei der itworks GmbH, Meldemannstrasse 12-14, 1200 Wien

Ich kam wie vereinbart zum Gesprächstermin um 08 Uhr mit meiner Vertrauensperson bei der Firma itworks GmbH in die Meldemannstrasse.

Gegenüber saß mir Frau Bettina P. von der Abteilung Recruiting. Sie behauptete vorab, dass ich keinerlei Daten auf dem Bewerber-Fragebogen ausgefüllt hätte. Meiner Meinung nach ist das ein höchst seltsamer Einstieg in ein solches Gespräch, da die Aussage absolut unwahr ist.

Schon beim 1. Gesprächstermin mit Herrn K., füllte ich das Datenblatt aus und besprach mit ihm vorausschauend meinen beruflichen Werdegang und meine bisherigen Tätigkeiten. Frau P. bot ein Dienstverhältnis mit 30 Stunden an, ohne genauen Inhalt über dieses und ohne konkrete Informationen über die berufliche Tätigkeit zu nennen. Ich stellte die wichtige Frage nach einem konkreten Jobangebot die Frau P. überging.

Ich besprach mit Frau P. gemeinsam, zwecks Übersicht über Fähigkeiten und Skills, meine berufliche Grundausbildung, diverse Tätigkeiten der Jahre sowie meine zusätzlichen beruflichen Ausbildungen und Orientierungen.

Ich sprach das Programm “Beratungs- und Betreuungseinrichtung Jobservice Wien“ an und dass ich gerne nähere Informationen darüber hätte. Auf der Website der itworks GmbH heißt es, dass dieses Service für Menschen ab 50+ und „arbeitsmarktferne Personen“ gedacht ist. Ich sagte, dass ich unter keine dieser Gruppen falle und ich den Begriff „arbeitsmarktfern“ allgemein für sehr diskriminierend-problematisch halte.

Nur aufgrund dieser schlichten Feststellung meinte Frau P. ich sei unkooperstiv. So wie ich meine persönlichen und beruflichen Daten offenlegte, wollte ich auch näheres von meinem Gegenüber wissen. Ich ersuchte um Auskunft über die Qualifikationen meiner Gesprächspartnerin wie es zum Zweck des Kennenlernens üblich und sinnvoll ist.

Daraufhin brach Frau P. das Gespräch überraschenderweise von sich aus wie folgt ab. „Wir sind damit fertig. It-works ist nicht interessiert und wird sie ablehnen“

AMS Schönbrunnerstrasse schikaniert nach 4 monatiger Arbeit im EU-Ausland

Aktiver Admin am Di., 27.02.2018 - 12:05
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Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit diesem Schreiben möchte ich eine Reihe von Ereignissen schildern die meiner Meinung nach sehr menschenunwürdig und auch gesetzeswidrig sind. Es geht in diesem Schreiben ausschließlich um die Ereignisse im AMS und Sozialamt. Ich hoffe Sie entschuldigen die lange Einleitung aber ich glaube das es wichtig ist ein paar vorangegangene Ereignisse zu schildern. Im Anhang befinden sich alle Schriftstücke die ich vom AMS sowie vom Sozialamt bekommen habe.

Mein Name ist M. R. (österreichischer Staatsbürger) und ich bin am XX.XX.1986 in Wien geboren. Meine Versicherungsnummer ist die XXXX. Im Jahre 2017 arbeitete ich für einen Zeitraum von etwa vier Monaten (Juli bis November) in der Tschechischen Republik im IT-Bereich.

Bevor ich zurück kam habe ich mit einem Bekannten vereinbart das ich vorerst bei ihm wohnen werde. Da er mich noch bevor ich bei ihm einzog immer wieder wegen Geld bedrängte, zahlte ich ihm vorerst 100 € und bekam die Schlüssel. Als ich dann in die Wohnung kam, musste ich leider feststellen das er keinen Strom hat. Da eine Rückgabe des Geldes sehr unwahrscheinlich war vereinbarten wir das ich mich zumindest noch bei ihm anmelde. Kurz danach rief er mich an und sagte mir das er delogiert wird.

Bevor ich den Anruf bekam meldete ich mich an und ging zu der für mich zuständigen Geschäftsstelle des AMS (1120 Wien) und meldete mich arbeitslos. Ich schilderte der Dame in der Servicezone mein Situation und bekam einen Termin nach etwa drei Monaten. Die Dame war zu meinem Erstaunen sehr freundlich.

Als ich den Anruf bekam in dem mir mitgeteilt wurde das die Delogierung ansteht, meldete ich mich ab und kam nach längerem suchen auf das "P7" der Caritas Wien (Eine Servicestelle für Obdachlose in der man auch eine Kontaktadresse einrichten kann). Ich meldete mich dort an und ging zu der Geschäftsstelle des AMS, die für den vierten Bezirk zuständig war. Nachdem ich eine Wartenummer gezogen habe, wurde ich aufgerufen und kam zu Frau S. B.. Frau B. schrie mich ein wenig an, war sehr unhöflich und meinte das ich keinen Anspruch habe da ich im Ausland gearbeitet habe. Ich bekam dennoch einen Antrag und verschiedene Zettel die ich ausfüllen sollte sowie einen Termin.

Als ich einen Tag vor dem Termin die Zetteln ausfüllen wollte, wurde mir bewusst das besagte Zettel nicht zu mir passten. Es ging in den Zetteln darum mein Verhältnis zu meinem Herkunftsland zu erläutern. Ich rief also an und wurde mit einer Dame verbunden die anscheinend die Abteilungsleiterin ist.

Ich sagte Ihr das ich Fragen bezüglich des Antrags und der darin enthaltenen Fragestellung habe. Noch bevor ich aussprechen konnte sagte sie in sehr unhöflicher Weise: "Was verstehns net?". Als ich weiter reden durfte erklärte ich ihr das die Fragen zu meiner Herkunft unpassend sind. Daraufhin meinte sie nach längerem hin und her, das ich zwar die falschen Zettel bekommen habe, aber ohnehin keinen Anspruch habe weil ich als letztes im Ausland arbeiten war und gar nicht kommen brauche weil ich sowieso abgelehnt werde. Zusätzlich meinte sie ich solle nach Tschechien gehen und es wäre besser wenn ich mich beeile weil ich hier nicht einmal mehr eine Krankenversicherung bekomme. Am Ton war klar zu erkennen das diese Ansprache auch als Hohn galt.

Am folgenden Tag ging ich in das für mich zuständige Sozialamt im dritten Bezirk. Dort bekam ich einen Antrag und bat um Vorsprache beim zuständigen Referenten. Ich teilte ihr mit das es mittlerweile schon wirklich dringend ist und das ich bereits mehrmals am Bahnhof etc. schlafen musste. Sowohl die Dame am Schalter als auch die zuständige Referentin waren sehr freundlich. Mehrmals musste ich in den kommenden Wochen die Kontaktadresse übermitteln und auch das P7 musste mehrmals mit dem Sozialamt telefonieren und die Bestätigung schicken damit diese Adresse zur Kenntnis genommen wird. Trotzdem wurde die Bestätigung auch bei meinem allerletzten Kontakt mit dem Sozialamt neuerlich verlangt.

Ich bekam dort also einen Antrag und wartete etwa drei bis vier Wochen auf die Antwort. Es wurden mehrere Unterlagen verlangt um den Antrag bearbeiten zu können. Im Laufe des nächsten Tages schickte ich vom P7 aus alle erfragten Unterlagen bis auf die Inskriptionsbestätigung und den Antrag auf Notstandshilfe des AMS. Die Inskriptionsbestätigung existiert nicht da ich seit etwa zwei Jahren das Studium aufgegeben habe.

Sowohl dem Sozialamt als auch dem AMS wurde das in der Vergangenheit mehrmals schriftlich mitgeteilt (Abgangsbestätigung). Ich erklärte dennoch aufs Neue das ich seit längerem nicht mehr studiere. Als ich wegen der erfragten Unterlagen zum AMS ging, kam ich zu einem sehr freundlichen Herrn. Er meinte dass, er das er das ganze nicht verstehe und das ich nach seinem Wissensstand eigentlich schon Anspruch auf Notstandshilfe im AMS habe. Er ging also zu seiner Kollegin die im Nebenzimmer war (Ich nehme an es war die Abteilungsleiterin) und schilderte ihr die Angelegenheit. Die Dame konnte sich sofort an mich erinnern und ich konnte aus dem Nebenzimmer hören wie sie sich über mich beschwerte und als der nette Herr nicht locker ließ hörte ich wie sie ihn anschrie" Was verstehst du daran nicht G.?".

Darauf folgte ein komisches Szenario bei dem sie ihn immer wieder zu sich rief und tuschelte. Anscheinend teilte sie ihm im Verlauf des Gesprächs mit das ich dieses mal nicht einmal einen Antrag bekommen darf. Als ich den Herrn fragte wie dies sein kann, da ich die Vermutung hatte das man immer zumindest einen Antrag bekommen darf, irrelevant ob er dann abgelehnt wird oder nicht, konnte er nur mit der Schulter zucken. Ich wünschte ihm noch einen schönen Tag und sagte ihm das ich hoffe das er keine Probleme bekommt weil er sich so für mich ins Zeug gelegt hatte.

In den darauf folgenden Tagen rief ich immer wieder im Sozialamt an um zu erfragen ob alles passt. Das erste mal hieß es das der Antrag in Bearbeitung ist. Beim zweiten Anruf teilte man mir mit das der Antrag stattgegeben war und das ich die Mindestsicherung ab Februar bis Dezember bekommen werde. Als ich nach ein paar Tagen weder einen Bescheid noch eine Überweisung bekam rief ich erneut an. Diesmal wurde mir mitgeteilt das es Probleme mit dem Antrag gibt, mir aber telefonisch keine Auskunft erteilt werden kann.

Daraufhin ging ich zu besagtem Sozialamt und verlangte einen Sozialarbeiter. Eine freundliche Dame beriet mich kurz und schickte mich zu der zuständigen Referentin. Es war nicht mehr die Dame vom letzten mal. Die Dame mit der ich es jetzt zu tun hatte war sehr unfreundlich und meinte das ich den Antrag vom AMS brauche, sonst gibts nichts (wörtlich). Auch als ich ihr erklärte dass, das AMS genau dies verweigerte änderte sie ihre Meinung nicht. Sie war des weiteren auch nicht bereit mir eine Bestätigung über Ihre Forderung zu geben. Wörtlich meinte Sie mit erhöhter Stimme:" Ich glaube eher sie wollen nix machen. Ich gebe ihnen noch Zeit bis Freitag dann werden sie abgelehnt!"

Während dieser Ereignisse wurde ich krank, musste mehrmals in den mir zugewiesenen Notquartieren (auch dort war die Behandlung durch einige Mitarbeiter sehr schlecht), Bahnhöfen etc. schlafen.

Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen wo ich es aufgegeben habe. Ich komme gegen diese Menschen die ihre Macht so brutal ausnützen und anscheinend tun und lassen können was sie wollen nicht an. Ich werde weder zum AMS noch zum Sozialamt gehen da ich jede Hoffnung auf eine Lösung der Situation innerhalb dieser Institutionen verloren habe. Bis jetzt hat es für mich nur Kosten verursacht und ich kann die Demütigungen nicht mehr ertragen. Ich werde mich nun auch in psychiatrische Behandlung begeben.

Ich glaube auch das es sehr gut sein kann dass, das alles davon herrührt das ich vor ein paar Jahren schon einmal mit der Volksanwaltschaft in Kontakt getreten bin, recht bekommen habe und man mir nun zeigen will wer hier das Sagen hat.

Zusätzlich zu nationalen Institutionen werde ich dieses Anliegen/Beschwerde dieses mal auch an europäische und internationale Institutionen weiterleiten. Es ist mir ein Anliegen das man auch im Ausland erfährt was im sozialen Rechtsstaat Österreich hinter verschlossenen Türen abläuft.

Mit freundlichen Grüßen

 

Der lange Weg zur Aufstockung der Ausgleichszulage

Aktiver Admin am Fr., 02.02.2018 - 12:58
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Hallo,

eine späte Rückmeldung, bezüglich meiner Ausgleichszulage (bei mir ca. 350 Euro 14 mal) und der Ausgleichszulage für unseren Sohn (136 Euro 14 mal jährlich) haben wir letztlich recht bekommen.

Wir sind kein Ehepaar und daher gelten die Gesetze für die Lebensgefährten, dh. es werden 56 Euro für Kost und Logis, die ich von meiner Lebensgefährtin bekomme, angerechnet und von der Ausgleichszulagenaufstockung für Sohnemann abgezogen, dh. ich bekomme 80 Euro 14 mal für ihn. Auch wurde meine Ausgleichszulage wieder vervollständigt, sie haben ja 200 Euro wegen der `Synergie von Paaren´ abgezogen (die PVA am Telefon wörtlich).

Es war mit der Suche nach den richtigen Rechtsanwälten aufwendig, von der Uniqua gibts da eine Liste. Palkovits und Partner sind empfehlenswert.

Es kam im Verlauf zu einer ersten Anhörung bei Gericht, wo die PVA auf der Lohnbestätigung von der Anja beharrt hat, das heißt, sie haben sich in keiner Weise von ihrem Kurs beirren lassen.

Auch die Richterin strotzte nur so vor Unterstellungen, dass einer Sau grauste, es war kaum auszuhalten.

Unerwartet aber doch, lenkte die PVA vor dem 2. festgesetzten Gerichtstermin (den ersten hatte sie großzügig verschoben, weil sie ja die Termine bestimmen kann) ein, indem sie eine Neuberechnung als Bescheid zustellte, der wie oben ausgeführt aussieht. Sie haben das ca. 8 Monate vor meiner Meldung berechnet (also ab ca. dem 5. Lebensjahr von Sohnemann, die ersten 4 Jahre wurden nicht rückberechnet, ich habs ja zu spät erst gemeldet).

Inzwischen bin ich auf noch was drauf gekommen, was ich auch bisher nicht wusste: Vermögen wird der Ausgleichszulage gegengerechnet, wenn das Ersparte über eine jährlich fixierte Zinsengrenze (heuer 57 Euro) hinausgeht. Also wenn man ca. 12000 Euro am Sparbuch hat und es z.B. 1,4 % Zinsen gibt, dann muss man das melden und dann werden einem z.B. ca. 3000 Euro abgezogen. Wenn man es nicht meldet, wirds aber laut AK angeblich nicht nachgeforscht (beim komplett gläsernen Menschen vielleicht in 10 Jahren?), die AK meint, man solle den Beamten und sich selbst diese Arbeit nicht antun, sie müssen dem aber bei Selbsthinweis nachgehen.

Der mir von der PVA vorgeworfene Meldeverstoß u.a., der zu einer Kürzung von 200 Euro geführt hat, war ein Selbständigkeits- und existenzbedrohlicher Einschnitt, der viel Energie und Nerven gekostet hat und der den momentanen Gesetzen in keiner Weise entsprach. Dabei hattte ich auch die Angst, dass sie meine unbefristet erteilte Pension wieder aufgeschnürt werden könnte, was glücklicherweise bis dato nicht passiert ist.

Jedenfalls wird die Ausgleichszulage aus dem Topf der Sozialhilfe bezahlt, und als Mindestpensionist wird diese einem ohne anfängliche Unterweisung in Pflichten und Rechte (sicher, es gibt Broschüren) am Anfang gleich überwiesen. Im ersten Jahr des Ansuchens wird man völlig ohne jegliche Infos in der Luft hängen gelassen, man bekommt vor dem Erstbescheid, der eben sehr lange dauern kann, keinerlei Hinweis oder Wahrscheinlichkeitsabschätzung. Und wie gesagt: Im Konzept der Ausgleichszulage wird übermäßiges Sparen sanktioniert, weil die Ausgleichszulage wie die Sozialhilfe zur Linderung der unmittelbaren Not dient...

Grüße,

Andreas


Mai 2015 Ansuchen um Aufstockung der Ausgleichszulage um 137 Euro für ein Kind bei der Pensionsversicherungsanstalt Wien, der Sohn ist bereits 5 Jahre alt, die Meldung des Kindes hätte gleich erfolgen können/müssen

Bin Mindestpensionist, bekomme 846 Euro 14 mal jährlich, da ich nur 414 Euro monatlich Pension bekomme, ist der Rest Ausgleichszulage (die vom Sozialhilfetopf bezahlt wird, aber von der PVA ohne extra Aufforderung dazufinanziert wird, wenn die Eigenpension unter der Mindestpension von 846 Euro monatlich liegt)

August 2015 Da die PVA zum ersten Mal mitbekommt, dass ich den Haushalt seit Geburt des Kindes mit einer Lebensgefährtin und einem Kind teile, steht im ersten vorläufigen Bescheid, neben einer Verletzung des Meldegesetzes, Allgemeines Sozialversicherungs­gesetz, Verordnung der Systeme sozialer Sicherheit, etc., dass meine Ausgleichszulage von 358 Euro auf auf 138 Euro herabgesetzt wird. Bei Nachfrage teilt uns die Beamtin mit, dass es um die Synergie von Paaren geht, die dabei genutzt würde.

Da die 220 Euro Reduktion ein starker Eingriff in meine neben der geringeren Miete sonst von der Partnerin unabhängige Lebensfinanzierung und meine Mindestexistenz darstellt, und die PVA uns nach der momentanen Gesetzeslage offenbar wie ein Ehepaar einstuft, entschließen wir uns, mit der Uniqua Rechtsschutzversicherung eine Klage anzustreben, für die 3 Monate Zeit ist.

Die erste Rechtsanwältin der Uniqua Liste hat nach einem Erstgespräch bei telefonischer Anfrage nie Zeit, sich damit zu befassen, nach einiger Anstrengung gibt Sie zu verstehen, dass wir eh keine Chance hätten. Aufgrund ihres offenkundigen mangelnden Interesses entschließen wir uns zu einer erneuten Suche. Kafka und Palkovits sichern nach einem Erstgespräch ihren Einsatz zu und sie reichen die Klage ein, nachdem geklärt wurde, dass kein Nachteil entsteht, wenn wir bereits gegen diesen vorläufigen und nicht erst gegen den Hauptbescheid gerichtlich vorgehen.

Allerdings war ebenfalls am Anfang die Hürde zu nehmen, dass der Rechtsanwalts­anwärter von Kafka und Palkovits nach Einsicht meines Aktes bei der PVA plötzlich auf der Seite der PVA standen und meinten, dass die PvA im Recht sei. Erst nach mailmäßigem Bewurf mit den momentanen Gesetzen für Lebensgefährten lassen Sie von der Seite der PVA ab.

Bei Einbringen einer Klage wird im Standartext der PVA mitgeteilt, dass der bisherige Bescheid, der beklagt wird, aufgehoben wird. Das ist nicht passiert, es ist alles so weitergegangen wie im vorläufigen Bescheid festgelegt.

Februar 2016 Erste Anhörung beim Arbeits- und Sozialgericht in Wien 8, Wickenburg­gasse. Die Richterin hat die Ausgangslage in kürzester Zeit zusammengesammelt, hat alle angeschnauzt und nur so vor kriminalisierenden Unterstellungen gestrotzt, was Partner nicht alles täten, um sich der finanziellen Verantwortung auf Kosten des Staates zu entziehen, etc.. Und im Unterton warum ich es wagen würde, schon so lange ungemeldet mit einer Lebensgefährtin zusammenzuleben.

Die PVA ihrerseits hat auf ihrer Forderung bestanden, dass meine Lebensgefährtin die Lohnbestätigung gefälligst zu schicken hätte. Also auch das Gericht vertrat die Position der PVA, die widerrechtlich versucht, eine Ehe als Berechnungs­grundlage heranzuziehen, die nicht vorlag/vorliegt. Als Gipfel der sinnlosen Schikane bekam ich die Aufgabe für den kommenden Gerichtstermin meine Bankauszüge seit dem Jahr 2010 zu kopieren.

Der nächste Gerichtstermin wird von der PVA verschoben, die kann das offensichtlich ohne Probleme, weil das Gericht sehr eng mit der PVA zusammenzuarbeiten scheint.

Es wird ein neuer Termin für Mai 2016 festgesetzt. Kurz vor dem Gerichtstermin bekomme ich einen Bescheid, in dem meine Ausgleichszulage neu berechnet wird, sie wird voll wieder hergestellt. Bei den 136 Euro für den Sohn werden die Sachbezüge von 56 Euro, die ich von meiner Freundin erhalte, weil ich weniger Miete bezahle, abgezogen. D.h. Ich bekomme 80 Euro für ihn. Die PVA musste offenbar einsehen, dass ihr Vorgehen rechtlich nicht gedeckt ist. Die Ausgleichs­zulage für meinen Sohn wird ab Oktober 2015 gewährt, ca. ein halbes Jahr vor meiner Meldung von Lebensgefährtin und Sohn.

Meine Befürchtung, dass meine unbefristet zugeteilte Pension wieder aufgeschnürt wird und ich wieder zu ärztlichen Untersuchungen vorgeladen werde, ist bis heute nicht eingetreten. Das ganze Verfahren hat ziemliche Nerven gekostet, zumal die Rechtsanwälte am Anfang uninformiert waren, die PVA sich ca. 1 Jahr nicht von ihrem ungesetzlichen Kurs abbringen ließ und die gerichtliche Ebene dabei scheinbar voll kooperierte.

Anspruch der Ausgleichszulage beim Bestehen einer Lebensgemeinschaft, OGH Urteil

http://www.ogh.gv.at/de/entscheidungen/weitere/anspruch-auf-ausgleichszulage-beim-bestehen-einer

ASVG 292 beinhaltet die gesetzliche Höhe an Miete und Essen, die gezahlt werden müssen, nämlich 278 Euro/Monat, damit keine Kost und Logis vom Ausgleichszulagenbezieher abgezogen werden können.

Dr. Erich KAFKA Dr. Manfred PALKOVITS
Rechtsanwälte
Rudolfsplatz 12
1010 Wien
Telefon: 01 / 535 96 92

1. Beklagter vertreten durch:

Pensionsversicherungsanstalt Landesstelle Wien
Friedrich Hillegeist-Straße 1
1021 Wien

Ausfertigungen: 3

wegen: EUR 3.600,00
Fallcode: 99A sonstiger Streitgegenstand in einer allgemeinen Streitsache
Kapitalforderung: 0,00 EUR
Nebenforderung: 0,00 EUR
Gebührenindikator: Gebühreneinzug

Weiteres Vorbringen:

Klage

Vollmacht erteilt

Gem. § 19a RAO wird Zahlung an den/die Rechtsvertreter begehrt

In umseits rubrizierter Rechtssache hat die klagende Partei die Rechtsanwälte Dr. Erich Kafka/Dr. Manfred Palkovits, 1010 Wien, Rudolfsplatz 12, mit ihrer rechtsfreundlichen Vertretung beauftragt und wird um dort gerichtliche Kenntnisnahme ersucht.

Der klagenden Partei wurde der Bescheid vom 4.8.2015, AZ WLZ3/2444260259-1 01Z, zugestellt.

Innerhalb offener Frist macht die klagende Partei von ihrem Klagerecht Gebrauch.

Die beklagte Partei führt im bekämpften Bescheid aus, dass die Ausgleichszulage ab 1.8.2015 nur mehr EUR 138,18 betrage.

Oberflächlich werden die Bestimmungen der §§ 40 und 107 Abs 2 lit a ASVG angeführt und begründet die beklagte Partei ihre Entscheidung offensichtlich aufgrund einer Meldepflichtverletzung der klagenden Partei.

Davon ist jedoch nicht auszugehen, da nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshof eine Lebensgemeinschaft zur Berechnung der Ausgleichszulage nicht heranzuziehen ist.

Es kann somit zu keiner Meldepflichtverletzung nach § 40 ASVG gekommen sein, weshalb auch eine rückwirkende Herabsetzung der Ausgleichszulage unzulässig ist.

Darüber hinaus hat der Oberste Gerichtshof in seiner Entscheidung 10 ObS 271/03f eindeutig ausgesprochen, dass das Vorhandensein einer Lebensgemeinschaft auch für die zukünftige Berechnung der Ausgleichszulage nicht relevant ist.

Es ist somit unzulässig, wenn die beklagte Partei in die Berechnung der Ausgleichszulage den Familienrichtsatz einbezieht.

Aus dem bekämpften Bescheid geht auch nicht hervor, ob und inwiefern Sachbezüge in die Berechnung einbezogen wurden.

Beweis: zeugenschaftliche Einvernahme von Frau Dipl.-Biol. A. R.

vorzulegende Urkunden;

beiliegender Bescheid der Pensionsversicherungsanstalt vom 4.8.2015; weitere Beweise ausdrücklich vorbehalten;

Der bekämpfte Bescheid ist somit nicht nachvollziehbar und entspricht dieser nicht den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, weshalb ersucht wird, das ordentliche Verfahren einzuleiten. Der Kläger begehrt sohin nachstehendes

Urteil

die beklagte Partei ist schuldig, dem Kläger die Ausgleichszulage im gesetzlichen Umfang zu bezahlen, sowie dem Kläger die Prozesskosten zu ersetzen, dies alles binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu Handen der ausgewiesenen Vertreter gemäß § 19a RAO.

Kostenverzeichnis:

Klage TP3A EUR 129,20
120 % ES EUR 155,04
ERV-Kosten EUR 3,60
20 % USt EUR 57,57

Pauschalgebühr EUR 299,00

S u m m e EUR 644,41

KislAn/PVA/3ASZKLAG/WAL/21/5SGTS1T/WAL

Anlagen:

28.10.2015, Beilage, PVA Bescheide


BESCHEID

Die Ausgleichszulage wird ab 1. August 2015 vorläufig herabgesetzt.

Rechtsgrundlage:
Allgemeines SoziaIversicherungsgesetz (ASVG) §§ 40 und 107 Abs.2 Iit.a
Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 und (EWG) Nr. 574/72 über die Anwendung
der Systeme der sozialen Sicherheit
Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und (EG) Nr. 987/2009 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

Die Ausgleichszulage beträgt ab: 1.8.2015 monatlich EUR 138,18

Begründung

Die Ausgleichszulage gebührt in der Höhe des Unterschiedes zwischen der Summe aus Pension

(ausländischer Rente), dem übrigen Nettoeinkommen und den Beträgen aus Unterhaltsansprüchen einerseits und dem in Betracht kommenden Richtsatz andererseits, solange der
Berechtigte seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat.

Auf Grund eingelangter Unterlagen wurde festgestellt, dass die Leistung voraussichtlich nicht oder nicht mehr in der bisherigen Höhe gebührt. Bis zum Abschluss der für die endgültige
Feststellung des Anspruches noch erforderlichen Erhebungen wird daher die Ausgleichszulage auf den im Spruch angeführten Betrag herabgesetzt.

Und schon wieder zu trendwerk zugebucht ... (November 2016)

Aktiver Admin am Mi., 31.01.2018 - 22:47
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Ich hatte ja schon mal vor Jahren mit Trendwerk zu tun, im 14 Bezirk

war natürlich super öde,jeden Tag Vormittags vor dem PC sitzen und Zeit totschlagen, gebracht hat es mir nichts

meine Betreuerin war aber sehr nett, darüber kann ich nicht klagen, waren alle sehr nett zu mir. Als der Kurs dann vorüber war wurde ich gefragt ob ich noch bleiben wolle, da sie mir aber nichts anbieten konnten Jobmässig, habe ich verneint, und meine Betreuerin meinte dann sie wird dem AMS schreiben das sie nichts für mich hatte, und sie deswegen gesagt hat, das ich wieder zum AMS gehen soll. gesagt getan,

nur ein paar Tage später kommt ein Brief vom AMS 6 Wochen Sperre wegen bla bla bla, ein paar Tage dann später,wieder ein Brief die Sperre wurde aufgehoben, man hätte sich geirrt, bla bla bla, damals wäre die Sperre kein Problem gewesen, da ich noch Geldreserven hatte, die ich jetzt leider nicht mehr habe

und so wie ich von meiner Betreuerin abgekanzelt wurde,ist das laut ihrem Verständnis jetzt meine Endstation bei Trendwerk, egal ob als Straßenkehrer oder Tellerwäscher, oder als eine andere Hilfskraft, so einfach geht es aber nicht denke ich mir mal, ich bin nicht der letzte Dreck, aber leider kann man sich nicht wirklich wehren. Mir wurde auch die Dauer meiner Arbeitslosigkeit vorgeworfen, usw. und sofort

natürlich geschah das alles vor dem Kollegen der am anderen Tisch gesessen ist, wie kann ich mich dagegen wehren, ohne das ich Gefahr laufe noch tiefer in die Mühlen des AMS zu geraten,und bringt es überhaupt was,

hast du da ein paar Tips für mich. Nächste Woche am Montag um 11 Uhr muss ich erstmal antreten, soweit ich weiß beginnt der Kurs dann eine Woche später, hast du Tips auf was ich aufpassen soll beim Ausfüllen des Personalbogens, oder andere Tips für mich, wäre dir sehr dankbar,

lg Michael