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Und schon wieder zu trendwerk zugebucht ... (November 2016)

Aktiver Admin am Mi., 31.01.2018 - 22:47
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Ich hatte ja schon mal vor Jahren mit Trendwerk zu tun, im 14 Bezirk

war natürlich super öde,jeden Tag Vormittags vor dem PC sitzen und Zeit totschlagen, gebracht hat es mir nichts

meine Betreuerin war aber sehr nett, darüber kann ich nicht klagen, waren alle sehr nett zu mir. Als der Kurs dann vorüber war wurde ich gefragt ob ich noch bleiben wolle, da sie mir aber nichts anbieten konnten Jobmässig, habe ich verneint, und meine Betreuerin meinte dann sie wird dem AMS schreiben das sie nichts für mich hatte, und sie deswegen gesagt hat, das ich wieder zum AMS gehen soll. gesagt getan,

nur ein paar Tage später kommt ein Brief vom AMS 6 Wochen Sperre wegen bla bla bla, ein paar Tage dann später,wieder ein Brief die Sperre wurde aufgehoben, man hätte sich geirrt, bla bla bla, damals wäre die Sperre kein Problem gewesen, da ich noch Geldreserven hatte, die ich jetzt leider nicht mehr habe

und so wie ich von meiner Betreuerin abgekanzelt wurde,ist das laut ihrem Verständnis jetzt meine Endstation bei Trendwerk, egal ob als Straßenkehrer oder Tellerwäscher, oder als eine andere Hilfskraft, so einfach geht es aber nicht denke ich mir mal, ich bin nicht der letzte Dreck, aber leider kann man sich nicht wirklich wehren. Mir wurde auch die Dauer meiner Arbeitslosigkeit vorgeworfen, usw. und sofort

natürlich geschah das alles vor dem Kollegen der am anderen Tisch gesessen ist, wie kann ich mich dagegen wehren, ohne das ich Gefahr laufe noch tiefer in die Mühlen des AMS zu geraten,und bringt es überhaupt was,

hast du da ein paar Tips für mich. Nächste Woche am Montag um 11 Uhr muss ich erstmal antreten, soweit ich weiß beginnt der Kurs dann eine Woche später, hast du Tips auf was ich aufpassen soll beim Ausfüllen des Personalbogens, oder andere Tips für mich, wäre dir sehr dankbar,

lg Michael

Erfahrungsbericht über fragwürdige Methoden bei Trendwerk (Frühjahr 2015)

Aktiver Admin am Sa., 02.01.2016 - 21:53
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Sehr geehrte Damen und Herren!

Nach langem Für und Wider, habe ich mich dazu entschlossen, meine Eindrücke über die fragwürdigen Methoden/Arbeitsanweisungen ihnen mitzuteilen. Damit eine Überprüfungen stattfinden kann, ob sich da nicht einiges in einer Schieflage befindet.

Das erste Fragezeichen kam schon bei der einstellung über jobplus (gewerblicher Überlasser). die ungefähr ab Ende August aufgenommen neuen ca. 20 MitarbeiterInnen werden von Jobplus an Trendwerk überlassen. Jobplus stellte sich heraus, dass auch hier Herr Moser Eigentümer ist. Es wurde eine Übernahme zu Trendwerk versprochen, da es anscheind mehr KollegInnen über Jobplus gibt als Mitarbeiter bei Trendwerk.

Seltsamerweise sind nun aktuell ca. 40 Stellen zum Abbau notwendig und weitere sollen folgen.

Fragwürdiges Agieren eines Unternehmens, dass sich ausschliesslich im sozialökonomischen und aus Steuergelder bezahlten Bereichen festgesetzt hat. Laut KollegInnen wurde dem Geschäftsleiter Weese, aus der Belegschaft eine Lösung angeboten. Die Reduzierung von Vollzeit auf Teilzeit, damit einige bis alle MitarbeiterInnen bleiben können und wenn sich der Auftrag vom AMS wieder erhöht, könnte man doch von Teilzeit auf Vollzeit ändern. Diese Lösung wurde abgelehnt.

Auf die Frage an KollegInnen, warum z.B. AMS Hietzing nicht mehr mit Trendwerk zusammen arbeiten will, bekommt man als Antwort: Hietzing ist zu genau und zu nervig wegen Qualität ect. Daher ist es besser mit der Redergasse, weil Weese dort einen Kumpel, denn Gritsch hat, mit dem er saufen geht und daher ist der Auftrag dort sicher.???

Der Auftrag an die TrainerInnen lautet: Jeden Montag müssen soundso viele Leute aufgenommen. Alle Leute werden vom AMS mit Einladungsschreiben geschickt und das wird wie ein Kontrolltermin verstanden. (Gesetzwirdig: da ein Konrtolltermin nur beim zuständigen AMS erfolgen kann).

Wenn sich leute weigern das Begehren zu unterschreiben, oder sich überlegen wollen bei der Massnahme mitzumachen, auch Anfragen wegen einer Kopie des Einladungsschreiben, gilt das als Ablehung. retour AMS oftmals mit dem Zusatz: hoffentlich werden sie deswegen nicht gesperrt!

Pro TrainerInnen kommen danach ca 20-22 Leute in einen sogenannten Workshop. Den Leuten soll nicht gesagt wie lange eine Workshop dauert, weil in der ersten Runde in der 6 Woche die ersten Dienstvertäge zu schreiben sind. Die zweite Runde erfolgt nach 8 Wochen. Aus einem Workshop müssen ca. die Hälfte Dienstverträge abgeschlossen werden. Ein weiter Grund warum den Leute keine genaue Angabe über Massnahmedauer gemacht wird, ist dass erst ab 25 - 40 Tagen Anwesenheit ein Dienstvertrag geschrieben werden soll.

Dienstverträge müssen geschrieben werden, weil eine vorgegebene Quote zu erzielen ist. Daher ist es egal ob die Leute vermittelbar in einen Job sind oder nicht. Alle Dienstverträge müssen mit einer 62 Tage Befristung ausgefüllt werden. Bei der Einschulung durch KollegInnen erfährt man warum genau 62 Tage Befristung: Das will das AMS, da diese Leute aus der Statistik beim AMS rausfliegen und die haben damit ein Ziel erreicht. Damit kann es für diese AMS-Stelle Prämien geben.

Als weitere Interne Anweisungen gelten:

Die Hälfte der abgeschlossenen Dienstverträge so rasch wie möglich rausschmeissen.

Am besten von ca. 10 Dienstverträgen 5 am 21 Tag (wenn geht auch schon vorher) und den Rest halt durch Einvernehmliche Lösungen rausbringen. 3-4 sollten schon 62 Tage erreichen damit AMS auch was davon hat.

Nächste Anweisung: Die Leute so rasch wie möglich in eine Überlassung bringen. Egal wie Hauptsache Überlassung. Wenn jemand ablehnt,  dann gleicht das einer Arbeitsverweigerung und fliegt raus.

Auch hier herrschen interne mündlich vorgebene Quotenvorgaben (Über diese internen Quotenerffüllung/vorgabe gibt es keine schriftliche Vermerke oder es wird auch nicht im Dienstvertrag festgehalten. Daher ist die Verwunderung hoch wegen Quoten, da die Tätigkeit als TrainerIn bezeichnet wird. Wer die Quoten nicht erfüllt, gilt als fauler Apfel! und soll "entsorgt" werden)

Vorallem die Kurzzeitüberlassungen/Tageüberlassungen sollen umgesetzt werden.

Dafür werden auch Leute vom AMS extra geholt um sie für zwei Tage in Überlassung zubringen um sie danach wieder zum AMS retour zusenden.

Praktikum: Leute müssen vor einer möglichen Überlassung ins Praktikum. Ohne Praktium keine Überlassung!

Meistens arbeiten sie dort 3-5 Tage Vollzeit und dann vielleicht wird daraus einen Überlassung. Das passiert im großen Stil mit den Firmen Sodexo und Eurest. Dort werden laut KollegInnen die meisten Überlassungen vor Auslauf der Förderung beendet. So kann es schon passieren, dass eine Person zu vier Praktiumen geht und es kommt keine Überlassung zustande. Wenn eine Person die Praktiumstage bezahlt haben will, soll man ihr sagen, dafür bekommen sie eh Geld vom AMS oder bei Dienstvertrag von Trendwerk.

Die Dienstverträge bei Trendwerk dürfen nur bis 30 Stunden ausgegeben werden egal ob die Person in einem Praktikum 40 Stunden arbeitet. Wer die Differenz kontrolliert oder ob die Leute die Stunden bezahlt bekommen?? Korrekte Stundenlisten von Praktiums werden nicht geführt, Zeiterfassungen von Überlassungen werden sie eher sporadisch gehandelt oder pauschal geschrieben.

Schändlich ist auch, dass bei Infotag Leuten erzählt wird, dass Trendwerk zu Tausenden Firmen Kontakt hätte, obwohl das in der Realtiät anders aussieht, da die meisten Firmenkontakte meistens nicht aktiv oder aktuell sind. In Wahrheit gibt es fast keine echten Jobangebote ausser die laufenden Jobangebote als Küchenhilfe/Abwäscher bei Eurest/Sodexo und bei Spar. Vordienstzeit bei Spar sind nicht sehr beliebt und daher scheiden diese Leute meistens aus. Vordienstzeiten/Einstufungen usw. werden auch sehr mittelmässig kontrolliert und abgehandelt.

Die Betreuung/Beratung/Vermittlung ist von keinerlei Qualität, da Massendurchschleusung und Abfertigung im großen Umfang getätigt werden muss.

Leute werden in PC Räumen sich selbst überlassen, müssen halt ihre Zeit absitzen. Damit die Beschwerden beim AMS, Leute sitzen nur herum, werden nicht betreut, abnehmen, muss man jetzt Leute in eine Qualitikation schicken. Damit hat man den Beweis erbracht, man arbeitet mit den Leuten, wenn die dann zum AMS retour gesendet werden.

Bei jedem Dienstvertrag muss ein Überlassungsangebot gelegt werden. das muss in einem sogenannten trendwerk pass verzeichnet sein, wenn jemand Dienstvertrag ablehnt, bekommt er nicht die Chance auf einen Job(?). Lehnt er das Jobangebot ab, bekommt er keinen Dienstvertrag. Das angebotene Überlassungsangebot stellt sich vordergründig als möglich dar, ist aber in den seltenen Fällen ein konkretes Angebot (ausser die ständigen wiederkehrenden Abwäscher/Küchenhilfenjobs) und nur für diesen Menschen gedacht.

Es werden Leuten Überlassungsangebote gemacht, die

  1. nicht echt vorhanden sind
  2. wo ca. 40 andere Leute das selbe Angebot bekommen
  3. wo man schon vorher weiss, dass dieser mensch nicht arbeiten kann/will (wegen Quotenerfüllung für Dienstverträge daher bietet muss man Menschen ein pseudo Angebot machen!)
  4. Jobangebote mit 20 Std. (Die meisten können sich aber keine 20std. job "leisten", wird oft als Arbeitsverweigerung "unkooperatives Verhalten" vermerkt)

Unliebsame Leuten oder wenn die Dienstvertragsquote erreicht ist, werden nach internen Ablehungsgründen (angeblich mit AMS abgesprochen) "rausgeschmissen" oder man verschiebt sie weiter in ein weiteres internes projekt wie albratross, aktE, schweisscontainer, autowerkstatt, migin usw. oder Kurzzeitüberlassung bei firmeneigenen Firmen wie city green oder man bietet ihnen einen "zumutbaren" Job als Abwäscher an und wenn dieser dann abgelehnt wird, weil der mensch einen Job im Büro anstrebt, legt man die Basis zu einer möglichen Bezugssperre.

(Ablehungsgründe: keine Kooperation, Verdacht auf Alkolisumus/gesundheitliche Einschränkungen, nicht geeigntet Massnahme, zu wenig Deutschkenntnisse usw). Manche Leute kommen schon das dritte bis vierte Mal in diese Massnahme. Auf die Frage warum? AMS weiß nicht was sie mit den manchen sollen und wir "parken" sie halt und verdienen daran.

Ob die Mitbewerber Itworks/Jobtransfer ähnliche Methoden/Arbeitsweisen haben, konnte nicht beantwortet werden.

Womöglich haben Sie von diesen Umständen schon erfahren, falls nicht, hoffe ich, dass Sie diese Methoden/Vorgänge in richtige Bahnen lenken werden und kontrollieren, ob hier systhematischer Missbrauch praktiziert wird.

Anmerkung Aktive Arbeitslose: Leider liegen uns noch keine konkreten Beweise für die behaupteten Vorgängen vor. Wir bitte daher Betroffene alles möglichst genau zu dokumentieren und uns ihre Wahrnehmungen und Materalien über trendwerk & Co mitzuteilen. Insbesondere empfehlen wir bei Vorlage von angeblichen Jobangeboten zu erfragen, bei welcher Firma diese sind um dann bei dieser Firma zu überprüfen, ob es diese "Jobangebote" wirklich gibt.

Insbesondere die kostenlose Arbeit für Firmen in Form von "Praktika" ist schwer rechtswidrig. Niemand darf dazu gezwungen werden, weil bei einer Überlassung auf jeden Fall der Kollektivvertrag des Betriebes anzuwenden ist und nicht die "Transitarbeitskräfteregelung" des BABE-Kollektivvertrags! Selbst Probetage sind regulär zu entlohnen!

Verwaltungsgericht hebt Bezugssperre wegen trendwerk auf!

Aktive Arbeits… am Sa., 28.11.2015 - 22:27
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Es ist - klarerweise auch von mir als Betroffener - zu begrüssen, dass das BVwG zu zum Urteil gekommen ist, die Beschwerde gegen die Sperre nach §10 AlVG berechtigt ist.

Zu bemerken ist, dass das Gericht befunden hat, das AMS habe seine Ermittlungen ausreichend durchgeführt (Seite 16) und das obwohl das Gericht nun zu einer gegenteiligen Auffassung als das AMS kommt. Leider geht viel zu wenig hervor, dass das AMS offenbar geneigt ist oder systematisch so handelt, auf "Zuruf" eines Kursinstitutes oder anderen AMS-Dienstleisters gegen den arbeitslosen Menschen zu entscheiden.

Und es erscheint mit ebenfalls sehr bedenkenswürdig, dass der Umstand eines nun aktuellen Beschäftigungsverhältnisses einen Einfluss auf die Entscheidung des BVwG zu haben scheint, obwohl es in der Sache an sich keine Relevanz hat.

Viel Geduld beim lesen des Urteils

Robert

Anmerkung: Analyse und Bericht von der mündlichen Verhandlungen werden hoffentlich noch geschrieben ...

Erfahrungsbericht trendwerk Linz: Rauswurf wegen einer Zigarette ... (Herbst 2013)

Aktiver Admin am So., 06.09.2015 - 00:01
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Hallo, bin da bei Recherchen über "Trendwerk" auf eure Seite gestoßen. Hatte dort einen kurzen Auftritt, bevor ich unter Gekreische des "Bereichsleiters" Michael V. rausflog.

Zur Geschichte: Ursprünglich erhielt ich einen EDV-Kurs bei der Firma bit, den ich zwar wirklich gerne absolviert hätte, aber wegen einer Bandscheibengeschichte im Zuge einer geringfügigen Beschäftigung (6 Wochen Krankenstand, ca. 40 Spritzen) nicht antreten konnte.

Zwei Monate später kam dann offenbar als "Strafe" die Zuweisung zu Trendwerk. Aus Interesse sah ich mir vor dem Infotag die offenen Großarbeitsplätze, an denen ca. 50 Personen an abgrundtief verdreckten Computern "recherchierten", ein bißchen an. Meiner kurzen Wahrnehmung wurde da die Antivir-Personal Edition installiert, die zwar gratis für Privatanwender ist, aber keineswegs für gewerbliche Betriebe, wie Trendwerk einer ist. Würde mich interessieren, ob da jemand, der ein bißchen PC-Kenntnisse hat, das bestätigen kann und ob da noch weitere Programme auftauchen (eine Betriebssystemlizenz auf mehreren Rechnern usw.), die da widerrechtlich verwendet werden. Es wäre doch zu schön, wenn etwa die Microsoft-Rechtsabteilung den Laden mit einer Millionenklage überziehen würde.

Tja, dann begann besagter Michael V. mit dem Charme eines Heizdeckenverkäufers, der Pensionisten über Handyverbote im Verkaufsbus informiert, zu referieren. "Im Haus ist Rauchverbot, auch vor dem Haus. Wenn sie in den Pausen rauchen wollen, gehen sie 100 Meter weiter!" Meinen Einwand, daß die Linzerstraße vor dem Haus öffentlich wäre und daß die Firma dort rechtlich nichts zu verbieten hätte, im Gegenteil sogar ein Mistkübel mit einem Raucherdöschen aufgestellt ist, wurde entgegnet: "Das hat die Hausverwaltung so angeordnet!"

Prinzipiell bin ich bereit, Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden zu beachten, ich rauche auch nicht in U-Bahnstationen, neben Kindern und in Lokalen und entsorge die Zigaretten vorschriftsmäßig. Auch ein höfliches Ersuchen: "Bitte nicht vor dem Haus die Kippen wegwerfen" wäre von mir durchaus respektiert worden. Eine Schlechterstellung gegenüber zufälligerweise vorbeikommenden Passanten mit rechtlich durch nichts gedeckten Verboten, mochte ich aber einfach nicht unwidersprochen lassen. Abgesehen davon, daß ich an dem Tag sowieso keine Lust auf Zigaretten verspürte, störte mich diese selbstherrliche Art immens.

Es folgte eine wegwerfende Handbewegung in meine Richtung. Ich meinerseits konterte mit der bekannten Geste des bundesdeutschen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück auf seinen Wahlplakaten, allerdings nicht in die Richtung des Herrn V., sondern zur Mitte des Raumes.

Das war dann aber zu viel für Herrn V., der vorher schon einen Mann ziemlich unfreundlich wegen diverser Datenweitergabe abgekanzelt hatte, und es begann ein für mich eher befremdliches Gekreische: "Der-... hat mir den Finger gezeigt... ich verweise den Herrn des ... KURSES!" Ich verließ also hinter ihm den Raum, aber weil er auch dort den Lärmpegel der Brüllerei nicht senkte, paßte ich mich einfach an: "SCHREIEN SIE NICHT MIT MIR, ICH KANN LAUTER SCHREIEN ALS SIE!" Nun, vermutlich weil ich auch ein paar Schritte auf ihn zu gemacht hatte und offensichtlich unter Mißdeutung meines Lächelns veränderte sich der rosige Gesichtsausdruck in ein eher fahles Weiss. Ich verlangte dann noch eine Bestätigung von den eifrigen Helferlein des Bereichsleiters, auf der ich allerdings bei bestem Willen nur "verbale Auseinandersetzung" entziffern kann.

Da ich mich ohnehin mit einem schweren Bronchialasthma zu dem Auftrieb hingeschleppt hatte, suchte ich nach einem AMS-Besuch in der Infozone, wo ich über meine Erkrankung und die Vorfälle bei Trendwerk "Rapport" machte, am Nachmittag meine Ärztin auf, die mich mit dem gleichen Tag krankschrieb und zwei Wochen in den Krankenstand schickte.

Beim Wiedersehen mit meiner AMS-Beraterin erklärte diese, daß es "Schwierigkeiten gäbe" und daß sie mit ihrer Vorgesetzten über eine Sperre reden müßte. Firma Trendwerk hatte also obwohl sie mich und ich sie nicht wollte (eine Art negative Symbiose) heilige Rache an einem Blasphemisten geübt. Auch war seltsamerweise der erste Tag meines Krankenstands in den Akten "verschwunden" Am X.X.2013 ist dann mein nächster Termin, wo mir dann die Entscheidung mitgeteilt wird.

Ich habe bereits mehrere "Sperren" mit positiver Berufung meinerseits hinter mir. Selbstmordgedanken hege ich allerdings nicht, gemäß dem köstlichen Gedicht von Erich Kästner:

"Denn die Miesen und Beschränkten
sind die Mehrern und die Stärkern.
Doch spiel bloß nicht den Gekränkten,
bleib am Leben, sie zu ärgern."

Sollte es tatsächlich zu einer Sperre kommen, überlege ich mir, evt. die Nachbarn des Herrn V. mit Flugblättern über sein eigenartiges Gebaren zu informieren.

Ich möchte abschließend nochmal an die unberechtigt genutzten Computerprogramme von Trendwerk erinnern.

Mit freundlichen Grüßen G. E.

Dubioses Angebot eines "Vollzeitjobs" von 30 Stunden (2015)

Aktive Arbeits… am Mo., 08.06.2015 - 20:38
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Vorstellung

Arbeitsmarkservice Wien Huttengasse
Huttengasse 25
1160 Wien

Per Mail ams.huttengasse@ams.at Wien, am 08.06.2015

Betrifft: Richtigstellung zur Niederschrift vom 08.06.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

als erstes möchte ich festhalten, dass diese heutige Niederschrift für mich völlig unvorhergesehen und überraschend war. Ich habe die Niederschrift zwar gelesen und noch Korrekturen angebracht, bin aber der Ansicht, dass nur ein Teil davon berücksichtigt wurde.

Meine Ausgangssituation war, dass ich Information über die für mich nicht nachvollziehbare Entscheidung des Trendwerkmitarbeiters, Herrn M., haben wollte. Damit das für Sie leichter nachvollziehbar ist, beschreibe ich Ihnen den Ablauf des Infotages bei Trendwerk am 3.6.2015:

Trendwerk und Akt:E wurden innerhalb von drei Minuten allen anwesenden Teilnehmer_innen in einer Präsentation vorgestellt. Die Information war vor allem, dass „vermittlungsfertige Teilnehmer_innen“ mit aktuellen CV, die also „jobreif“ sind, sofort bei Trendwerk aufgenommen werden können. Bei Trendwerk geht es um „langfristige Beschäftigung“, was das bedeutet und wie der genaue Ablauf ist, war leider nicht zu erfahren. Akt:E ist ein Coaching, bei dem Teilnehmer_innen unterstützt werden, „jobreif“ zu werden. Es wurde gesagt, dass einige Teilnehmer_innen vermutlich zu Akt:E kommen werden und alles weitere in den folgenden Einzelgesprächen zu den wir namentlich aufgerufen werden, geklärt wird.

Ich war einer der letzten, die namentlich aufgerufen wurden. Am Weg zu einem Schreibtisch im linken Teil des Raumes, stellte sich mein Gesprächspartner als Herr M. vor. Er nennt nochmals meinen Namen, fragt mich sofort bei Ankommen beim Schreibtisch nach E-Mail oder Telefonnummer. Ich antworte, ja, Email. Worauf er nun nach der Telefonnummer fragt und meine Frage, warum nun Telefonnummer, unbeantwortet lässt. Als nächstes kommt der Satz,“Das Angebot ist am Tisch, seit wann sind sie zuhause?“

Ich erzähle von meiner Ausbildung im Jahr 2014 als dipl. Sozialpädagoge.

Seine Antwort: „die letzte Einstellung, der letzte Job?“ Meine Antwort:“2007“

Herr M.: „Hauptgrund, warum sie solange zuhause sind?“

Antwort: „Strukturelle Probleme, Alter, Überqualifikation, ich komme aus dem grafischen Gewerbe aus dem Management und Vertrieb“.

Herr M: „in dieser Branche ist wenig los jetzt“.

Meine Antwort: „Aus diesem Grund habe ich auch eine andere Ausbildung gemacht“, Herr M fragt ob alles fertig ist, was ich bejahe , sage ihm, dass ich mich hier laufend bewerbe und er mich hier gerne Unterstützen kann und ich war am Formulieren der Frage wie eine Unterstützung hier aussehen würde.

Er fällt mir ins Wort und erzählt etwas über Vermittlungsmaßnahmen, Montag bis Freitag, der Zusammenhang ist unklar, Dann spricht er von „Vollzeit“ 30 Wochenstunden und auf meine Antwort, das Vollzeit nicht 30 Wochenstunden sind, kommt von Herrn M. die Aussage: „Ich lehne ab, ich lehne Ihnen ab“, was mich sehr verwundert seine Aussage als Frage wiederholen lässt. Und er die Ablehnung wiederholt, mit dem Zusatz, dass Trendwerk nicht jeden nehmen muss und es vielleicht besser ist wenn ich wieder.. der Satz wurde nicht beendet. Das ganze Gespräch dauerte zwei Minuten und ich habe es anschließend sofort festgehalten, da es für mich sehr seltsam war.

Ich habe mich dann in der Infozone des AMS Huttengasse gemeldet und die Information gegeben, das mich Trendwerk ablehnt und um einen Termin mit meinem Betreuer gebeten, der für den 08.06.2015 festgelegt wurde.

Bei dem Betreuungstermin am 8.6.2015 habe von Herrn (ams-betreuer) die Information erhalten, dass Trendwerk, Herr M., offenbar behauptet, dass mangelnde Kooperationsbereitschaft von meiner Seite besteht und als Folge dieser Behauptung wurde die Niederschrift aufgenommen.

Herr (ams-betreuer) sagte, als ich die Niederschrift überflog, dass die ersten Sätze „Standardsätze“ und nicht veränderbar sind.

Schon der „Gegenstand der Verhandlung“ ist aus meiner Sicht falsch, da ich mich niemals geweigert habe an einer Maßnahme zur Wiedereingliederung teilzunehmen.

Es ist falsch, dass meine persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Vermittlung am Arbeitsmarkt nicht ausreichen. Ich empfinde diese Aussage als diskriminierend.

Richtig ist, dass auch im aktuellen Betreuungsplan das Ziel der Betreuung falsch festgehalten ist, auch hier ist eine Richtigstellung notwendig:

„Stellensuche als Vertriebsleiter.“ Nach der bisherigen Erfahrung ist es unwahrscheinlich, mit meinen speziellen Berufsweg, meinem Alter und der aktuellen Beschäftigungssituation eine derartige Stelle zu bekommen.

Ich habe mich daher 2013 in einer persönlichen Beratung in einer durch das AMS zugewiesenen Kursmaßnahme „Erfahrungswerte, BEST“ die Entscheidung getroffen, eine Ausbildung als dipl. Berufs- und Sozialpädagoge zu machen und konnte das 2014 mit Zustimmung und Förderung des AMS auch umsetzen. Der Abschluss nach Diplomarbeit und der Abschluss mit Diplom erfolgte Anfang 2015. Seither bewerbe ich mich in diesem Arbeitsbereich und ebenso bei organisatorischen Stellen im sozialen Bereich.

Es muss daher möglich sein, diese veränderte Situation zu berücksichtigen, wie das auch in § 29 AMSG festgehalten ist.

Ebenfalls falsch war und ist, dass ich nicht bereit sei, an der angebotenen Wiedereingliederungsmaßnahme teilzunehmen. Vielmehr hatte ich keine Möglichkeit dazu eine Entscheidung zu treffen.

Zu präzisieren ist, dass die Aussage von Herrn M. war, „es gibt einen Vollzeitjob mit 30 Stunden“, und auf meine Antwort das 30 Stunden kein Vollzeitjob sind, nichts mehr weiter von ihm dazu gesagt wurde. Es gab also auch keine Angabe um welche Art von Beschäftigung es sich dabei handeln sollte. Die einzige Antwort war seine Ablehnung.

Falsch ist in der Stellungnahme des Schulungsträgers, dass kein Gespräch über berufliche Ziele und beruflichen Hintergrund gab. Wir haben über meine kürzlich abgeschlossenen Ausbildung und den daraus resultierenden beruflichen Zielen gesprochen und auch über meinen beruflichen Hintergrund im grafischen Gewerbe, in dem auch nach Meinung von Herrn M. „wenig los“ ist.

Ich möchte auch festhalten, dass mein aktueller Betreuer, Herr (ams-betreuer) und seine Vertreterin, Frau (ams-betreuer), in keiner Hinsicht die Adressaten dieses Schreiben sind, da sie offenbar in Rahmen ihres Arbeitsauftrages korrekt handeln und in den Gesprächsterminen ein gutes Gesprächsklima bestand.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Robert H.

Zum weiteren Verlauf:

Infotag akt:E / aktion:Erfahrung (April 2015)

Aktiver Admin am Sa., 25.04.2015 - 00:17
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Herzlich willkommen,

(seufz), bei, äh, im Namen von Trendwerk und Akt:e, meine Name ist (Name undeutlich) ich arbeite für Akt:e, äh, wir machen eine gemeinsame Informationsveranstaltung, warum, weil wir heuer ein anderes Programm anbieten als üblicher weise, (beschäftigt sich mit Beamer der nicht gleich funktioniert)... und zwar, Trendwerk und Akte-e haben ihr know-how zusammengelegt, Akt:e kommt von Aktion Erfahrung äh, äh, wir äh, seit vielen Jahren arbeiten wir mit Erfahrungen, äh, Berufssuchenden und Trendwerk und wir und Akt:e haben sich gesagt, äh, zusammengelegt, um sie optimal unterstützen zu können.

Was ist dabei neu? Dass sie beraten werden! Bei Trendwerk haben sie natürlich schon auch eine kleine Vorbereitungsmaßnahme, man schaut sich genau an welche Richtung sie sich beruflich entwickeln wollen und da eben auch angepasst, äh, auch die Unterstützung in welche Richtung es geht soll, wir können leider die Leute die die Pension anstreben, wir, äh wir betreuen Personen ab 50, und ich meine ein 50 jähriger oder eine 50 jährige ist ja noch sehr rüstig aber hingegen vielleicht eine 58 jährige Frau nicht mehr und daher teilen wir uns so zusagen auf und sie werden so ist unser Ziel optimal unterstützt auch ein Pensionsziel anzustreben, äh, wir arbeiten, das heißt Trendwerk arbeitet mit mehr als 3000! Firmen zusammen, es ist natürlich, und es, äh, sie wissen das selber in den Medien in den letzten Monaten ist die Zielgruppe 50 plus immer Gegenstand von Medien und, äh, Berichterstattung das heißt Firmen sind auch dazu aufgerufen Personen mit Berufserfahrung aufzunehmen und da haben wir sehr gute Kooperationen mit Firmen die das auch gerne machen.

Wir haben exklusive Jobangebote, warum weil sich eben die Firmen bei Trendwerk direkt melden, ja,ja, das heißt die machen keine großartigen Aussendungen in den Medien sondern rufen unsere, äh, Firmenkontakte an, sondern bittschön wir brauchen in dem und dem Bereich Personen die arbeiten wollen und auch können und diese äh, ähh, exklusiven Jobangebote können wir an sie weitergeben. Ja und was uns so besonders macht, äh, gegenüber auch Mitbewerbern, äh, wir sind vom Bindeglied zwischen der Wirtschaft und ihnen, wir können gut vermitteln, sie brauchen vielleicht Unterstützung, wie sie sich optimal präsentieren können und da können wir dann eventuell in einer Einzelberatung oder aber auch im Gruppensetting mit ihnen machen.

Also... (Beamer funktioniert nicht). Ich habe schon vorher erwähnt, äh, das ist eine Kooperation zwischen Trendwerk und Akt:E, Akt:E, äh, geht es, äh, in Einzelsetting also Einzelgespräche ausschließlich die werden alle 14 tage je nach bedarf mit ihnen ausgemacht, sie kommen dann in die Quellenstrasse, Akt:E ist in der Quellenstrasse, und wir können dann im einzelnen, äh,äh, im Einzelgespräch mit ihnen, äh, mit ihnen arbeiten, mit ihnen ihre unterschiedlichen ziele besprechen und sie mitunter auch in die Pension begleiten. Wobei aus dem Grund, da sollten sie entweder ein Jahr vor der Pension stehen, äh, sonst ist, ist halt der Beratungszeitraum zu lang.

Was wir natürlich auch machen ist die, die Karriereberatung das heißt wir schaun´ das wir praktisch Berufserfahrung mitnehmen an Qualifikationen, vielleicht können sie in dem Beruf den sie bislang ausgeübt haben nicht mehr arbeiten aber vielleicht fällt uns mit ihnen gemeinsam neue Ideen, neue Möglichkeiten ein. Und was wir natürlich auch machen wenn wir nicht Pensionsberatung machen, ist sie vorzubereiten für die Arbeitssuche, ja für die Arbeitsaufnahme. Es besteht natürlich die Möglichkeit dadurch das wir sehr eng mit Trendwerk zusammenarbeiten um sie auch auf den Jobpool, äh, von Trendwerk zugriff haben, das ist ein Schlüsselunternehmen,äh, können wir ihnen auch Jobs von Trendwerk anbieten sodass sie dann zu Trendwerk wechseln.

Trendwerk hat das einzige Ziel - die Arbeitsvermittlung - ja dass ist, dafür wurde Trendwerk auch die letzten Jahre jährlich immer wieder neu beauftragt, vom AMS das heißt, wir haben deswegen, also Trendwerk hat nur deswegen Beauftragung bekommen, weil wir in Summe sehr erfolgreich waren. Weil es nämlich hier um die langfristige Beschäftigung geht, also wir haben olle (driftet in eigene Mundart ab, vielleicht Kärnten) keinen Spaß dran, dass sie a Monat arbeiten, eine Arbeitsstelle haben, sondern in der zeit wo sie über Trendwerk, werden sie weiterhin begleitet wenn sie das wollen, ja, und wenn es dann so kleine Differenzen im Unternehmen gibt werden wir als Vermittler mit ihnen diese Probleme besprechen und schaun dass sie im Job bleiben können, wenn es für sie passt. Soo..!(Win. Programm über Beamer hängt ).

Gut was passiert jetzt, äh, sie haben jetzt die Möglichkeit ein Gespräch zu führen mit Trendwerk Beratern oder Trendwerk Trainern oder Akt:e Beratern und wir schaun´ uns im Einzelgespräch an welche der beiden Angebote für sie im Moment passen kann. Und das, wenn sie damit einverstanden sind, werden sie entweder bei Trendwerk, zu Trendwerk gehen, äh, oder über Akt:e in die Einzelberatung. Und wenn ihnen beides nicht gefällt dann teilen sie uns das bitte auch mit und dann werden wir ihre Entscheidung dem AMS mitteilen. In diesem Vorgespräch geht es um Perspektiven wie vorher gesagt und es kann auch sein dass sie noch keine Vorstellung haben wie sie sich beruflich weiterentwickeln wollen dann wäre möglicherweise Akt:E für sie von Vorteil.

Wenn sie bereits hier her kommen und ein konkretes Jobangebot in Aussicht haben, auch da können wir sie beraten (heißt: Trendwerk will sich einen Leiharbeitsvertrag ergattern!) Und was natürlich bei dem Gespräch an Ergebnis konkret herauskommen soll, entweder Trendwerk oder Akt:E oder auch, dass sie sagen, also bitte keines dieser Angebote, dann äh, äh, ihre Entscheidung, äh, äh, geben wir dem AMS dann weiter. Jah!!. Das ist die weitere Vorgehensweise. Das heißt sie sagen uns was sie wollen und wir geben das einfach weiter. Gut! Bitte gibt es noch Fragen die wir in der großen Gruppe (ca. 25 Personen) besprechen können? Ist das soweit klar, wunderbar....!

Ich: Ich hätte da noch eine Frage: Was sie da alles angesprochen haben das ist ja eigentlich eine AMS Sache warum machen sie das jetzt?

Antwort: Ich weiss nicht wie lange sie schon Kunde beim AMS sind, äh, das Ams vergibt Aufträge an verschiedene Institutionen, Firmen und Jobcaoching, weil die einfach ein riesengroßer Apparat ist und verwaltet wird und die verwalten sozusagen die ganzen Personen die könne das schon lang nimma bewältigen. Guut....also...

Ich: Also sie werden also vom Steuergeld finanziert.

Vortragende: Ja und wenn wir nicht gut arbeiten krieg ma den Auftrag nicht. Aber wenn ma gut arbeiten dann schon...Aber der Installateur äh, äh, wird ja nur auch weiter beauftragt wenn er gut arbeitet.

Ich: ich habe nicht infrage gestellt dass sie gut arbeiten.

Vortragende: Wir müssen jährlich uns für einen Auftrag bewerben. Und die anderen gibt es nicht mehr weil sie die Ziele nicht erreicht haben. OK! Gut, sie werden jetzt namentlich aufgerufen und gehen dann mit ihrem Berater hinein und wenn sie fertig sind dann können sie gehen, sie werden in der Reihenfolge des Erscheinen aufgerufen.

Auf Wiedersehen