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Österreich

Bilanz der Optima Gastro für das Jahr 2017

Aktiver Admin am Mi., 27.11.2019 - 21:04
Body

Auszug aus der Bilanz

in EUR

Vorjahr in EUR

AKTIVA

42.876,47

30.395,87

Anlagevermögen

13.147,80

1.825,04

Immaterielle Vermögensgegenstände

12.806,66

1.313,33

Sachanlagen

341,14

511,71

Finanzanlagen

0,00

0,00

Umlaufvermögen

29.728,67

28.570,83

Vorräte

0,00

0,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

29.728,67

28.570,83

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

25.200,00

26.570,83

Wertpapiere und Anteile

0,00

0,00

Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten

0,00

0,00

Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

0,00

Aktive latente Steuern

0,00

0,00

PASSIVA

42.876,47

30.395,87

Eigenkapital

11.199,58

22.244,02

eingefordertes Stammkapital

35.000,00

35.000,00

Stammkapital

35.000,00

35.000,00

davon eingezahlt

35.000,00

35.000,00

Kapitalrücklagen

0,00

0,00

Gewinnrücklagen

0,00

0,00

Bilanzverlust

-23.800,42

-12.755,98

davon Verlustvortrag

-12.755,98

-455,44

Rückstellungen

800,00

925,00

Verbindlichkeiten

30.876,89

7.226,85

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

8.467,64

222,32

Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

0,00

Vorlageantrag gegen Bezugssperre des AMS Mistelbach wegen angeblicher Vereitelung bei Pleitefirma Optima Gastro GmbH

Aktiver Admin am Mo., 25.11.2019 - 18:28
Body

An das Arbeitsmarktservice Mistelbach
für die Leiterin des AMS Mistelbach - Marianne Bauer
Oserstraße 29
2130 Mistelbach

E., 27.06.2018

Vorlageantrag zu GZ: RAG/05661/2018

Persönlich am 27.06.2018 beim AMS Mistelbach abgegeben.

Fristgerecht stelle ich, M. K. (Sv-Nr.), hiermit den Antrag, dass die Beschwerde dem Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung vorgelegt wird.

Einwendungen

gegen den abgewiesenen AMS Bescheid vom 12.6. 2018 des Arbeitsmarktservice Mistelbach – Poststempel 13.6.2018-, erhalten am 14.6.2018 per RSb Post

AMS Service Niederösterreich
Mag. Petra K.
Hohenstaufengasse 2
1010 Wien

Darstellung und Begründung warum der abgewiesene AMS Bescheid vom 12.6.2018 (lt. Poststempel) 13.6.2018 dem Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung vorgelegt wird:

Den maßgeblichen Sachverhalt habe ich in meiner Beschwerde vom 04.04.18 Frau R. F. ausführlich geschildert, mit der Bitte um interne AMS Prüfung und einer mündlichen Verhandlung.

Im Ermittlungsverfahren durch Fr. Mag. Petra K. (AMS Mistelbach 1010 Wien) wurde meiner Meinung nach, entweder gar nicht, oder sehr einseitig, die Gründe für die Bezugssperre im negativen Bescheid vom 13.6.2018, bewertet und kommentiert.

In meinem Einwandsschreiben (vom 21.03.2018) gegen die Niederschrift vom 20.03.2018 habe ich u.a. angeführt, dass die Niederschrift unter Voraussetzungen aufgenommen wurde, die so nicht akzeptiert werden können.

Frau B. konnte, bei der „Amtshandlung?“ (Niederschrift vom 20.03.2018) meine wahren Einwendungen (wohl aus Zeitgründen) gar nicht eruieren. Mehrfach wies sie während der Niederschrift auf Zeitmangel hin und fertigte diese Niederschrift schlampig und nicht rechtskonform aus. Zur Unterschrift wurde ich mit den Worten: 'Wenn sie es nicht unterschreiben, dann unterschreibt es eben eine andere Person' getrieben und mein Anliegen auf Richtigstellung dieser Niederschrift in wesentlichen Punkten wurde mit dem Hinweis von Frau B., 'Dies würde sowieso unter sonstigen Gründen stehen' nicht angenommen.

Der „Regionalbeirat“ hat also auf Grund sehr merkwürdig anmutenden Ausführungen in dieser Niederschrift vom 20.03.2018 entschieden. Ob mein Einwandschreiben vom 21.3.2018 bei der Regionalbeiratssitzung überhaupt berücksichtigt wurde ist nicht belegt.

ANTRAGSTELLUNG

über die Erbringung des schriftlichen Beweises durch das AMS-Mistelbach über die rechtskonform durchgeführte Zuweisung eines Arbeitstrainings an die Fa. Optima Gastro GmbH. bezüglich der angeblichen vereitelten Beschäftigung.

Zur weiteren Beweisermittlung ergänze ich meine Beschwerde vom 4.4.2018 wiefolgt und bringe zu den neuen Anschuldigungen folgendes vor:

Nachweislich (lt. Anhang A1 und A2) wusste ich bereits Mitte Januar d.J., daß ich NICHT als Selbstständiger arbeiten kann. In Eröffnung des Schuldenregulierungsverfahrens am BG Mistelbach wurde ich von der Rechtspflegerin, M., darauf hingewiesen, daß ich noch immer alleinvertretungsberechtigter Gesellschafter der Firma K. & Partner Werbe- und Marketing O.E.G. (gegründet 1992) sei. Nach der Sitzung am 30.01.2018 im BG Mistelbach (Anhang A1) habe ich dann, am 12.2.2018, die Löschung der Firma beim LG Korneuburg beantragt (s. Anhang A2).

Dies habe ich auch Frau B., bei dem Gespräch am 20.3.2018, mitgeteilt. Allerdings hat Frau B. dies nicht als Argument in die Niederschrift detailiert aufgenommen. Somit ist vollkommen ausgeschlossen, daß ich dann Ende Februar auf einen Werksvertrag auf selbstständiger Basis, bei der Firma Optima Gastro bestanden haben soll, weil dies zu diesem Zeitpunkt gar nicht möglich war. Die Aussage von Frau K., ist somit unrichtig.

Es war auch nie von mir ein Arbeitsverhältnis auf dieser Basis gewünscht und nach dem mir dadurch, nebst finanzieller Nachteile auch noch versicherungstechnische Nachteile entstanden wären (Pensionsanspruch, Versicherungsschutz etc.) ist es absolut absurd zu behaupten, daß ich einen Werkvertrag angestrebt hätte.

Ein weiteres Indiz dafür, daß der Werkvertrag von der Firma Optima Gastro erstellt wurde, ergibt sich aus der Art des vorgelegten Werkvertrages (Anhang B1), der zwar die Firma fix schriftlich anführt, den 'Selbstständigen' aber, in den dafür vorgesehenen Zeilen frei zur Eintragung, offen lässt. In dem Text dieses Werkvertrag 'Neuer Selbstständiger' wird in der letzten Zeile des Absatzes 7 noch zusätzlich auf eine Firma Optima Gastro e.U (also ein Einzelunternehmen) verwiesen.

Meinen Recherchen nach handelt sich dabei um ein ehemaliges Unternehmen, welches augenscheinlich von den Gesellschaftern früher geführt wurde und anscheinend mit dem Verkauf von Gastronomiezubehör nur bedingt erfolgreich war. Man darf damit annehmen, daß Optima Gastro noch weitere Mitarbeiter auf Basis dieses Werksvertrages beschäftigt hatte oder in Zukunft beschäftigen will.

Des weiteren sind die Provisionsangaben in diesem 'Vertrag' für den Inseratenverkauf einer Onlineplattform nicht marktkonform. Normalerweise werden mind. 30% Provision an freie Handelsvertreter bezahlt, daß dem 'freiem Mitarbeiter' auch noch 5% für Werbekosten abgezogen werden ist unüblich.

Ich habe die Beschäftigung basierend auf Werksvertragsbasis nicht aufgrund meiner laufenden Schuldenregulierung abgelehnt, sondern weil es es keine mir zumutbare Arbeitsmöglichkeit darstellt, die sämtliche Kriterien nach § 9 Abs. 2 AIVG entspricht.

ANTRAGSTELLUNG:

Zum Nachweis und zur Bekräftigung meiner Aussage beantrage ich hiermit als Zeugin, Fr. M., Diplomrechtspflegerin der Gerichtsabteilung 2 am BG Mistelbach zu befragen. Zusätzlich ist Hr. Mag. H. von der Nö. Schuldnerberatung Hollabrunn mit dem ganzen Schuldenregulierungsverfahren vertraut und auch er wird mein Vorgehen bestätigen und verdeutlichen, daß es mir unmöglich war eine selbständige Tätigkeit auszuführen.

Dieser Werkvertrag wurde mir von Frau K. vorgelegt und es liegt auf der Hand warum sich das Unternehmen keine Angestellten leisten will oder kann.

Die anteiligen Arbeitgeberkosten sowie der angebotene Lohn von 1800 € stellt für die Unternehmerin einen finanziellen Mehraufwand dar, selbst wenn eine AMS Förderung in Höhe von 40% der Lohnnebenkosten, für de ersten 3 Monate gefördert worden wäre.

Bei einem Arbeitstraining bezahlt das AMS das 'Gehalt'. Warum das AMS diesen finanziellen Vorteil für das Unternehmen nicht als Grund anerkennt bleibt fraglich. Somit hatte Optima Gastro sehr wohl einen Grund da der Firma ein finanzieller Vorteil auf Kosten der Allgemeinheit entsteht.

Ebenfalls führt sich das Argument absurdum nachdem ich auf das Gehalt von 1800 € plus möglicher Provisionsanteile zzgl. Kilometergeld und eventueller Diäten, so wie der Kollektivvertrag dies vorsieht, freiwillig verzichten hätte sollen und den AMS Bezug bevorzugen sollte, liegt dieser doch lediglich bei knapp 1050€ (ohne Kinderzuschläge) monatlich. Im Hinblick auf Pendlerpauschale, Steuervorteile sowie Pensionsanspruch hätte sich meine finanziell angespannte Situation ja wesentlich verbessert.

Zur Gänze ignoriert wurde Ihrerseits die in der Niederschrift vom 20.3.2018 und im schriftlichen Einspruch zur Niederschrift vom 21.3. 2018 (ANLAGE C1) angeführten Einwände, in der sehr wohl von mir bestritten wird, daß die Stelle sämtlichen Kriterien nach §9 Abs. 2. AIVG entspricht.

Da ein rein auf Provisionsbasis basierender Werkvertrag in keinster Weise ein Arbeitsverhältnis nach Kollektivvertrag gleichstellt. Jegliche Betreuungsvereinbarung, auch in der vom 24.10.2017, wird angeführt, daß ich ein Angestelltenverhältnis suche schon alleine aus dem Grund, daß ich finanzielle und soziale Absicherung als Lebensgrundlage benötige und als Alleinerzieher auch für meine Tochter verantwortlich bin. Die 'Anstellung' auf Basis eines Arbeitstrainings ist rechtlich, auf Grund der in der Beschwerde von mir vorgebrachten Argumente gar nicht möglich und war, logischerweise, auf Grund der geringeren Einkunftsmöglichkeiten, von mir auch nicht gewünscht.

Der von Ihnen angeführte Onlineantrag war von mir ursprünglich, laut Frau B., nicht richtig ausgefüllt und Frau B. bestand darauf, daß ich einen anderen Zweck einsetze und sandte mir postalisch einen Originalantrag für Aus und Weiterbildungsbeihilfen zu, den ich dann allerdings nicht abgab, da es nicht mehr zu dem Arbeitstraining, welches am 15.3.2018 beginne hätte sollen, kam.

Den Förderantrag habe ich Online nur deswegen eingebracht, weil mir Frau B. mitgeteilt hat, daß ich dies tun müsse. Wie in anderen Schreiben angeführt war nicht klar erkenntlich in welchen Bereich das Arbeitstraining (AMS Eingabe S1 Anhang C2) hätte fallen sollen und es bleibt zu überprüfen, welche Kenntnisse mir die ehemalige (Aushilfs-) Kellnerin im Bereich Verkauf und Neukundenakquisition hätte beibringen sollen. Tatsächlich fand ein Gespräch in der KW7 zwischen Frau B. und Frau K. statt, in dem die Geschäftsführerin den Antrag auf Arbeitstraining bei Frau B. direkt anforderte und schon zu diesem Zeitpunkt die bewilligte Eingliederungshilfe gestoppt wurde und nicht wie von ihnen, auf Seite 4 angegeben, am 28.02.2018. Wie bereits ausgeführt war ich zu diesem Zeitpunkt nicht mit dem Begriff Arbeitstraining vertraut und verweise auf das Beschwerdeschreiben vom 04.04.2018.

Die Behauptung des AMS meine Aussagen, in Bezug auf den möglichen Arbeitseintritt per 01.03.18, seien unglaubwürdig und als Schutzbehauptung zu qualifizieren sind schon daher falsch, daß mir von Optima Gastro weder ein Dienstvertragsentwurf noch ein etwaiger Dienstzettel in der Zeit vom 22.01 bis zum 05.03.2018 vorgelegt wurde. Eine Anmeldung erfolgte nicht da, die Firma gar nicht interessiert daran war, lohnsteuerpflichtige Arbeitskräfte zu beschäftigen.

Ein Widerspruch an sich stellt schon die Aussage der Geschäftsführerin dar in dem diese, in einer Mail vom 8.3. behauptet; 'es gäbe engagierte ganz normal angemeldete Mitarbeiter in dem Unternehmen ' und dann aber am 28.3.2018 schriftlich bekannt gibt, daß in dem Unternehmen nur sie und ihr Neffe beschäftigt sind. Warum das AMS solche gegenteilige Aussagen als glaubwürdig ansieht, verschließt sich mir zur Gänze.

ANTRAGSTELLUNG:

Auf Grund der widersprüchlichen Aussagen von Frau K. stelle ich somit den Antrag beim Sozialversicherungsträger zu prüfen, wieviele Mitarbeiter im Namen der Optima Gastro GmbH, ordnungsgemäß angemeldet waren bzw. sind.

Zusätzlich beantrage ich die Befragung der AMS MitarbeiterIn vom AMS Dresdnerstraße. Als zuständige Firmenbetreuerin kann diese/r zu Protokoll geben, wieviele mögliche Mitarbeiter um Arbeitstrainings angesucht haben und wieviele Angestelltenverhältnisse dann tatsächlich daraus entstanden sind.

Unrichtig ist auch die Aussage ich hätte auf ein Firmenauto bestanden. Auf Grund meines letzten Dienstverhältnisses, bei der Fa. M-Pen, Wien 1130, ist dem AMS Mistelbach bekannt, daß mir, eingeschränkt, das Auto meiner Mutter zur Verfügung steht, insbesondere dann wenn ich es beruflich benötige und die Firma die mich beschäftigt auch das mir zustehende Kilometergeld bezahlt und ich somit auch in der Lage bin, selbiges auf meine Kosten zu betanken kann ich dieses nutzen. Somit ist der Beweis erbracht, daß ich durchaus bereit bin das KFZ meiner Mutter für meine berufliche Tätigkeit im Außendienst einzusetzen.

Unrichtig ist auch der Hinweis über ein explizites Spesenkonto. Ein von der Firma bezahlter Privatparkplatz stand nie zur Diskussion. Lediglich habe ich Frau K. gebeten sich bei der Hausverwaltung zu erkundigen wieviel ein Parkplatz kosten würde, da die Hausverwaltung der Sozialbauwohnanlage ein Schild bei der Garageneinfahrt angebracht hatte, welches auf freie Parkplätze verwies und die Parksituation im direkten Umfeld des Büros auf Grund von Bauarbeiten als prekär zu bezeichnen ist. Mit dem Gehalt als angestellter Außendienstmitarbeiter wäre ich durchaus in der Lage und auch dazu bereit gewesen, diesen, bei Bedarf und Verfügbarkeit, selbst zu bezahlen. Auch dies habe ich Frau B. bei dem Gespräch am 20.3. ausführlich mitgeteilt.

Als Außendienstmitarbeiter mit Erfahrung ist mir durchaus bewusst welche Kostenersätze von der Firma zu tragen sind. Die gesetzlichen Regelungen sind in diesem Bereich nach Kollektivvertrag genau festgelegt. Schon auf Grund der Lage des Büros, in einer Sozialbauwohnung, war mir durchaus bewusst, dass es aus betriebswirtschaftlicher Sicht für dieses Unternehmen keine Option darstellt ein Auto zu leasen. Warum das AMS diese unwahre Behauptung als Vereitelungsgrund anerkennt wird zu prüfen sein.

Zum besseren Verständnis lege ich diesem Antrag als Beweismaterial die E-Mail Korrespondenz zwischen Frau K. und mir, vom 6.3.18 – 8.3.2018, als Anhang D1 bei. Frau K. hatte anscheinend nie die Absicht festangestellte Mitarbeiter zu beschäftigen, verlangte aber Dienstberichte wie es im Außendienst üblich ist.

Sie forderte mich bereits am 7.3.2018 via Whatsapp (Anhang D2) auf ihr zu berichten welche Kunden ich an diesem Tage besuchen werde bzw. ob ich schon Kunden kontaktiert habe, obwohl die Arbeitserprobung erst mit 15.3. beginnen hätte sollen. Tatsächlich hatte ich an diesem Tag zu Mittag noch einen Termin bei Frau Z. von fit2work in Korneuburg. Dokumentiert ist dieser Besuch auch durch die ärztliche Untersuchung die an diesem Tag statt gefunden hat. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist auch im AMS EDV-System gespeichert.

ANTRAGSTELLUNG:

Ich stelle somit den Antrag Fr. Z. von fit2work aus Korneuburg als Zeugin zu befragen.

Nach Analyse der Webseite war klar, daß der eigentliche Geschäftszweck des Unternehmens, und der damit verbundene Aufgabenbereich im Verkauf, die Akquise von Restaurants und Gastronomiebetrieben, in der Form nicht realisierbar war, weil sich auf Grund des nicht vorhandenen Traffic's kein Mehrwert beim Kunden einstellen konnte und die von den Gesellschaftern vorgebrachten Verkaufsargumente als unlauter angesehen werden können.

Bei meinem Besuch im AMS Mistelbach beim Service Leiter Christoph Steiner, hat dieser meine Angaben überprüft und selbst nach 'Lokalführer Wien' und 'Lokalführer Österreich' gegoogelt und keinen Eintrag von Optima Gastro festgestellt. Gerne lade ich jeden ein z.B. Alexa Rank Traffic die Domain dieser Online Plattform zu überprüfen. Sie wird dort mit 0 ausgewiesen. Auch bei google Trends gibt es keinerlei Eintrag zu optimagastro.com.

Es wurde zwar ursprünglich von der Geschäftsführung zugesagt durch Neustrukturierung der Webseite, TV-Werbung (lt. Hrn. W. auf Puls 4) sowie einer aggressiven Ad Words Kampagne bei Google um den Traffic und den Bekanntheitsgrad der Webseite anzuheben. Frau K. hat aus diesem Grund auch ein deutsches Unternehmen, welches sich auf Online Marketing spezialisiert ist, kontaktiert.

Zu einem Vertrag mit dieser (oder einer anderen) Firma kam es allerdings nicht und ich gehe davon aus, daß die Firma nicht interessiert daran war, Geld in das Online Marketing zu investieren. Mit dem ursprünglichem beauftragtem steirischen Unternehmen, einer Werbeagentur, steht das Unternehmen in einem Rechtsstreit.

Gerne verglich die Geschäftsführerin die Plattform mit der eingeführten Domain lokaltipp.at, die allerdings bei Alexa zwischen 800K und 1 Mio. Hits pro Monat ( 06/17-01/18) bescheinigt.

ANTRAGSTELLUNG:

Hiermit stelle ich den Antrag als Zeugen, Herrn Dipl. Ing. M. S., zu befragen der im Rahmen einer Antragsstellung zur Förderung über das Programm KMU Digital durch die WKO am Vormittag des 2. März 2018 in den Geschäftsräumen von Optima Gastro GmbH eine detaillierte Analyse der Webseite ausarbeitete. Ob die Optima Gastro GmbH danach mit WKO Geldern gefördert wurde oder nicht, weiß ich allerdings nicht.

Zusätzlich stelle ich den Antrag den Mistelbacher AMS Serviceleiter, C. S., zu der mündlichen Verhandlung vorzuladen. Als durchaus internetversierter Mitarbeiter des AMS Mistelbach kann er meine Aussage, in Bezug auf Internetpräsenz von optimagastro.com, bestätigen.

Ebenfalls gänzlich unbeantwortet blieb seitens des AMS Mistelbach mein mündlich vorgetragener Nachtrag zur Beschwerde vom 12.04.2018, welcher von C. S. schriftlich erfasst wurde (ANLAGE E1), in dem es vorrangig darum ging, wieso die Sanktion bereits per 01.03.2018 verhängt wurde obwohl das Arbeitstraining erst mit 15.3.2018 beginnen hätte sollen und Frau K. erst am 08.03.2018 Fr. B. mitgeteilt hat, daß das Arbeitstraining nicht stattfinden wird.

Mehr als verwunderlich erscheint mir allerdings die Argumentation des AMS in Bezug auf mein Bewerbungsschreiben an die Optima Gastro vom 17.01.2018. Wie aus dem Eintrag meines E-AMS Kontos ersichtlich ist habe ich mit der Bearbeitung dieser Bewerbung am 15.01.2018 begonnen und dies ist im Datensatz unter 'Eigenbewerbungen' auch gespeichert.

Ich bestreite nicht, daß die Stellenausschreibung am 28.12.2017 auf mein Mailkonto eingegangen sein kann. Allerdings sollte eine fachlich versierte Jobberaterin auch an den zeitlich unmittelbar naheliegenden anderen Einträgen sehen, daß ich an diesem Tag nach Deutschland geflogen bin, um am 29.12.2018 den, ebenfalls eingetragenen Termin zur Verkaufseinschulung

für die Produktlinie von Dipster Gewürzen persönlich wahr zu nehmen. Überprüfbar eingetragen ist, daß der Termin PERSÖNLICH und in NÜRNBERG stattfand. Diese Eigenbewerbung nebst 4 weiterer wurden am 20.3.2018 von Frau B. (F048) geprüft (ANHANG F1) und auch dementsprechend im AMS EDV-System vermerkt.

Nun beruft sich das AMS in dem Bescheid auf ein VwGH Urteil Zi. 2008/08/0184 bei dem es darum ging, daß eine Anstellung nicht zustande kam, weil der Arbeitsuchende nicht zu einem Vorstellungstermin erschienen ist.

Wie ja bereits bekannt wurde ich als angestellt, bei der Optima Gastro GmbH vorgemerkt und zwar aus dem Grund, weil ich zu meinem Vorstellungstermin pünktlich erschien und mich auch dementsprechend präsentierte.

Zum anderen ist, aus den mir vorliegenden Unterlagen auch beweisbar, daß ich in dem Zeitraum KW 1, 2 und 3 des Jahres 2018 ganze 14 (vierzehn) Stellenangebote abgearbeitet habe. Nachweislich kam ich mit dem Flug EW 5973 am 4.1.18 knapp vor 18.00 Uhr in Wien an.

Somit steht fest, daß es mir unmöglich war vor dem 5.01.2018 Stellenangebote zu bearbeiten. Neben der Firma Dipster und der Firma Optima Gastro sind noch die Unternehmen Kotanyi (09.01.18), Obstgroßhandel Neumeister (12.01.) sowie die Stadtgemeinde Mistelbach (05.01.) unter Eigenbewerbungen festgehalten.

Alle anderen vom AMS zugeteilten Stellenangebote, die sich auf diesen Zeitraum beziehen sind auf meiner Datenschutzauskunft auf den Seiten 57 bis 60 (ANLAGE F2) angeführt. Im Detail handelt es sich um die Firmen: 1090 Dr. Schuhf, 1230 MCFN Handelsges.m.b.H., Elin Gmbh., Elite Power, 2291 ALPHA pers., IWETEC GmbH, Manpower (2 mal angeführt ?), 1070 Hotel Sans Souci und eine Jet Tankstelle in Korneuburg.

Ich habe somit innerhalb von nur 8 Werktagen insgesamt 13 Stellenangebote ausgesandt bzw. abgearbeitet. Ich denke hiermit ist bewiesen, daß ich mich durchaus unverzüglich und als aktiv handelnder Arbeitsloser mit den Stellenangeboten, und zwar allen, befasst habe.

Zu einigen Stellenangeboten fand auch ein reger Schriftverkehr via E-Mail mit den jeweiligen AMS Beratern statt.

Fakt ist, daß die Bewerbung für Optima Gastro eine besondere war, handelte es sich der Stellenbeschreibung nach, doch um ein Onlineportal und es fanden sich kaum Referenzen oder Informationen zu dem besagtem Unternehmen im Internet, was angesichts der Tatsache, daß es sich um eine internetbasierende Firma handelte doch recht ungewöhnlich war.

Ich bin somit allen Erfordernissen aus der Betreuungsvereinbarung nachgekommen und habe mich rechtskonform verhalten. Der Hinweis auf das VwGh Urteil 2008/08/0184 greift somit ins Leere.

ANTRAGSTELLUNG

Ich beantrage bei der mündlichen Verhandlung Herrn R. F., seines Zeichens Verkaufsleiter der Vacanda GmbH. zu befragen, der bestätigen wird, daß ich vom 29.12.2017 bis zum 3.1.2018 in Nürnberg war und dort auf Dipster Produkte geschult wurde bzw. wir gemeinsam eine Marketingstrategie ausarbeiteten wie der Vertrieb von Dipster in Österreich zukünftig funktionieren könnte.

In der Stellungnahme von Frau K. vom 28.3.2018 behauptet diese, daß ich keine Einstellungsgespräche geführt haben soll. Schon in meiner Beschwerde vom 4.4. d.J. habe ich als Zeugen die Herren J. G. und S. F. angegeben, die beide vom AMS an die Optima Gastro entsandt wurden und die können sehr wohl bestätigen, daß ich die Einstellungsgespräche mit Ihnen geführt habe. Ich habe nie auf eine Position eines Verkaufsleiters bestanden und diese war auch ursprünglich nicht ausgeschrieben, dennoch hat Frau K. mich diversen Personen als Verkaufsleiter vorgestellt, unter anderen auch diesen beiden Arbeitssuchenden. Diese Aussage von Frau K. ist somit nachweislich unrichtig.

ANTRAGSTELLUNG

Ich beantrage die Herren J. G. und S. F. zu befragen.

In Ihrem Bescheid wurde auf Seite 10 angeführt, daß sie Zeugen als Beweismittel nicht heranziehen, weil diese für das Ermittlungsverfahren irrelevant seien, da ich mit den Personen nur über Firmeninhalte gesprochen hätte.

Offensichtlich hat Fr. Mag Kaiser, meine eher kurz gehaltene Beschwerde nicht gewissenhaft gelesen. Explizit habe ich angeführt, daß ich mit beiden letzt genannten Herren EINSTELLUNGSGESPRÄCHE geführt habe und den Kandidaten auch als Verkaufsleiter vorgestellt wurde. Diese Tatsache bestreitet die Geschäftsführerin und veranlasst das AMS meine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Ich bin der festen Überzeugung, daß Zeugen die bestätigen können, daß diese von mir über die ausgeschriebene Position und den Aufgabenbereich informiert wurden sehr wohl relevant sind.

Desweiteren war ich schon vor dem vereinbarten Dienstantritt zum 1.3.2018 ebenfalls mit anderen Tätigkeiten innerhalb der Firma Optima Gastro betraut die nicht in den Aufgabenbereich eines Verkäufers im Außendienst fallen. Z.B. wurde bei einem Meeting (Ende Januar) zwischen Herrn W. und mir, im Beisein von Frau K., die Notwendigkeit eines zusätzlichen Web Developers besprochen. Frau K. hat mich dann in den Bewerbungsprozess des arbeitslosen, S. H. (AMS Auftragsnummer: 10087282) bereits am 30.1.2018 miteinbezogen.

Desweiteren wurden sämtliche Stellenbewerbungen die andere mögliche Verkäufer in Betracht zogen, vorgelegt die allesamt vom AMS kamen. Z.B. am 23.02. von Herrn W. U., 2401 Fischamend, am 15.02. von S. F. 1220, zeitgleich Bewerbungen von D. G. und G. J., nebst anderer.

Zusätzlich habe ich dann noch eine Kooperation zwischen Optima Gastro und dem Vertriebsapparat von Dipster angestrebt. Aufgrund der geplanten Vetriebsstruktur von Optima Gastro wurde in Betracht gezogen, daß die freien Verkäufer von Optima Gastro die Dipster Gewürze mit in den Vertrieb nehmen und sich somit zusätzliche Provision verdienen hätten können. Mitte Februar habe ich zu Präsentationszwecken auch einen kompletten großen Gewürzständer von Dipster (Wert 249€) in das Büro mitgebracht. Dieser wurde aber, trotz mehrfacher Aufforderung meinerseits (u.a. am 08.03.2018), weder an mich retourniert noch von Optima Gastro bezahlt.

Ebenfalls im Februar habe ich dann auch noch gemeinsam mit dem EDV-Verantwortlichen, T. L. , die Problematik der Internetpräsenz erörtert und es wurde eine Schlüsselwortliste angefertigt und u.a. eine Änderung der Datenbankstruktur auf dem Server besprochen und die Wichtigkeit von Grafik-Tags eingebracht. Am 31.1.2018 habe ich den kompletten Facebookprofiltext der Firma bearbeitet und die Rechtschreib- und Grammatikfehler verbessert. Diesen hat Frau K. auch sofort übernommen und dieser ist bis heute Online.

Alles in allem keine üblichen Tätigkeiten für einen Verkäufer im Außendienst.

Aus welchem Grund Frau K. nun behauptet ich sei nicht 'Teamfähig' erschließt sich mir nicht, umso mehr sie mich, Anfang März noch gebeten hat ihrem Neffen, Patrick, auch in das Verkaufsteam zu integrieren und mit ihm gemeinsam Kundenbesuche zu absolvieren, da dieser augenscheinlich keinerlei Erfahrung im Verkauf hat.

Eine weitere unwahre Behauptung von Frau K. ergibt sich aus der Mail vom 8.3.2018 (im Bescheid auf Seite Nr. 5), in der diese angibt, daß nur ein zweimaliger Kontakt stattgefunden hat.

Nachweislich war ich nebst des eigentlichen Vorstellungsgespräches am 19.1, in den KW 4/18, 6/18, 8/18, sowie am 02.03 und am 05.03.2018 auf ihre Aufforderung hin im Büro zu gegen.

Der einzige Grund warum ich eigentlich nicht schon per 01.02.2018 eingestellt wurde, war schlichtweg, daß der Gesellschafter Herr W., bereits seinen Thailandurlaub für den Monat Februar gebucht hatte. Auch dies habe ich Frau B. mitgeteilt.

Die falschen Aussagen wegen angeblicher Vereitelung sind widerlegbar und ich bestehe ausdrücklich auf eine gesetzeskonforme Einvernahme der beiden Gesellschafter der Optima Gastro GmbH, Alexandra K. und Erwin W. als Zeugen. Da widersprechende Beweisergebnisse vorliegen und der Beweiswürdigung

besondere Bedeutung zukommt, ist es im Interesse der Erforschung der materiellen Wahrheit nicht zulässig sich mit derartigen formlosen Befragungen (E-Mail und Telefonaten) zu begnügen. Vielmehr ist die Behörde in einem solchen Fall gem. §39 Abs 2 AVG 1950 zu einer zeugenschaftlichen Vernehmung der betreffenden Person verhalten“ (VwGH 85/18/0351 RS 1 sowie VwGH 2010/08/0034)

Beantragung der Durchführung einer mündlichen Verhandlung:

Da es bei einer „Vereitelung“ einer Arbeitsstelle um ein vorsätzliches Handeln geht, also ein zumindest fahrlässiges schuldhaftes Verhalten mir vorgeworfen wird, handelt es sich bei der hier zu klärenden Rechtsfrage nicht um eine einfache technische bzw. versicherungsrechtliche Frage die keiner öffentlichen Verhandlung bedarf und alleine aufgrund der Aktenlage beurteilt werden kann. Da zahlreiche Widersprüche in den Aussagen der Beteiligten vorliegen, das AMS offensichtlich kein ordnungsgemäßes Ermittlungsverfahren durchgeführt hat, beantrage ich die Durchführung einer mündlichen Verhandlung.

Verweisend auf den direkt anwendbaren Artikel 47 Absatz 3 Europäische Grundrechtecharta, beantrage ich die Beistellung einer Verfahrenshilfe. Aufgrund der zahlreichen Beteiligten und widersprüchlichen Aussagen bzw. fehlenden Informationen kommt diesem Fall eine ausreichende Komplexität zu, die einer anwaltlichen Unterstützung bedarf aufgrund des geringen AMS-Bezugs bin ich nicht in der Lage mir eine anwaltliche Vertretung zu leisten und aufgrund des massiven Machtungleichgewichts beim AMS, das seiner gesetzlichen Pflicht der Neutralität zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht nachkommt, bin ich in der Durchsetzung meiner Rechte schwer im Nachteil.

Bei vollinhaltlicher Kenntnisnahme dieser Judikatur, bitte ich nun um eine unparteiische und nachvollziehbare Rechtsentscheidung seitens des Bundesverwaltungsgericht und um die Aufhebung des abgewiesenen AMS Bescheides vom 12.6.2018.

Sämtliche Beantragungen wurden fristgerecht eingebracht.

M. K.

Beilagen:

Anhang A1: Ladung des BG Mistelbach vom 17.01.2018

Anhang A2: Beschluss vom LG Korneuburg / Firmenlöschung vom 12.02.2018

Anhang B1:Werkvertrag Seite 1 & 2

Anhang C1: Einspruch zur Niederschrift vom 21.03.2018

Anhang C2: Antragskopie Aus-und Weiterbildungshilfen vom 28.02.2018

Anhang D1: E-Mail Korrespondenz (3 Seiten) vom 06.03. - 8.03.2018

Anhang D2: Whatsapp – Verlaufsprotokoll vom 07.03 – 09.03.2018

Anhang E1: Schriftliche Eingabe vom 12.04.2018

Anhang F1: Dokumentation AMS Eigenbewerbung (4 Seiten) Zeitraum KW 1,2,3 2018

Anhang F2: Dokumentation AMS zugeteilter Stellen (4 Seiten) Zeitraum KW 1,2,3 2018

PPC Wien: Seltsame Ansichten von Datenschutz in AMS Zwangskurs

Aktiver Admin am So., 24.11.2019 - 16:16
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Sehr geehrte Damen und Herren !

Ich hatte im Jänner 2019 eine Verpflichtende Teilnahme an einer Informationsveranstaltung von AMS bekommen für eine Bekannte Organisation !

Ich hatte im Vorfeld wie immer Kontakt aufgenommen und um die Bitte einer Verschwiegenheitserklärung die ich per Anhang gesendet habe zu Unterzeichnen.

Als Antwort bekam ich das sie ein eigenes Datenschutzblatt haben vor Eintritt in das von Ihnen
Angebotene Projekt werden keine Dokumente Unterschrieben von deren Seite aus!

An der besagten Informationsveranstaltung wurde dann eben erklärt, was sie anbieten würden, wenn man in das Projekt Einsteigt und man bekam das Datenschutzblatt vorgelegt.

Da der beitritt aber freiwillig ist und man nur dann das Datenschutzblatt unterzeichnen muss, das verpflichtend ist laut deren Aussage. Meine Verschwiegenheitserklärung würden sie aber nicht unterzeichnen. Daher habe ich abgelehnt. Auch weil keine Sanktionen seitens vom AMS kommen, wenn man ablehnt!

Siehe Anhang Seite 2 !

Ich finde das ist kein Datenschutz was da vorgelegt wurde, sondern eine erzwungene Vollmacht.

Seit wann muss man bei Kursen Gesundheitsdaten bekannt gegeben, und seit wann verursachen die Mehrkosten? Das ist wäre mir völlig neu. Vor allem gehen die einem nichts an außer dem Arbeitsamt.

Die Geschichte ging dann folgendermaßen weiter:

Anfang Februar hatte ich einen Kontrolltermin beim AMS der wie üblich ablief habe meine Initiativbewerbungen abgegeben, und bekam einen neuen Kontrolltermin im März.

Am Tag des Kontrolltermin, der zweite nach der Informationsveranstaltung, fragte mich meine Betreuerin, wie es mit dem Fortschritt aussehe. Da habe ich ihr erklärt, das ich das, da es ja auf freiwilliger Basis ist, nicht mache.

Meine Begründungen dafür habe ich erläutert;

1. Werde ich nicht dabei finanziell unterstützt was die Fahrtkosten betrifft, weil jedes Modul zB. Einzelgespräche alleine die Fahrtkosten hätten schon fast 10 Euro gekostet.
Ein weiteres Modul wäre Fitness-Training gewesen wo ich nach Wiener Neustadt fahren hätte müssen. Alleine die Fahrtkosten wären an die 26 Euro gewesen für nur einmal trainieren. Ein Fitnessstudio in meiner Nähe Kosten ca. 25 Euro im Monat. Ich bekomme Notstand 780 Euro im Monat. Da sind solche Ausgaben nicht drin.

2. Wäre diejenige, die die Einzelgespräche geführt hätte, eine Ernährungsberaterin, die eine 3monatigen Ernährungsausbildung gemacht hatte.

Ich habe eine Bekannte, die ist ausgebildete Ernährungsberaterin. Die macht auch Diabetisschulungen usw., in einem Spital und die musste mehrere Jahre studieren dafür. Deswegen setzte ich mich nicht mit wem an einem Tisch, mit einer nur im Schnellsiedekurs ausgeblideten Ernährungsberaterin, der ich erzählen muss, was ich für Krankheiten habe und wann und wo ich mich beworben habe. Das geht der nichts an !


DATENSCHUTZ
WIR AKTIVIEREN POTENZIALE!

Mit der Teilnahme an diesem Projekt werden personenbezogene Daten verarbeitet. Die Grundlagen dafür bildet eine Datenschutzvereinbarung mit dem Auftraggeber AMS (datenschutzrechtlich Verantwortlicher).

Zweck: Durchführung von Schulungs-, Beratungs- und Qualifizierungsprojekten inklusive der damit verbundenen Dokumentations-, Berichts- und Aufbewahrungspflichten sowie Löschfristen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 DSGVO Abs. 1 lit. b („Vertragserfüllung“)

Betroffene Datenkategorien: Im Rahmen der Auftragsdurchführung werden aus den nachfolgend angeführten Datenarten ausschließlich jene verarbeitet, die für die Vertragserfüllung erforderlich sind:

  • Stammdaten (Angaben zur Person),

  • Daten über Beruf und Ausbildung,

  • Daten über wirtschaftliche und persönliche Rahmenbedingungen,

  • Gesundheitsdaten (die die Arbeitsfähigkeit oder Verfügbarkeit berühren bzw. einen finanziellen Mehraufwand erfordern;

  • Daten über Erkrankungen zur Abwicklung des § 36 AMSG bzw. § 42 AlVG;

  • Daten zur Unfallmeldung gem. § 40a AlVG),

  • Daten über Beschäftigungsverläufe, Arbeitssuche und Betreuungsverläufe.

Diese Daten benötigen wir, um Sie bestmöglich bei der Erreichung des mit dem AMS festgelegten Zieles unterstützen zu können.

Zur Vertragserfüllung sowie zur administrativen und organisatorischen Abwicklung im Zuge der Kurs-/Projektdurchführung geben wir dem AMS insbesondere bekannt

  • Abwesenheiten und den jeweiligen Grund,

  • Datum und Grund der Beendigung der Teilnahme,

  • einen individuellen Bericht, der dem AMS zur weiteren Betreuung dient,

  • individuelle Ausbildungsinhalte/den Lern- und Prüfungserfolg,

  • den von Ihnen erstellten Lebenslauf.

Auf direkte Anfrage des AMS können wir auch noch weitere Informationen an dieses weiterleiten.
Sofern wir vom AMS damit beauftragt sind, übermitteln wir vermittlungsrelevante Daten auch an potentielle Arbeitgeber oder Arbeitserprobungs- und Arbeitstrainingsstellen.

Empfänger/Weitergabe von Daten: die erhobenen Daten werden ausschließlich zum angeführten Zweck verarbeitet. Eine Weitergabe von Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen von mit dem Auftrag verbundenen vertraglichen Vereinbarungen oder aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen oder auf Basis einer Einwilligung der betroffenen Person.

Speicherdauer/Löschfristen: Ihre Daten speichern wir für das AMS noch 6 Monate nach Ende unseres Vertrages mit dem AMS. Danach werden alle Daten gelöscht, die wir nicht für die Abrechnung unserer Leistungen benötigen.

Auskunftsrecht: Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür wenden Sie sich an uns. Erteilte Einwilligungen können jederzeit widerrufen werden.
Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Datenschutzbehörde beschweren.

Kontakt
Datenschutzbeauftragter: xxx

Datenschutzbehörde: Wickenburggasse 8, 1080 Wien, Mail: dsb@dsb.gv.at

Anmerkung Aktive Arbeitslose: Auf jeden Fall rechtswidrig ist die Weitergabe von Daten an „potentielle Arbeitgeber oder Arbeitserprobungs- und Arbeitstrainingsstellen“ ohne extra Zustimmung durch Betroffene, die zudem jederzeit auch widerrufen werden kann (Pflicht zur Belehrung des Widerrufsrechts!). Ein Kursinstitut darf weder Arbeitsvermittlung unter Sperrandrohung machen und schon gar nicht in AMS-Wiedereingliederungsmaßnahmen wie Arbeitstrainings und Arbeitserprobungen „zuweisen“!

Die „Rechtsgrundlage Vertragserfüllung“ gilt nach EU DSGVO nur für einen Vertrag zwischen dem Datenverarbeiter und den Betroffenen, aber nicht zwischen Dritten (AMS)! Da wird wohl eine andere Rechtsgrundlage zu nennen sein ...

Insbesondere darf das AMS keine Gesundheitsdaten weiter geben oder durch private erheben lassen, da diese weiterhin als sensible Daten gelten, deren Verarbeitung einer konkreten rechtlichen Grundlage bedarf!


Darauf meinte meine Betreuerin, da brauch ich ja einen anderen Kurs, Griff blindlings in ein Ständer wo sich mehrere Flyer befanden und sagte da muss ich am x.5. um 8 Uhr dort sein - genau das selbe Gebäude wo ich im Jänner die Informationsveranstaltung hatte - denn ich brauch Unterstützung und muss nun einen 3monatigen Kurs machen.

Ich verlangte daraufhin eine schriftliche Erklärung welche Defizite ich habe die dieser Kurs verbessert.
Dann legte sie mir eine Schriftliche Erklärung vor mit den Begründungen:

  • Langzeitarbeitslos

  • Unterstützung bei Vermittlung

  • Individuelles Bewerbungscoaching und

  • geregelter Tagesablauf.

Anmerkung Aktive Arbeitslose: Hierbei handelt es sich um KEINE konkrete Begründung. Allerdings ist die Begründungspflicht für Langzeitarbeitslose leider vom VwGH stark eingeschränkt worden und – wenn mensch keine Begründung verlangt hat – diese vom AMS sogar später nachgeliefert werden können soll (was eine Verletzung des Menschenrechts auf ein faires Verfahren nach Artikel 6 EMRK darstellt). Im konkreten Fall können die Begründungsmängel aber nicht mehr nachgeholt werden!

Das sind Ihre Gründe Für einen Kurs. Dabei ist auch ein EDV Training wie bei jeden Kurs den ich bis jetzt hatte. Ich habe gesagt meinte sie solange ich arbeitslos bin werde ich immer einen EDV-Kurs machen müssen. Ich suche Arbeit als Lagerarbeiter, da brauch ich kein Powerpoint, Exel,Word. Wobei ich mich mit diesen Sachen ganz gut auskenne obwohl ich die im Lager nicht brauchen werde.

Auf den Vorwurf ich habe keinen geregelten Tagesablauf sagte ich Ihr das ich jeden Tag, in der Früh aufstehe Frühstück mache danach mich vorm PC setze in diversen Jobbörsen nach Arbeit suche und eventuell bei passender Stelle bewerbe. Danach putze ich bei Bedarf meine Wohnung gehe zu meiner Mutter die mit 75 Jahren auch das eine und andere mal Hilfe braucht bei alltäglichen Sachen.
Darauf sagte sie mir: Einen geregelten Tagesablauf hat man nur, wenn man arbeiten geht. Ich habe gesagt, das sei Blödsinn. Es gibt Pensionisten die haben keine Arbeit aber dennoch einen geregelten Tagesablauf. Sie gab mir diesbezüglich keine Antwort darauf auf mein Argument, sondern meinte zwar nicht wortwörtlich aber es kam so rüber Kurs oder Sperre obwohl sie das Wort Sperre nicht direkt sagte.

Auch bringen mich die anderen angebotenen Angebote wie zB. Optimierung Soft-Kills, Internet und Web 2.0 das nur ein Teil der Angebote weiter da die jedes Mal in den vergangenen Kursen sowieso immer wieder unterrichtet wurden.

In den Unterlagen über den Kurs die Sie mir extra noch ausdruckte stand folgendes drin:

Folgende Unterlagen seinen am ersten Tag mitzubringen;

  • Lebenslauf

  • Zeugnisse

  • Kontokarte

  • Sozialversicherungskarte

  • Bewerbungsunterlagen

  • Foto

  • Zugangsdaten meines eAMS-Konto.

Meine Kontokarte geht niemanden etwas an, Sozialversicherungskarte ist ja normal auch nicht nötig da sie ja keine Arbeitgeber sind die mich einstellen oder das sie keine Krankenkasse sind!
Außerdem weiß ich vom AMS das sie die ja schon im Vorfeld bekommen Zwecks Verrechnung.
Kann mir was Passieren wenn ich die Daten nicht weitergebe vor allem meine Kontodaten.

Anmerkung Aktive Arbeitslose: Auch den Lebenslauf als Werk der persönlichen Selbstdarstellung darf weder das AMS noch das Kursinstitut verarbeiten, insbesondere wenn ein Foto darauf ist, das über sensible Daten wie Herkunft, Religion Aufschluss geben kann! Einsehen um Verbesserungsvorschläge zu machen, kann das Kursinstitut schon!

Ab der 5. Kurswoche seinen Qualifizierungsworkshops mit Basisqualifizierungen statt.

Küchenhilfe, Büfett,Verkauf, Etage, Reinigung, Büro und Callcenter.

Danach muss ich Praktikum machen. Das sind alles Bereiche die ich nicht suche sondern Lagerarbeiter oder Gabelstaplerfahrer da ich auch gesundheitliche Einschränkungen habe, die ärztlichen Attest liegen beim AMS auf.

Können die mich jetzt Zwingen ein Praktikum zum machen der Kurs?

Was kann Passieren wenn ich ablehne, weil das ja keine Berufe sind die in der Vereinbarung Festgehalten sind?

Und ich da ich kein Auto habe, auch achten muss die Arbeitsstelle zeitgerecht mit den Öffentlichen zu erreichen?

Ich hatte ein kurzes Telefonat mit dem Kursleiter wo ich fragte was wenn ich für eine Woche kein Praktikum finde darauf hin wurde seine stimme lauter und meinte ICH WERDE EIN PRAKTIKUM finden ich wäre der erste der keines bekommen würde.

Der kann mich ja nicht wo hinschicken wo ich eben mit meiner Gesundheit Probleme bekomme.
Anmerkung Aktive Arbeitslose: Bei einem Praktikum handelt es sich NICHT um ein zumutbares Arbeitsverhältnis und ist daher nur auf freiwilliger Basis möglich!

Was darf der Trainer/ Coach alles ich habe im Internet nachgesehen aber nichts gefunden, was die machen dürfen oder nicht. Da bin ich auf eure Gruppe aufmerksam geworden ich hoffe ihr könnt mir da paar Tipps oder Ratschläge geben da wäre ich sehr dankbar!

Anmerkung Aktive Arbeitslose: Außer unterstützen bei der Arbeitssuche sowie lehren und beraten darf der Kurstrainer gar nicht! Siehe:

https://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/rechtshilfe/ams_massnahmen_beratungs-_und_betreuungseinrichtungen_bbe.html

Vielen Dank im voraus !

Lieber Grüße Alfred P.

Wenig Hilfe und Wertschätzung beim BBRZ Wiener Neustadt (Herbst 2019)

Aktiver Admin am So., 24.11.2019 - 13:50
Body

Hallo Aktives Arbeitslosen Team,

zuerst ein bisschen von mir, ich bin 42 Jahre und seit ca 2 Jahren Arbeitslos-Krankenstand-Notstand Bezieher.

Ich kämpfe seit dem eine neue Arbeit zu bekommen und war 2018 zu eine Rehamaßnahme beim BBRZ WR. NEUSTADT. zzgl war ich noch bei einem Jobcoaching beim BFI für Menschen mit Gesundheitlichen Problemen.

Mein Lebenslauf wurde lt. SV-Auszug erstellt und kontrolliert von den oben angegebenen Instituten, und wir gesagt seit dieser Zeit bin ich schwer am kämpfen eine Arbeit zu finden... meistens wurde ich nicht mal informiert ob ich den Job bekomme oder nicht... erst jetzt (nach knapp 2 Jahren) hat eine Firma mir eine klare Ansage per Mail geschrieben:

Sehr geehrter Herr M.,

danke für Ihr Interesse an unserem Unternehmen;

wir können Ihnen keinen Job anbieten, da Ihre beruflichen Qualifikationen/Erfahrungen nicht unseren Vorstellungen entsprechen;

persönliche, unverbindliche Empfehlung:

Ihr Lebenslauf weist von 1992 bis 2012 – vollkommen unabhängig von Ihrer späteren Krankheit – mehrere, nicht positive Lücken bzw. Unklarheiten auf, welche besser, detaillierter dargestellt bzw. erklärt werden sollten… eigentlich sollte Sie das AMS dazu besser beraten (!?), da Sie ansonsten oftmals gar keine Chance auf ein persönliches Gespräch bekommen ….; und es fehlen einige, wichtige Daten wie z.B. der Wohnort… das sollte bei professioneller AMS-Unterstützung nicht passieren…

ALLES GUTE

mit freundlichen Grüßen / with kind regards

H.

Geschäftsleitung / CEO P. GmbH

Diese Mail traf mich wie ein Schlag ins Gesicht, da ich dachte dass mein Lebenslauf von Profis des AMS, BFI und BBRZ kontrolliert worden ist…

Zum BBRZ Wr. Neustadt muss ich noch sagen dass wir uns nicht gerade sehr gut behandelt fühlen, siehe meinen Brief der an das AMS und PVA, nach meiner 8 wöchigen Reha- Maßnahme gesendet wurde:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich schreibe Ihnen persönlich um ein Feedback meines 8wöchigen Kurses, freiwillige Rehabilitation, beim BBRZ in Wr. Neustadt zu geben.

Wir waren eine sehr eigenständige, motivierte Gruppe. Die ersten Wochen waren durch diverse Tests völlig in Ordnung, bis auf einzelne Schwierigkeiten mit Frau Y., einer unserer Kursleiterinnen und dem ersten Einzelgespräch, mit anderen Experten des Standortes, wo schon einige Kursteilnehmer mit Anschuldigungen vom Drogenmissbrauch, minderwertiger Intellekt bis zum Schläger tituliert worden sein sollen.

Weiters wurde Frau U., die von Anfang an sagte, dass sie zu wenig Deutschkenntnisse besitzt, mit gekonnter Nichtbeachtung und rollenden Augen abgewinkt. Ein Herr F., der nach dem Einzelgespräch nicht die Möglichkeit hatte, einen Deutsch-Test, er kam 20 Minuten später, in der vorgegebenen Zeit von einer Stunde, zu absolvieren. Also nach 40 Minuten wurde dieser abgesammelt, und nach Aufzeigen der benötigten Zeit, mit Schultern zucken und wiederholter Nichtbeachtung, den Kurs entnervt abbrach...!

Zudem war die Gruppe in der gesamten Zeit für ca. 60% nicht Beaufsichtigt bzw. mit einer neuen Sporttrainerin besetzt, die zwar ihre Hilfe angeboten hatte aber bei Nachfrage keine Hilfe geben konnte.

Eine Teamleiterin die einen 19-jährigen vor gesamter Gruppe fertig machte, der nach diesem Erlebnis mit zittrigen Händen den Kurs verließ, nach unserer Nachfrage was mit Herrn X. passiert ist wurde uns gesagt dass er vom Kurs ausgeschlossen wurde! Dabei wollte er nur Hilfe vom Team des BBRZ´s... und das war nicht das einzige Fehlverhalten von Frau S. und Ihrem Team, bei kleinster Kritik wurde sofort Druck ausgeübt bzw. sehr Lautstark unterbrochen…

Mehrere Kursteilnehmer wurden auch dazu genötigt den Kurs freiwillig abzubrechen weil es zu schwer wäre den richtigen Beruf zu finden, trotz vorhandenen Berufsfeldanalyse incl. Arbeitsmarktanalyse, Kurs, Praktikum bzw. Arbeitsplatzzusicherung. Das traurige daran ist dass das BBRZ meinte SIE brechen mit dem Teilnehmer ab aber mit den zuständigen Gremien wurde es so kommuniziert dass der Teilnehmer abbrechen will!!!

Ich glaube, das waren mal genug allgemeine Eindrücke wie mit den Kursteilnehmern verfahren wurde und Sie können diese Vorfälle gerne bei anderen Teilnehmern Nachfragen die dieses Verhalten bestätigen können.

Jetzt zu meinen persönlichen Erfahrungen bzw. dem für mich nicht gerade vorbildlichen Verhalten des BBRZ-Teams:

Ich war ein ziemlich aktives Mitglied unserer Gruppe, versuchte anderen zu helfen. Speziell am Anfang beim Arbeiten mit den augenfeindlichen Laptop´s des Institutes. Leider stieß meine Unterstützung bei Frau Y., die mit der Größe der Gruppe klar Überfordert war, auf feindliches Verhalten mir gegenüber dass sich die gesamte Zeit des Kurses fortsetzte.

Nicht nur mit abwertenden Bemerkungen sondern auch mit unnötigen Tadelungen…

Beispiel: Techniktest

Dieser wurde von mir und Herrn T. wegen damaliger Nichtanwesenheit auf eigenständiger Nachfrage bei Frau Y. in einer ECDL-Unterrichtseinheit von uns nachgeholt.

Zudem Frau Y. normalerweise keine Techniktests absolviert, von einem externen Trainer gemacht wird und auf dem Test klar und deutlich stand, keinen Taschenrechner benutzen zu dürfen, von Ihr einer bereitgestellt wurde, auch mit der Anweisung diesen zu benutzen.

Am Ende des Test musste man einen Würfel ausschneiden und diesen zusammenkleben, beide waren mit den Rechnungen und Berechnungen fertig und schnitten gerade die Würfeln aus dem Papier als ich eine Bemerkung machte. Frau Y. die bei einem Ihrer ECDL-Schüler Unterstützung gab, pfauchte mich an mit den Worten Herr M. sie sollen ruhig sein!

Ich erwiderte mit Bitte nicht päpstlicher als der Papst sein.

Nach meiner Aussage kam Frau Y. auf mich zu und wiederholte mit lauterer Stimme Ihre Aufforderung mit den Beiworten "oder ich nehme Ihnen den Test weg und sie können gehen".
Da ich nach ca. einer Minute fertig war sagte ich gut dann gebe ich halt ab und ging.

Ok weiters nicht schlimm ich verstehe dass man seine Autorität bei der eigenen Gruppe zeigen muss, aber die Höhe ist, vor gesamter Gruppe und meiner Abwesenheit wurde Herr T. gefragt was ich habe, und weiters wurde es dann noch nach Herrn T.´s Weggang mit ihrer ECDL Gruppe diskutiert...

Wem geht meine gesundheitliche Situation an? sicher nicht einer Gruppe von Schülern von Frau Y.… Eigentlich sollte man so etwas persönlich mit dem jeweiligen Betroffenen sofort unter 4 Augen besprechen aber nein.

Nach ca. 2 Stunden kam Frau Y. zu uns in den Raum 113 mit der Ansage: Herr M. haben wir ein Problem?
Ich erwiderte dass ich keines hätte aber auch mit einer Bitte ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen, da es zu dieser Zeit keine Anstalt gab, mit meiner Aussage den Test zu manipulieren, da es um das ausschneiden von Papier ging…

Sie meinte dass sie normalerweise keine Techniktests durchführe und sie nach Vorgabe handeln muss(Taschenrechner) und es somit keine Diskussion gibt. Schade dass ich erst am nächsten Tag erfuhr, was Frau Y. mit Herrn T. und ihrer Gruppe über meinen gesundheitlichen Zustand gesprochen hat um so Ihr Verhalten zu rechtfertigen…

Da ich und Frau Y.´s Kollegen/innen immer wieder ihrer Stimmungsschwankungen ausgesetzt waren, und die gab es mehrmals am Tag, werde ich jetzt nicht mehr näher darauf eingehen…

Nach den Tests und diversen gruppendynamischen Übungen wurde uns die Berufskunde zur Aufgabe gemacht. Wir sollten eine Berufsfeldanalyse auf www.bic.at machen und nach diesem Ergebnis einen Beruf ausarbeiten, nachdem mein Beruf klar und meine Recherche incl. Arbeitsmarktanalyse und div. Ganztagskursen abgeschlossen war, wendete ich mich den Leuten zu, die keine Ahnung hatten wie Ihr zukünftiger Beruf sein sollte.

Ich hab in dieser Woche mit 5 Leuten, 1 bis 3 mögliche Variante ausgearbeitet weil unsere Betreuer mit anderen Arbeiten, also Nichtanwesenheit, beschäftigt waren. Diese 5 Kursteilnehmer haben jedes mal beim Morgengespräch um Hilfe angefragt weil sie wegen Ihrer Krankheit keine direkte Vorstellung hatten wie es weiter gehen soll. Sollte das nicht der Grund sein wofür dieser Kurs steht?

Bei diesen Recherchen passierte auch diese Frechheit mit Herrn X. der wegen Schüchternheit, Angst hatte wegen eines Lehrstellenpraktikums bei div. Firmen anzurufen. Er ist 19 Jahre alt, ein intelligenter junger Mann und wird wegen seiner Angst zusammengefaltet und nervlich zum Wrack gemacht...!!! und dann noch vom Kurs ausgeschlossen.

Leider war ich die restlichen 2 Wochen wegen Grippe im Krankenstand und da ich schon alles
ausgearbeitet hatte war es aus meiner Sicht kein Problem diesen Kurs abzuschließen. 4 Tage vor
Beendigung der Maßnahme wurde ich vom BBRZ angerufen, wenn ich nicht am nächsten Tag den Kurs besuche werde ich abgebrochen um zu einem späteren Termin diesen zu Beenden, was für mich keinen Sinn machte da ich ja schon alles fertig hatte und zusätzlich im Krankenstand meine Recherchen vertiefte und so den besten Kurs mit den größten Erfolgschancen vorlegen konnte.

Also ließ ich mich Gesund schreiben und setzte mich mit meiner Restgrippe, Nebenhöhlenentzündung und andauernder Antibiotikatherapie (Avelox) in den Kursraum…

Beim Einzelgespräch wurde der von mir ausgearbeitete Kurs (Dauer 11 Wochen) und eine Variante mit kaufmännischer Auffrischung (ARV + MAAP) incl. Kurs zum Trainer für Erwachsenenbildung bei einem Institut welches mit dem BBRZ zusammenarbeitet (Dauer ca. 53 Wochen) angeboten. Wurde aber darauf hingewiesen dass meine Variante nicht mit ARV und MAAP gehen würde weil dieses ein Institut (Ing. Rampitsch) wäre, welches nicht mit dem BBRZ zusammenarbeitet und wegen der Kurse eine Unterbrechung der Module nicht möglich wäre.

Ich bekam bis zum nächsten Tag Zeit mir es zu Überlegen welche Variante an 1. und 2. Stelle im Kurzbericht stehen sollte, muss zum Verständnis zufügen das man um einen Job als Trainer zu bekommen Praxis vorweisen muss.

Klar war dass ich mit meiner Variante nur den 11wöchigen Kurs (Trainer & Coaching) ohne Praxismöglichkeit, aber mit der BBRZ Variante genug Praxis holen könnte. Aber leider nur mit einem 5wöchigen Trainerkurs, wodurch ich auf wesentlich weniger Jobbangebote auf dem Markt die nötige Qualifikation hätte.

Am nächsten Tag setzte ich mich nochmal mit Frau S. zusammen und erklärte ihr im Einzelgespräch dass lt. meiner Recherche der 11wöchige Kurs incl. MAAP die beste Erfolgschance hätte und ob es möglich wäre es doch so zu schreiben.

Leider dachte ich dass ich verstanden wurde und es auch so dann als Variante 1 bestätigt wird...
Am letzten Tag (Freitag) bekamen wir zu Kursbeginn unsere KURZBERICHTE in denen die beiden Varianten angeführt werden mit Einverständnis und Unterschrift. Zu meiner Enttäuschung wurde das von Mittwoch ausgearbeitete angeführt ohne Berücksichtigung meines Gespräches mit Frau S. vom Donnerstag wo ich meinen Standpunkt und bestmöglichen Erfolg anführte. Es kam also nochmal zu einer Unterredung mit der Teamleiterin des BBRZ´s bei dem ich jetzt eine schriftlich angeführte Variante meiner Bitte vom Donnerstagsgespräch dabei hatte.

Ich erkundigte mich auch mit welchen Abständen die MAAP´s in Wiener Neustadt stattfinden und dabei gab es kein Problem wenn ich zwischen den Modulen mein Trainer & Coaching Kurs machen könnte, leider wurde ich nachdem ich Frau S.´s erste Begründung widerlegte mit einer anderen konfrontiert:

Man könnte das nicht machen weil ich ja bei den Recherchen fehlte und Sie außerdem zu wenig Zeit hätte eine Genehmigung für meine Variante zu bekommen, Sie müsste mit Wien, Linz und Salzburg telefonieren weil dieses Institut nicht mit dem BBRZ kooperiert, nach einer eher hitzigen Diskussion und meiner Ankündigung der Nichtunterschrift wurde mit gesagt dass im Bericht angeführt wird, wegen Krankenstands keine ausreichende Recherche und es nicht gehen würde keine Unterschrift auf dem Kurzbericht zu leisten...

Nachdem sich die Lage ein bisschen beruhigt hatte kam die nächste Begründung:
Wir wissen ja nicht ob Sie da im Krankenstand sind…

Ich meinte nur das kann man bei der BBRZ Variante auch nicht wissen und somit ist diese Begründung auch nicht wirklich zufriedenstellend. Ich gab auf unterschrieb diesen Kurzbericht und ging...
Weiters konnte man seine Testergebnisse nicht Nachkontrollieren da es mich aber trotzdem Interessierte fragte ich nach, es wurde mir gesagt dass die Tests wegen späterer Kursteilnehmer nicht mehr ausgehändigt werden da man die Testfragen weitergeben könnte...
Schlusswort:
Ich bin Enttäuscht und der Meinung dass die Kursmaßnahme REHA-Planung gewaltig verändert werden muss, zumindest was die Führung und einige Trainer / innen betrifft, Tests sind in Ordnung aber was Unterstützung, Hilfeleistung, Verständnis, Zusammenarbeit und der Umgang mit den Kursteilnehmern angeht ist es ein absolutes Nogo ja schon fast eine Frechheit.
Ich bin nicht der Einzige der so behandelt wurde und davon können Sie sich bei den anderen Teilnehmern ein ähnliches Feedback holen. Die angegebenen Teilnehmer haben mit Ihr Einverständnis für diesen Brief gegeben.

Leider hat ein großteil Angst so ein ähnliches Feedback zu geben weil gedroht wurde eine weitere
Maßnahme nicht bezahlt zu bekommen .... !!!!!

Ich weiß dass die kritisierten Personen sicher gute Ausreden oder Erklärungen haben um Ihr schlechtes Verhalten zu relativieren, aber laut unserer Sicht gibt es da keine und sollte überprüft werden.
natürlich wurden diese Ereignisse von den betroffenen Personen nieder geredet und ohne Konsequenzen belassen…

Ich bin seit dieser Nachricht von Hr. B. am Boden zerstört und wusste nicht an wem ich mich wenden muss um gehört zu werden…

Dann fand ich Ihre Seite und frage wie ich mich weiter mit dem AMS verhalten soll...
Ich habe heute einen SV-Auszug beantragt um meinen Lebenslauf selbst auf einen optimalen Stand zu bringen. Falls sie Tipps haben, ich würde für jede Hilfe offen sein.

Danke für Ihre Zeit

Mit freundlichen Grüßen

P.