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Erfolgreiche Auflösung des Scheinarbeitstrainings bei "Neue Arbeit"

Aktive Arbeits… am Mi., 20.05.2015 - 12:11

Hallo Martin Mair,

ich habe heute unerwartet das "Dienstverhältnis" bei der Firma im Einvernehmen mit dem  AMS gelöst. Das AMS teilte mir sogar mit, dass es für mich

angeblich auf freiwilliger Basis gewesen sei. Man hat sich sogar für die Infos bedankt  - angeblich war vieles nicht klar.

Ich fühlte mich heute schikaniert, da mir eine Hilfsarbeiterin aus Tschetschenien die kaum deutsch spricht, einen neuen Arbeitsvorgang erklären sollte - normalerweise

erklärt die "Vorarbeiterin" die Arbeitsvorgänge. Heute hatte sie die Tschetschenin extra "beauftragt" mir die Arbeit  zu erklären.

Vom AMS bin ich also nur auf "freiwilliger Basis" zur "Neuen Arbeit GmbH" vermittelt worden - bei anderen Mitarbeiterinnen dürfte es anders sein, da das Wort "Zwangsmaßnhame"  öfters gesagt wurde - es sind auch viele relativ junge Mitarbeiter dabei.

In den letzten Tagen war eine Zunahme bei den Arbeitsaufträgen zu bemerken - Gasthäuser, Apotheken, Fabriken zählen zu den Stammkunden.

Ich habe erfahren, dass es dieses System mit den "Gratisarbeitskräften" des AMS schon seit mehr als 17 Jahren bei der Firma "Neue Arbeit GmbH" gibt - nur der Bonus ist jetzt erhöht worden auf € 70,-- - noch weit vom Kollektiv entfernt!

Die Fixangestellten Vorarbeiter haben die Aufgabe, dass sie die AMS-Arbeitskräfte arbeitstechnisch genau unter die Lupe nehmen - dann wir dem AMS ein Feedback darüber abgegeben - da könnte leicht etwas falsch beurteilt  werden wenn man jemandem nicht zu Gesicht steht - so wie heute bei mir!

Nun ist die Sache für mich einerseits abgeschlossen aber es wird von der AK noch die Rechslage geklärt zB inwieweit es sich um ein  "anerkanntes" Dienstverhältnis handelt wo man eine rückwirkende Anmeldung bei der GKK beantragen könnte oder den "ausstehenden" Lohn einfordern könnte.

Auch das AMS prüft die Firma genauer, da angeblich nicht wirlich bekannt war, dass dort kein Kurs stattfindet sondern real in Vollzeit gearbeitet wird. Laut AMS ist diese Maßnahme nur für Leute mit Behinderung oder Bildungsrückstand gedacht damit sie lernen wie in der Arbeitswelt gearbeitet wird - also eher unselbständig denkende Leute die für jeden Arbeitsschritt eine Anweisung bzw Schulung brauchen - meiner Meinung nach ein Schmäh!! Denn fast alle Mitarbeiter verrichten selbständig ihre Tätigkeiten und viele fahren sogar mit dem Pkw zur Arbeit und dann mit dem Firmen-Pkw zu den Auftraggebern - also lauter erwachsene Menschen mit druchnittlichem Bildungsniveau.  Ich wurde also einfach irrtümlich in die falsche Maßnahme geshickt.

Ich bin aber trotzdem froh über diese Erfahrung und sehe jetzt klarer wie die Dinge laufen - leider nicht gerecht und arbeitsrechtlich unter jeder Kritik angeblich sogar im legalen Rahmen?! Hauptsache die Firma kann Jubiläum feiern und hat wenig Personalausgaben - die fleißigen Vollzeitarbeiter vom AMS haben nichts zum feiern!

Sie können gerne bei passender Gelegenheit meinen Erfahrungsbericht ins Netz stellen - ich übermittle bei nächster Gelegenheit den "Dienstzettel".

Schöne Grüße

Frau M.

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