Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.

die Berater - Wien

Bundesland
Weitere Informationen

Die Berater will gleich alle Daten haben aber nicht über sich selbst und die Trainerqualifikation Auskunft geben (Jänner 2017)

Aktiver Admin am Don, 09.11.2017 - 21:08
Body

Hallo,

hier eine kurze Beschreibung was passiert ist:

Am 23.12.2016 wurde ich vom AMS per eingeschriebenen Brief eingeladen einen Termin bei dem Unternehmen "die berater" am 12.01.2017 wahrzunehmen.

Dort angekommen wurde mir ohne weitere Erklärung ein Zettel zum Ausfüllen in die Hand gedrückt.

Zuerst hab ich ich Name SozNr. und Geburtsdatum eingetragen. Weitere meiner persönlichen Daten (Adresse, Schulbildung, Arbeitsgeber...) wollte ich vorerst ohne Erklärung nicht weitergeben.

Als das einer der Mitarbeiter sah holte er mich zu seinem Schreibtisch sah den Zettel zweifelnd an und sagte:

"Na Herr Pallierer wos isn ihr Problem?"

Ich erklärte ihm ohne weitere Informationen sehe ich keinen Grund dem Unternehmen "die berater" meine sämtlichen privaten Daten offenzulegen.

Auf die Frage was ich den wissen wollte sagte ich das für den Anfang eine Trainerliste nett wäre, damit ich weiss über welche Qualifikationen und Berufserfahrungen mein zukünftiger Coach verfügt.

Seine Antwort: "Wie wollen denn sie das beurteilen ob die Trainer gut oder schlecht ausgebildet sind? Sie könnten ja gar nichts mit den Informationen anfangen."

Angelockt von unserem interessantem Gepräch kam der Mitarbeiter vom Nachbartisch und bat mich bei ihm Platz zu nehmen.

Er warf einen Blick auf meinen halb ausgefüllten Zettel, schüttelte dem Kopf gab ein langes Seufzen von sich und sagte "Naja, 1976, hmmmm."

Ich fand diesen Versuch der Provokation sehr amüsant, zumal es für mich das erste Mal war dass jemand versucht hat mich über mein Alter zu beleidigen.

Ausserdem war es mir überhaupt nicht recht das sich jeder beliebige Mitarbeiter im Raum Zugang zu meinem Geburtsdatum verschaffen kann um dann eine Bemerkung darüber zu machen.

Auf die Frage warum ich den Zettel nicht ausfüllen will sagte ich:

"Ich bin mir nicht sicher ob die erzwungene Weitergabe meiner persönlichen Daten an ein privates Unternehmen nicht einen Verstoss gegen das Datenschutzgesetz darstellt?"

Der Mitarbeiter antwortete: "Das Ausfüllen dieses Zettels stellt 100%ig keinen Verstoß dar."

Weitere Aussagen dieses Mitarbeiters:

"Wenn's eh alles besser wissen wieso sind's dann überhaupt hergekommen."

Ich hab niemals behauptet alles zu wissen, ich habe nur Fragen gestellt.

"Sie haben überhaupt kein Recht eine Trainerliste zu verlangen oder einzusehen."

Kein Kommentar

"Ihr Verhalten ist Arrogant."

Der zweite persönliche Angriff des Mitarbeiters.

"Wenn's ihnen nicht passt dann können's ja gehen."

Nach einiger Zeit erschien dann ein leitender Angestellter der mir dann sagte ich könne die Räumlichkeiten verlassen wenn ich meine Daten nicht bekannnt gebe.

Mir ist natürlich klar dass ich mit einem Coach meinen Lebenslauf besprechen muss wenn er mich in diesem Gebiet unterstützen soll.

Habe jetzt ein Schreiben über die Einstellung des Bezuges erhalten.

Begründung: ich habe mich geweigert den Kurs teilzunehmen. Das stimmt nicht, ich habe mich geweigert einem privatem Unternehmen alle meine Daten offenzulegen.

Anmerkung Aktive Arbeitslose: Laut VwGH GZ 2005/08/0027 ist die Verweigerung von Daten alleine noch keine Vereitelung, da das AMS dem Kursinstitut die notwendigen Daten im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages zu überlassen hat. Zudem dürfen Kursinstitut nur beraten und unterstützen, aber keine Jobs unter Sanktionsdrohung vermitteln, weshalb es auch nicht notwendig ist, vorab schon alle möglichen Daten bekannt zu geben.

Die Berater: Gesetzlich nicht gedeckte Erhebung von Lebenslauf und Bewerbungsdaten im AMS-Kurs

Aktiver Admin am Sa., 12.03.2016 - 16:03
Body

Sehr geehrte Frau P.,
sehr geehrte Frau K.,

mein Name ist M. B., seit 23.11.2015 besuche ich bei der Firma "die Berater" einen 10 wöchigen Englisch-Kurs. Bereits diese Woche wurde mir mehrmals von meinem Trainer folgendes mitgeteilt: Laut Aussage der Firma "die Berater" muss jeder Kursteilnehmer seine persönlichen Unterlagen (Lebenslauf und Bewerbungsprotokoll) abgeben, weil das AMS dies von der Firma "die Berater" unverzüglich verlangt. Auf meine Frage warum ich die zuvor erwähnten Unterlagen an Firma "die Berater" übergeben muss wo doch meine AMS Geschäftsstelle Prandaugasse diese Unterlagen ja bereits hat, bzw. über das e- AMS-Konto nachvollziehen/prüfen kann, erhielt ich als Antwort, dass es zwischen dem AMS und der Firma "die Berater" eine Vereinbarung/Absprache gibt und ich als Teilnehmer dieses Kurses auch dadurch verpflichtet bin diesen Anforderungen nach zu kommen.

Laut Aussage des Trainers gilt die Übergabe der Unterlagen als Beweis dafür dass ich mich während des Kurses aktiv beworben habe. Das ergibt keinen Sinn, weil ich nur dem AMS gegenüber und nicht dritten Personen oder Institutionen gegenüber verpflichtet bin meine Bewerbungen nachzuweisen.

Meine Frage an Sie: Wo ist da die gesunde Logik, wenn sich die Unterlagen (Lebenslauf usw.) die ich dem AMS abgegeben habe bis dato nicht verändert haben und ich freiwillig das e-AMS Konto führe wo die Unterlagen ersichtlich sind und jederzeit dem AMS zur Verfügung stehen ??

In welchem Gesetz/Paragraf steht, dass ich zur nochmaligen Abgabe verpflichtet bin (zu welchen Zweck und Grund)?

Wie Sie wissen und es ist Ihnen sicher bewusst/bekannt, unterliegen persönliche Daten dem Datenschutzgesetz und ich erinnere mich nicht, dass ich in irgendeinem Schriftstück das mir meine AMS Beraterin zur Unterschrift gab eine Aufforderung zur Übergabe dieser Daten unterschrieben habe.
Bitte um rasche Antwort und Ihre Stellungnahme.

Ich finde das nicht korrekt dass ein Unternehmen wo ich nur zeitlich begrenzt eine Ausbildung mache in meine Privatsphäre eingreift und sich Anspruch auf Daten macht die ihn nichts angehen. Wieso und warum verlangt das AMS von einem Sprachinstitut persönliche Daten die es schon hat?

Aus diesen Grund bitte ich das AMS Geschäftsstelle Prandaugasse (Abteilungsleiterin Frau P., bzw. meine AMS Beraterin Frau K.) oder die juristische Abteilung des AMS um schriftliche Bestätigung dafür, dass das AMS diese Vereinbarung/Anordnung laut den gesetzlichen Grundlagen mit der Firma "die Berater" getroffen hat.

Sollten sich keine gesetzlichen Grundlagen dafür finden verweigere ich die Übergabe der Daten.

Was das Bewerbungsprotokoll betrifft, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung um Ihnen meine Bewerbungen zu kommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

M. B.


15.12.2015, 14:08
Sehr geehrte Frau B.,

das Kursinstitut ist seitens AMS beauftragt, Lebensläufe zu sichten, gemeinsam mit den Kundlnrıen zu überarbeiten, den aktualisierten Lebenslauf und einen Karriereplan, der auch die lfd. Bewerbungsaktivitäterı enthalten sollte, bis spätestens Kursende, an die regionale Geschäftsstelle zu übermitteln.

Wir wünschen Ihnen noch viel Erfolg

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Arbeitsmarktservice

Anmerkungen Aktive Arbeitslose: Da laut Verwaltungsgerichtshof die Tätigkeit der Beratungs- und Betreuungseinrichtungen auf die Unterstützung bei der Arbeitssuche beschränkt ist (VwGH 2009/08/0044 RS 1), sind Arbeitslose natürlich nicht verpflichtet, den Kursinstituten ihre Lebensläufe und andere Unterlagen über Bewerbungen zu überlassen (VwGH 2005/08/0027). Es reicht völlig den TrainerInnen zwar die eigenen Bewerbungsunterlagen vorzuzeigen, damit diese Verbesserungsvorschläge machen können, es ist aber zur Zielerreichung des Kurses nicht notwendig, diese auch dem Kursinstitut zu überlassen.

Es ist zudem im AlVG noch keine Sanktion für die Weigerung der Bekanntgabe von Daten, insbesondere solcher Daten, die gar nicht unbedingt für die Aufgabenerfüllung des AMS notwendig sind. Wer sich kooperativ zeigen will, übergibt dem AMS eine Liste mit den allernotwendigsten Daten aus dem Lebenslauf, aber niemals diese selbst, das vom Gesetz her das AMS keine Fotos über Sie speichern darf und Sie weiterhin das "Recht am eigenen Bild" haben und die Verwendung Ihres Fotos durch das AMS untersagen können!

Insbesondere ist es auch nicht Aufgabe von Beratungs- und Betreuungseinrichtungen die Bewerbungstätigkeiten zu überwachen, die auch laut Verwlatungsgerichtshof in die eigene Privatsphäre fallen, daher unter den Schutz von Artikel 8 der m Verfassungsrang stehenden Europäischen Menschenrechtskonvention fallen und daher nur vom AMS in sehr eingeschränkter Weise überwacht werden dürfen (VwGH 2013/08/0070 RS 1)

Von einem Sinnloskurs in den nächsten: dieberater, murad & murad, team4, bbrz, ip center, itworks, jobtransfer (Winter 2014/15)

Aktiver Admin am Di., 03.03.2015 - 21:25
Body

Als ich im Jahr 2005 meine zweite Lehrstelle zum Einzelhandelskaufmann verloren hatte musste ich mich zum ersten Mal beim AMS-Jugendliche als arbeitslos melden. In der ersten Zeit bekam ich hin und wieder Stellenangebote aber immer wieder absagen auf die Bewerbungen.

Nach ungefähr 5 Monaten musste ich einen Kurs bei ''dieBerater'' in der Nähe von der Philadelphiabrücke besuchen wo es hieß dass mir dort geholfen wird bei der Jobsuche. Da dies mein erster AMS-Kurs damals war wusste ich zu dieser Zeit noch nicht was genau dort gemacht wird. Die ersten 3 Wochen mussten wir nur vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben was wir auch taten. Der Trainer beobachtete uns genau im Auge und redete sofort laut wenn keiner aufpasste oder was anderes tut. Wir bekamen auch Bildungsangebote wie ECDL oder Kochkurse. Ich entschied mich dann den ECDL-Core zu machen schaffte aber nur die ersten 2 Module, schmiss das ganze hin und konzentrierte mich auf die Jobsuche. Nach den ersten 3 Wochen hieß es dann ich müsse zu einer anderen Zweigstelle von ''dieBerater'' gehen um den Kurs weitermachen zu können, diese befand sich in der Nähe von Schönbrunn. Dort waren wir eine kleine Gruppe wo wir zuerst Plakate zeichnen mussten um uns zu präsentieren. Die letzten 2 Wochen des Kurses mussten wir Filme schauen und Zukunftspläne schreiben wie wir uns den zukünftigen Job vorstellen.

Ich fand dann aber 2006 meine dritte Lehrstelle, brach diese dann aber nach einen Jahr ab weil ich schlecht behandelt wurde und ich kurz vorm Burnout war.

Als ich mich 2007 wieder als arbeitslos gemeldet habe bekam ich im Dezember einen Kurs der im ersten Bezirk war und ''TEAM'' oder so hieß, die Kurszeiten waren vormittags und nachmittags. Dort mussten wir 4 Wochen lang nur über uns reden, vorm PC sitzen und uns zu Tode langweilen. Als der Kurs dann zu Ende war hieß es dann dass es eine Nachbetreuung einmal monatlich gibt und da musste ich dann einmal im Monat zum Kurs gehen und für ca. 10-15 Minuten mit dem jeweiligen Coach reden und einmal schlug ich ihm eine Ausbildung beim WIFI vor und da wurde er völlig unhöflich und meinte ich solle ''hakeln geh'n'' um mir diese zu bezahlen.

Im Jahr 2008 war ich zweimal beim selben Kurs von ''dieBerater'' in der Siebenbrunnengasse, ich machte den ECDL-Core und Advanced und einige andere Module, nichts half weiter. Wir mussten dort Plakate zeichnen, vorm PC sitzen und auch eine fiktive Firma gründen und diese auf Plakaten präsentieren, irgendwelche Spiele mussten wir auch spielen und ich fragte mich die ganze Zeit was das mit Jobsuche zu tun hat und merkte dass das sinnlos ist.

2009 schickte mich das AMS zu der bekannten Leihfirma ''itWorks'' wo ich einen Arbeitsvertrag für 2 Monate unterschreiben musste und war dann eine sogenannte Transitarbeitskraft. Aber in diesen 2 Monaten musste ich dort nur jeden Tag vorm PC sitzen und nach Jobs suchen dann wurde der Vertrag gekündigt und wurde zum AMS zurück geschickt.

Als ich 2010 aufgrund psychischer Probleme zum BBRZ geschickt wurde musste ich den reinsten Psychoterror dort mitmachen. Es werden dort einem irgendwelche Diagnosen und Krankheiten vorgeworfen und unterstellt die man gar nicht hat, dann muss man bis zum Kursende vorm PC sitzen, Plakate zeichnen und irgendwelche Module (Handwerk, Rechnen,...) mitmachen. Datenschutz scheint dort auch keiner zu sein. Ich war dann nur froh dass das vorbei ist und ging wieder zum AMS. Ich schlug diesmal eine Ausbildung beim WIFI im Medienbereich vor und da hieß es nur dass man diese nur mit einer Einstellzusage bezahlt bekommt und schlug als Alternative die Abendschule vor und da hieß es dass dies beim AMS nicht berücksichtigt wird. Ich wusste dann nicht mehr weiter und fand dann einen Job aber nur für 14 Tage und dann ging beim AMS wieder alles von vorne los.

Ich bekam im Dezember wieder einen unnötigen Kurs bei ''Murad & Murad'' wo man hauptsächlich nur vorm PC sitzt, Plakate zeichnet und quatscht. Ich schlug dann beim AMS-Donaustadt nochmal die Ausbildung beim WIFI vor und bekam auch dann den sogenannten Vorbereitungskurs für eine Ausbildung zum Printgrafiker bezahlt und da hieß es auch gleich dass ich auch die Ausbildung bezahlt bekomme. Nach den Vorbereitungskurs kam dann die große Entäuschung, die Ausbildung wurde dann mit der Begründung ''es gäbe keine Stellen für diesen Beruf'' und ''wir haben keine Empfehlung''. Ich wurde dann ins ''ipcenter'' und zum ''BIT'' geschickt wo dann immer wieder das gleiche rauskam und abläufte und nichts brachte.

Ich entschloss mich die Lehrabschlussprüfung nachzuholen und bekam einen Vorbereitungskurs finanziert und bestand sie dann im Jahre 2012.

Allerdings wurde ich kurz nach der Prüfung wieder in einen Kurs geschickt wo ich die Hoffnung hatte einen Job zu kriegen. Dieser war in der Nähe der Gumpendorfer Straße und ein weiterer sinnloser der 5 Wochen dauerte wo nichts weiter gemacht wurde als vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben.

3 Monate später wurde ich dann zu JobTransfair geschickt wo 5 Wochen wieder das gleiche ablief und fand dann aber aus Eigeninitiative einen Job. Diesen musste ich nach knappen 5 Monaten aus privaten Gründen abbrechen.

Als ich dann wieder zum AMS ging fragte ich freiwillig nach einen Bewerbungskurs und bekam auch einen um wieder schnell einen Job zu finden. Dieser war wieder bei ‘‘Murad & Murad‘‘ und diesmal muss ich sagen dass zuerst die Teilnehmer je nach Alter und Ausbildungstand in Gruppen zusammengefügt werden und dann in Workshops eingeteilt werden. Die damaligen Trainer dort sind sowas von unhöflich und unfreundlich, ich wurde zweimal aufgrund meiner Kleidung und Frisur angestänkert und angepöbelt und mir wurde sogar gesagt ich solle mich duschen und besser kleiden. Eine echte Frechheit! Ich bekam sogar einmal mit wie jemand von einer Mitarbeiterin des Büros (wahrscheinlich höhere Position) eine Teilnehmerin angeschrien hat. Viel in diesen Kurs, außer darüber zu reden wegen der Arbeitslosigkeit und das man einmal wöchentlich für eine Stunde im Bewerbungsbüro sein muss (was Pflicht war) war nicht in diesen 4 Wochen.

Ich bekam dann im Sommer wieder einen Kurs von “dieBerater“ im 2. Bezirk welcher aber auch völlig sinnlos war. Es wurden den Teilnehmern Vorwürfe wegen der eigenen Arbeitslosigkeit gemacht aber Berufsziele die man hatte wurden von den Trainern wahrgenommen und es wurde beim Bewerbungsschreiben geholfen. Wir mussten sogar einmal Fragen beantworten wie es zukünftig weitergehen soll in der Arbeitslosigkeit und danach. Es gab auch Module die man selber wählen konnte, aber es gab auch Tage wo wir meistens in PC-Räumen saßen und Spielfilme gucken mussten und einmal mussten wir stundenlang irgendwelche Karten- und Brettspiele mitspielen, mit Jobsuche hatte dies nichts zu tun. Ich bekam aber dann von meinen Coach (was das einzig richtige war) einen Verkäuferkurs bei “Plativio“ finanziert welchen ich dann auch absolvierte.