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SÖB JOBAKTIV

Caritas Wien JobAktiv: Schwerarbeit für nur 6,40 Euro Stundenlohn

Aktiver Admin am Di., 13.05.2014 - 17:02
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Brief an soned.at wegen Caritas Jobaktiv

SOLCH EIN VORGEHEN IST SCHÄWIG, VERACHTENSWÜRDIG UND AUSERDEM STELLT ES DEN CHARAKTER DES ´´GBP´´IN FRAGE.

Mir wurde ungerechtfertigt eine Schriftlichen Verwarnung ausgesprochen und mit einer fristlosen Entlassung gedroht wegen illoyalem Verhalten dem Dienstgeber gegenüber.

Beweis 2: (Kopie 2x liegt bei)

Das war die erste schriftliche Verwarnung in meiner gesamten 35 jährigen Berufslaufbahn.

Werter Herr Oberlerchner, wie soll ich mit solchen Referenzen noch eine Arbeit finden? Für mich ist jetzt klar das GBP wird missbraucht um billige Arbeitskräfte zu lukrieren. Wir wurden zwar von allen Seiten gelobt, aber ein Stundenlohn von ca. 6,40€ netto ist für diese schwere Arbeit nicht fair.

In den Medien sind wir als ältere Langzeitarbeitslose, ja sogar von beeinträchtigen Langzeitarbeitslosen wurde gesprochen (zum Teil auch vorgeführt) die FIT für den ´´ersten Arbeitsmarkt´´ gemacht werden. Vielleicht ist damit gemeint das wir nur für 6,40€ die Std. schwere Arbeiten verrichten können? Das haben wir schon als herabwürdigend empfunden.

Das Projekt war sicher gut gemeint und es sollten alle Beteiligten davon profitieren, aber aus meiner Sicht wurden wir ausgenützt. Preisfrage: Wer sind bei den GBP die Gewinner? und wer die Verlierer? Warte mit Spannung auf Eurer Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

XX

Erfahrungsbericht Infotag beim Caritas SÖB Jobaktiv (Frühjahr 2011)

Aktiver Admin am Do., 17.03.2011 - 20:10
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Zeit: Frühjahr 2011

Ich bin gestern auf Ihres Seite arbeitslosennetz.org gestoßen. Mit erschrecken habe ich dabei festgestellt, dass bei der Suche nach einem Job einiges anscheinend nicht ganz rechtlich abgeht und eine Vielzahl von Betroffenen über diverse Vorgangsweisen vom AMS zu wenig oder keinerlei Informationen verfügen und dadurch auch manche Sperren durch Sanktionen verhängt werden.

Da mir eine mögliche Sperre angekündigt wurde, habe ich eine Betreuungsvereinbarung zugestimmt.

Ausgehändigt wurde mir:

  • Betreuungsvereinbarung
  • Zuweisung zu "Die Werkstatt 2011". Die AMS Betreuerin hat eigenhändig auch gleich telefonisch einen Termin dazu vereinbart.

(jener Übereifer ist zwar lobenswert jedoch obliegt es sicher in meiner Aufgabe einen Termin zu vereinbaren)

  • abz Frauenberatung 21
  • Informationszettel zu einer möglichen Kombilohnbeihilfe
  • Informationszettel zu "Come Back" Eingliederungsbeihilfe
  • SÖB Jobaktiv 2011
  • Zugangsdaten zu einem E-AMS - Konto
  • Sie hat einen Vorschlag für ein Inserat erstellt, welches ich in eigentlich nicht als Vorschlag bezeichne, wenn jenes Inserat freigegeben wird und noch dazu mit einer falschen Telefonnummer obwohl ich meine Nummer dreimal angesagt habe.

Durch eine längere Erkrankung meinerseits, konnten die vereinbarten Termine bei "Die Werkstatt 2011, abz Frauenberatung 21" nicht wahrgenommen werden und wurde als entschuldigt vom AMS angenommen.

Über das erhaltene E-AMS Konto habe ich jenes Inserat umgeändert und auch die Telefonnummer richtig gestellt. Zu meinem Inserat wurde am Ende der Satz "Die Person kann im Rahmen der Eingliederungbeihilfe für Firmen gefördert werden. Bitte nehmen sie rechtzeitig vor Beginn des Arbeitsverhältnisses Kontakt mit dem AMS Floridsdorf auf. Tel.:……."

Ich betrachte jenen Satz, welcher vom AMS angehängt wurde als eine negative Bewertung und erschwert einer qualifizierenden Arbeitsstelle zu finden, da es einen Unternehmer gleichzeitig suggeriert "langzeitarbeitslos, kann nix ... daher stellt sich die Frage: ist jener zusätzliche Satz in einem Inserat bei AMS verpflichtend?

Den Infotermin bei SÖB Jobaktiv 2011 habe ich wahrgenommen.

Gefragt wurde ich nach meiner Zuweisung vom AMS, welchen ich versehentlich nicht bei meinen Unterlagen dabei hatte. Da mein Name in der Vorhanden Liste eingetragen war, ist dahingehend auch eine Zuweisung durch das AMS offensichtlich.

Zu Beginn wurden die Teilnehmer gefragt, ob wir über das AMS eine ausreichende Information über den Ablauf erhalten haben. Unter den Teilnehmern war kein einziger, der eine ausreichende Information erhalten hat. Einige Teilnehmer, die bereits negative Erfahrungen bei Trendwerk usw. gemacht haben, wurden bei den gegebenen Informationen hellhörig, da im weiteren Gespräch für sie sich gleiche Vorgangsweisen zeigten. Einiges aus diesen Informationen erschien mir sehr widersprüchlich.

Es war nicht ersichtlich ob es sich jetzt um einen Kontrolltermin, Kurs, Trainingsarbeitsplatz oder eine Arbeitsstelle geht. Zum Vortrag wurde erörtert, dass der Kontrolltermin durch unsere Anwesenheit erfüllt sei.

Auch wurden über den Ablauf unterschiedliche angaben gemacht. Eine Frage eines Teilnehmers ob Caritas als Jobvermittler tätig sei und eine ausreichende Berechtigung dazu vorhanden ist, wurde darauf hingewiesen, das Caritas wie ein Markenprodukt bekannt ist und bei der Vermittlung durch Caritas großteils positive Erfolge erzielt werden.

Erwähnt wurde auch als Argument, dass man als Arbeitssuchende einem Unternehmen auch ein Zuckerl hinsichtlich der finanziellen Seite anbieten soll um dadurch mitunter eine Anstellung zu erhalten.

Hinsichtlich einer Rückmeldung von Caritas an das AMS wurde durch die Blume unterschiedliches vorgebracht welches zum Teil als "bleibt lieber da und unterzeichnet eine Aufnahme" betrachtet werden kann. Vom einigen Teilnehmer habe ich entnommen, dass sie aus Angst auf Grund einer möglichen Sperre sich fügen und bei Jobaktiv unterzeichnen.

Dadurch, dass ich bei "arbeitslosennetz.org" gestern am Abend erfahren und einige Berichte daraus gelesen habe, kommt bei mir jetzt ebenfalls die wage Befürchtung auf, dass mir eine mögliche Sperre entgegensteht, weil ich den Infotag bei SÖB Jobaktiv 2011 zwar wahrgenommen habe aber im Schreiben vom AMS darauf hingewiesen werde an der Veranstaltung als Kontrolltermin teilzunehmen bzw. mich umgehend für das ausgeschriebene Arbeitsverhältnis ???? zu bewerben und natürlich eine Rückmeldung über die Bewerbung an das AMS abzugeben.