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Kärnten

BBRZ Villach: Reha-Planung mit vielen Leerläufen

Aktive Arbeits… am Mi., 10.06.2015 - 00:24
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Auszug aus einem Protokoll über das Treffen der Kärntenr Regionalgruppe von Aktive Arbeitslose Kärnten am 10.6.2015

Arnolf berichtete von seinen Erfahrungen. Ihm zufolge gibt es immer wieder Probleme mit dem Datenschutz. Deshalb warf er einen anonymen Brief in den sogenannten „grünen Kasten“, worin die TeilnehmerInnen Wünsche, Anregungen und Beschwerden schriftlich deponieren können. Arnolf meinte, dass noch keine Reaktion auf seinen Beschwerdebrief erfolgt ist und dass es fraglich ist, ob die Problematik überhaupt behandelt werden wird.

Der persönliche und berufliche Background der TeilnehmerInnen, unter denen es auch welche mit besonderen Bedürfnissen gibt, ist sehr unterschiedlich.

Beim BBRZ wird jedem/r TeilnehmerIn eine persönliche Betreuerin bzw. Trainerin zugewiesen, die meist unfreundlich und schnippisch ist. Beim BBRZ werden oft den ganzen Tag nur Erprobungen durchgeführt, mit Eignungstests und Intelligenztests. So sind oft den ganzen Tag nur mathematische Aufgaben zu lösen.

Dann gibt es Bewerbungstrainings, bei denen Lebensläufe verfasst werden. Im BBRZ wird meistens nur auf die Defizite hingewiesen, nicht aber auf die positiven und starken Seiten (Talente, Interessen) der TeilnehmerInnen (TN). Deshalb herrscht oft eine gedrückte, depressive Stimmung. Möchte ein Teilnehmer irgendwohin gehen, so muss er als erwachsener Mensch um Erlaubnis bitten und auch eine Bestätigung bringen. Arnolf meinte, er und seine KollegInnen würden wie Kinder behandelt werden.

Im BBRZ gibt es keinen Stundenplan, weshalb die TeilnehmerInnen am Vortag nicht wissen, welche Themen oder Tests am nächsten Tag am Programm stehen. Alle TeilnehmerInnen befinden sich in einer Klasse und müssen sich dem gleichen Programm unterziehen. Vorkenntnisse werden nicht berücksichtigt. Daher müssen alle TeilnehmerInnen die gleichen Aufgaben machen. Es gibt z.B. verschiedene Leute mit verschieden guten Englischkenntnissen. Da alle dieselben Aufgaben machen müssen, sind die einen unterfordert, weil die Aufgaben zu leicht sind, die anderen überfordert.

Im BBRZ gibt es beim Personal SozialpädagogInnen genauso wie PraktikantInnen (Psychologie-StudentInnen), die aber auch oft frustriert und überfordert sind. Wenn eine TeilnehmerIn z.B. eine Aufgabe nicht lösen kann, so hilft oder erklärt der Trainer der TeilnehmerIn nicht, wie die Aufgabe zu lösen geht, sondern fordert nur auf, die Aufgabe zu lösen probieren. Nach Arnolf ist das eine Nötigung der TeilnehmerInnen. Eine Frau hat auch wegen ihres Lebenslaufs fast zu weinen begonnen, weil sie ihre Kinder leugnen hätte sollen (also nicht in den Lebenslauf schreiben hätte sollen, dass sie alleinerziehende Mutter von drei Kindern ist).

Der Großteil der TeilnehmerInnen hat nur einen Hauptschulabschluss, trotzdem werden die Erprobungen auf Gymnasium- bzw. Maturaniveau durchgeführt. Zu den Aktivitäten beim BBRZ gehören auch Aktivitäten an der frischen Luft (Spaziergänge, gemeinsame Bewegung).

Das BBRZ ist eine Privatfirma, die durch AMS und PVA bezahlt wird. So ist das BBRZ durchbudgetiert, die BBRZ-Programme dauern abhängig von den TeilnehmerInnen 8 Wochen, 12-16 Wochen. Das BBRZ ist damit gezahlt, die Programme sind ein Geschäft für das BBRZ mit dem einzigen Ziel, die TeilnehmerInnen„beschäftigt“ zu halten.

Im Rahmen der Maßnahme ist auch ein 14tägiges Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren, das nicht zu den angestrebten Ausbildungs- und Berufszielen der TeilnehmerInnen passt. Die Vermittlung zu den Praktikumsstellen erfolgt durch die TrainerInnen, die bereits gute Kontakte zu den Firmen haben, da diese immer wieder PraktikantInnen vom sozialökonomischen Betrieb "Neue Arbeit" bei sich arbeiten lassen.

Downloads:

Erfolgreiche Auflösung des Scheinarbeitstrainings bei "Neue Arbeit"

Aktive Arbeits… am Mi., 20.05.2015 - 12:11
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Hallo Martin Mair,

ich habe heute unerwartet das "Dienstverhältnis" bei der Firma im Einvernehmen mit dem  AMS gelöst. Das AMS teilte mir sogar mit, dass es für mich

angeblich auf freiwilliger Basis gewesen sei. Man hat sich sogar für die Infos bedankt  - angeblich war vieles nicht klar.

Ich fühlte mich heute schikaniert, da mir eine Hilfsarbeiterin aus Tschetschenien die kaum deutsch spricht, einen neuen Arbeitsvorgang erklären sollte - normalerweise

erklärt die "Vorarbeiterin" die Arbeitsvorgänge. Heute hatte sie die Tschetschenin extra "beauftragt" mir die Arbeit  zu erklären.

Vom AMS bin ich also nur auf "freiwilliger Basis" zur "Neuen Arbeit GmbH" vermittelt worden - bei anderen Mitarbeiterinnen dürfte es anders sein, da das Wort "Zwangsmaßnhame"  öfters gesagt wurde - es sind auch viele relativ junge Mitarbeiter dabei.

In den letzten Tagen war eine Zunahme bei den Arbeitsaufträgen zu bemerken - Gasthäuser, Apotheken, Fabriken zählen zu den Stammkunden.

Ich habe erfahren, dass es dieses System mit den "Gratisarbeitskräften" des AMS schon seit mehr als 17 Jahren bei der Firma "Neue Arbeit GmbH" gibt - nur der Bonus ist jetzt erhöht worden auf € 70,-- - noch weit vom Kollektiv entfernt!

Die Fixangestellten Vorarbeiter haben die Aufgabe, dass sie die AMS-Arbeitskräfte arbeitstechnisch genau unter die Lupe nehmen - dann wir dem AMS ein Feedback darüber abgegeben - da könnte leicht etwas falsch beurteilt  werden wenn man jemandem nicht zu Gesicht steht - so wie heute bei mir!

Nun ist die Sache für mich einerseits abgeschlossen aber es wird von der AK noch die Rechslage geklärt zB inwieweit es sich um ein  "anerkanntes" Dienstverhältnis handelt wo man eine rückwirkende Anmeldung bei der GKK beantragen könnte oder den "ausstehenden" Lohn einfordern könnte.

Auch das AMS prüft die Firma genauer, da angeblich nicht wirlich bekannt war, dass dort kein Kurs stattfindet sondern real in Vollzeit gearbeitet wird. Laut AMS ist diese Maßnahme nur für Leute mit Behinderung oder Bildungsrückstand gedacht damit sie lernen wie in der Arbeitswelt gearbeitet wird - also eher unselbständig denkende Leute die für jeden Arbeitsschritt eine Anweisung bzw Schulung brauchen - meiner Meinung nach ein Schmäh!! Denn fast alle Mitarbeiter verrichten selbständig ihre Tätigkeiten und viele fahren sogar mit dem Pkw zur Arbeit und dann mit dem Firmen-Pkw zu den Auftraggebern - also lauter erwachsene Menschen mit druchnittlichem Bildungsniveau.  Ich wurde also einfach irrtümlich in die falsche Maßnahme geshickt.

Ich bin aber trotzdem froh über diese Erfahrung und sehe jetzt klarer wie die Dinge laufen - leider nicht gerecht und arbeitsrechtlich unter jeder Kritik angeblich sogar im legalen Rahmen?! Hauptsache die Firma kann Jubiläum feiern und hat wenig Personalausgaben - die fleißigen Vollzeitarbeiter vom AMS haben nichts zum feiern!

Sie können gerne bei passender Gelegenheit meinen Erfahrungsbericht ins Netz stellen - ich übermittle bei nächster Gelegenheit den "Dienstzettel".

Schöne Grüße

Frau M.

"GPS-Kärnten" - Gemeinnütziges Personalservice Kärnten GmbH

Aktiver Admin am So., 03.05.2015 - 14:52
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Ein gemeinnütziger Personalüberlasser mit sozialpartnerschaftlichen Hintergrund mit besonders gutem Kontakt zum AMS Kärnten: GPS Geschäftssführerin Frau MMag. Dr. Edith Zewell war die Frau bzw. ist die "schwer geschiedene" Ex des späteren - jetzigen - AMS-Landesgeschäftsführers Franz Zewell! Der Geschäftsführer von GPS-Kärnten, Johann SCHOBER, war zuvor Geschäftsstellenleiter des AMS Wolfsberg!

Auch die Zusammensetzung des Aufsichtsrates von GPS spiegelt das AMS-Politsumpf wieder (keine Gewähr dass alle Infos aktuell sind!):

  • Mag. Wolfgang HABERL: AMS Kärnten, Zuständig für SÖB Förderungen und ESF Förderungen!, Vorstandsmitglied Kompetenzberatung Kärnten. Sein Vorgänger war Dr. Norbert Podhajsky, Leiter Abteilung Förderungen im AMS Kärnten.

  • Dr. Bernhard SAPETSCHNIG: Bereichsleiter Abteilung Finanzen und Förderungen Arbeiterkammer Kärnten. Ersatzmitglied für Senat beim Zollamt / Finanzstrafverfahren. Sapetschnig ist/war Obmann beim AK/ÖGB-Betriebssportverband.

  • Kurt LASNIG: Geschäftsführer des BFI-Kärnten. War vor der BFI-Tätigkeit jahrelang bei der österreichischen Post in leitender Funktion tätig.

  • Mag. (FH) Wolfgang PUCHER: Referent/Vorstandsmitglied bei der Industriellenvereinigung Kärnten.

  • Mag. Andreas GÖRGEI: Institutsleiter Wirtschaftskammer Kärnten, WIFI. Geschäftsführer WIFI Kärnten GmbH. Hatte sich als Nachfolger von Josef Sibitz als AMS-Chef Kärnten beworben. Stellvertreter „Verein zur Förderung der Wirtschaftswissenschaften an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Im April 2006 berichtete ein ehemaliger Betriebsrat und eine Betroffene über die eher herabschätige Behandlung von bei dieser Firma geparkten Arbeit suchenden, die froh sein sollen, wenn sie überhaupt wo beschäftigt sind, auch wenn dann konkret recht wenige Überlassungen in Arbeit statt finden.

In uns vorliegenden älteren Arbeitsverträgen finden sich einige zum Teil schwer rechtswidrige Bestimmungen, weshalb GPS - soferne die Arbeitsverträge nicht rechtskonform überarbeitet wurden - als unzumutbar einzustufen wäre und das AMS nicht sperren darf. Auf jeden Fall nichts voreilig unterschreiben und den Arbeitsvertrag samt sonstiger Unterlagen an die Aktiven Arbeitslosen Österreich zur Überprüfung schicken: kontakt@aktive-arbeitslose.at

Homepage:

Erfahrungsberichte

Downloads:

Weitere Informationen:

Verwaltungsgerichtshofurteile:

Neue Arbeit (Kärnten: St. Veit - Klagenfurt - Feldkirchen)

Aktiver Admin am Sa., 03.01.2015 - 20:54
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Homepage:

http://www.neue-arbeit.at

Allgemeine Infos:

Vermutlich der größte SÖB in Kärnten (vom gemeinnützigen Personalüberlasser GPS abgesehen). Seine Besonderheit ist, dass hier vermutlich rechtswidrig generell alle "TransitmitarbeiterInnen" in Form eines "Arbeitstrainings" beschäftigt werden. Das heißt statt einem regulären, sozialversicherungspflichten Lohn (Pensionszeiten!) gibt es nur weiter den Bezug des AMS oder der Mindestsicherung. Angeblich weist das AMS Kärnten keine Arbeitslosen mehr zu (Stand: Anfang Juni 2015)

Erfahrungsberichte und Infos

Downloads:

Medienberichte und weitere Infos über "Neue Arbeit"

Regionalverband Spittal-Millstaettersee-Lieser-Malta-Nockberge: GBP Kunstmauern Gmünd. Beschwerde an das AMS Spittal a.d. Drau

Aktive Arbeits… am So., 08.12.2013 - 20:59
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Spittal am 08.12.2013

An das AMS Spittal/Drau
z. Hd. Herrn RGS-Leiter Johann Oberlerchner

Betreff: GBP Kunstmauern-Gmünd

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Herr Oberlerchner,

da mir mein Dienstgeber (Regionalverband) den Zugang zur AMS-Online-Befragung nicht ermöglicht hat, erlaube ich mir mit diesem Brief meine offizielle Meinung über das GBP Kunstmauern Gmünd zu äußern.

Bei der Sanierung der Friedhofmauer und Malta Tor hatten wir von der Gemeinde Gmünd fixe Terminvorgaben.

Die Friedhofsmauer ca.100m Länge musste rasch (arbeiten mit Hubsteiger auf 8m Absturzhöhe) fertiggestellt werden um den Friedhofsbetrieb nicht zu stören.

Malta Tor weil die Wohnung von einem Gastkünstler bezogen wurde.

Die Arbeiten bei der Burgmauer waren sehr aufwendig und gefährlich. Wir arbeiteten auch am Gerüst das wir selbst montierten bei einer Absturzhöhe von 12m.

Für Arbeitsuche oder Bewerbungsschreiben sowie Vorbereitungen von Bewerbungsgesprächen hatten wir gar keine Zeit und am Abend waren wir schon zu müde. Von Seite unseres Dienstgebers (Regionalverband) hatten wir auch keine Unterstützung was ja der eigentliche Sinn eines GBP wäre. Gleich zu Beginn der Arbeiten des GBP musste unser Kollege W. leider für 3 Wochen wegen Krankheit ins Krankenhaus.

Für mich und der ganzen Belegschaft (TMA) war das brutale Vorgehen des (Gemeindevereins) Regionalverband Schockierend den sie hatten es sehr eilig unseren werten Kollegen noch vor Ablauf der einmonatigen Probezeit und gegen seinen Willen zu kündigen und das noch während er im Krankenhaus in der Intensivstation lag.

Beweis 1: Krankenhausbestätigung kann wenn verlangt wird vom Herrn W. persönlich nachgereicht werden.

SOLCH EIN VORGEHEN IST SCHÄBIG, VERACHTENSWÜRDIG UND AUSERDEM STELLT ES DEN CHARAKTER DES "GBP" IN FRAGE.

Mir wurde ungerechtfertigt eine Schriftlichen Verwarnung ausgesprochen und mit einer fristlosen Entlassung gedroht wegen illoyalem Verhalten dem Dienstgeber gegenüber.

Beweis 2: (Kopie 2x liegt bei)

Das war die erste schriftliche Verwarnung in meiner gesamten 35 jährigen Berufslaufbahn. Werter Herr Oberlerchner, wie soll ich mit solchen Referenzen noch eine Arbeit finden? Für mich ist jetzt klar das GBP wird missbraucht um billige Arbeitskräfte zu lukrieren. Wir wurden zwar von allen Seiten gelobt, aber ein Stundenlohn von ca. 6,40€ netto ist für diese schwere Arbeit nicht fair.

In den Medien sind wir als ältere Langzeitarbeitslose, ja sogar von beeinträchtigen Langzeitarbeitslosen wurde gesprochen (zum Teil auch vorgeführt) die FIT für den "ersten Arbeitsmarkt" gemacht werden. vielleicht ist damit gemeint das wir nur für 6,40 € die Std. schwere arbeiten verrichten können? Das haben wir schon als herabwürdigend empfunden. Das Projekt war sicher gut gemeint und es sollten alle Beteiligten davon profitieren, aber aus meiner Sicht wurden wir ausgenützt.

Preisfrage:

  • Wer sind bei den GBP die Gewinner? und wer die Verlierer?

Warte mit Spannung auf Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

A. E.

Anmerkung Aktive Arbeitslose Österreich:Die Beschwerden dürften Erfolg gehabt haben. Auf der Homepage des Regionalverbandes findet sich keine weiteren GBP Projekte in den Folgejahren.

Leserbrief und Fotos zum GBP "Kunstmauern Gmünd"

Aktive Arbeits… am Fr., 03.05.2013 - 21:09
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Sehr geehrte Damen und Herren

Im Rahmen eines gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt (GBP) „Kunstmauern Gmünd“ sind wir in als ältere, ja sogar als beeinträchtigte Langzeitarbeitslose, bezeichnet worden die durch dieses Projekt fit für den ersten Arbeitsmarkt gemacht würden.

Das empfinden wir als zutiefst diskriminierend und beleidigend, denn wir alle haben ausreichende Berufserfahrung und sind jederzeit bereit in einem regulären Job unseren Einsatz und unser Können unter Beweis zu stellen. Die Arbeit ohne jede vorherige Einschulung auf 10 Meter hohen Baugerüsten ist ja nur von versierten und erfahrenen Arbeitern möglich.

Warum werden wir, nur weil die Wirtschaft nicht ausreichend Arbeitsplätze anbietet, auf einem „zweiten Arbeitsmarkt“ als Menschen zweiter Klasse behandelt? Warum werden wir statt des uns zustehenden regulären Branchenkollektivvertrags mit einem vermutlich sittenwidrigen und recht geringen Pauschallohn ohne Anerkennung unserer Qualifikation und Vordienstzeiten abgespeist?

Mit diesem Projekt, das von der Arbeitslosenversicherung – also auch mit den von uns selbst eingezahlten Versicherungsbeiträgen – und den Steuerzahlern finanziert wird, ersparte sich die „Künstlerstadt Gmünd“ auf Kosten von uns viel Geld. Das Baugewerbe ist ein gebundenes Gewerbe, und dennoch waren wir beim „Regionalverband Nockregion“ beschäftigt, einem Verein der gar keine Gewerbeberechtigung für das Baugewerbe und wohl auch nicht die nötige Fachkenntnis besitzt. Wir mussten in 10 Meter Höhe auf Gerüsten arbeiten, das von einem fachlich nicht versierten Gemeindemitarbeiter „abgenommen“ wurde. Wo bleibt da unser Recht auf den Arbeitnehmerschutz?

Wir wurden von der Gemeinde nur als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, denn die für einen GBP vorgesehene Unterstützung bei der Arbeitssuche gab es einfach nicht. Obwohl hoch motiviert und sofort einsatzfähig hat keiner von unserem Team eine reguläre Arbeit gefunden. Werden wir – weil uns von Politik und Wirtschaft das MENSCHENRECHT auf frei gewählte Arbeit vorenthalten wird - nun in das nächste „Beschäftigungsprojekt“ gesteckt? Wehren können wir uns nicht, denn wir uns diesem Missbrauch widersetzen, wird uns vom AMS das Arbeitslosengeld gesperrt.

Mit freundlichen Grüßen

A. E. Partieführer im Namen aller Betroffener

GBP Kunstmauern Gmünd Gerüst - Regionalverband Spittal-Millstaettersee-Lieser-Malta-Nockberge

GBP Kunstmauern Gmünd Gerüst - Regionalverband Spittal-Millstaettersee-Lieser-Malta-Nockberge

GBP Kunstmauern Gmünd: Bauarbeiten auf der Mauerkrone - Regionalverband Spittal-Millstaettersee-Lieser-Malta-Nockberge

GBP Kunstmauern Gmünd: Bauarbeiten- Regionalverband Spittal-Millstaettersee-Lieser-Malta-Nockberge

Erfahrungsbericht "GPS-Kärnten" - Gemeinnütziges Personalservice Kärnten GmbH (Sommer 2011) - Gegenanwort zum AMS-Bescheid

Aktive Arbeits… am Mo., 22.08.2011 - 17:38
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Gegenantwort zu Ihrem Bescheid LGS/SfA/05662/2011

Sehr geehrter Herr Mag. Widnig,

zu Ihrem obengenannten Bescheid muß und darf ich trotz Ihres Bescheids noch folgendes festhalten, auch wenn dies nichts mehr zum Entscheid des Regionalbeirates beitragen wird. Sie dürfen das Schreiben auch den anderen Mitgliedern des Regionalbeirates vorlegen.

Das Dienstverhältnis mit GPS wurde, wie bereits erwähnt, durch ein vorgefertigtes Schreiben von Herrn Mag. (FH) Walter Ludescher, gekündigt. Herr Ludescher selbst hat mir vorgeschlagen, zu kündigen (Bescheid, Seite4/7, letzter Absatz). Ich hätte dieses Schreiben, das ich NIE UND NIMMER Herrn Ludescher diktiert habe, unterschreiben dürfen. Ich war damals in einem psychischen Ausnahmezustand.

Herr Mag. Walter Ludescher kann selbstverständlich die Handgreiflichkeit des Arbeitskollegen nicht bestätigen, weil er zu dem Zeitpunkt nicht im Stiegenhaus, sondern in seinem Büro war.

Seltsam ist es, wenn sich besagter Arbeitskollege seit über einem Jahr bei GPS bewährt hat und beschäftigt ist, daß dieser noch immer nicht weiß, daß es einen Vorarbeiter gibt, den man bei technischen Problemen mit Rasentrimmern usw. zu Rate ziehen kann.

Ob die Berufungsbehörde Herrn Mag. Walter Ludescher am 10.08.2011 tatsächlich befragt hat, muß dahingestellt bleiben. Ich war nicht dabei, Sie können mir bald irgendwas erzählen. (Bescheid, Seite 5/7, Absatz 2)

Herr Mag. Walter Ludescher widerspricht sich selbst. Er hat mir doch vorgeschlagen zu kündigen. Ich habe nicht gesagt, daß ich kündigen will, ich habe nur gesagt, so (= unter Erleiden von Handgreiflichkeiten = physische Gewalt) kann und will ich bei GPS nicht mehr weiterarbeiten. (Bescheid, Seite 5/7, Absatz 2)

Mir wurde keine Beschäftigung im Ausmaß von 30 Wochenstunden angeboten, ich habe dies selbst gefordert, worauf Herr Mag. Walter Ludescher nachgegeben hatte, ohne dies vorher mit Frau Dr. MMag. Edith Zewell zu besprechen, worüber sich die „gute“ Frau am 04.07.2011 noch aufgeregt hat im Gespäch mit mir und Herrn Mag. Walter Ludescher. Ich habe gesagt, bei „so einer Firma“ zu arbeiten, halte ich psychisch höchstens 30 Wochenstunden aus. Ich hätte auch nur 20 angeben können. (Bescheid, Seite 5/7, Absatz 2)

Die Kündigung wurde mir von Herrn Mag. Walter Ludescher vorgeschlagen, ich habe das Schreiben nie diktiert. Er hatte so ein Kündigungsschreiben vorgefertigt am PC abgespeichert. (Bescheid, Seite 5/7, Absatz 2)

Frau Dr. Zewell hat mir NIE UND NIMMER eine zweite Chance angeboten. Im Gespräch am 04.07.2011 hat sie nur festgehalten, daß eine Umwandlung meiner zu voreilig unterschriebenen Kündigung, die in Wirklichkeit ein vorzeitiger Austritt aus dem Dienstverhältnis war (siehe beiliegendes selbstverfaßtes Schreiben), in eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses nicht möglich sei. (Bescheid, Seite 5/7, Absatz 2)

 

RESÜMÉE

Der Entscheid wurde zugunsten GPS aufgrund von nicht nachweislichen Aussagen (Aussage gegen Aussage) getroffen. Ich wurde durch ein strategisches Team absichtlich in eine Falle gelockt, denn warum sonst hätte Frau Christine ROTH zu Ihrem Chef, dem Abteilungsleiter Wolfgang Orasch, mit dem sie am Telefon „per DU“ war, sagen sollen, „tun wir Herrn Risto halt dorthin, wir werden ja sehen, wie er reagieren wird“.

Meine Reaktion war also vorhersehbar, denn auch von anderen Langzeitarbeitslosen habe ich später gehört, daß „zu GPS keiner freiwillig geht“. Ich möchte mit GPS, für mich eine unlautere Organisation, nichts mehr zu tun haben.

Daß die Urkunden betreffend der Echt- und Richtigkeit unbedenklich sind, mag zwar stimmen, sie entsprechen aber nicht der Wahrheit. Wenn ich selbst das Kündigungsschreiben verfaßt hätte bzw. verfassen hätte dürfen,– diese Möglichkeit hätte Herr Mag. Walter Ludescher mir normalerweise geben sollen – hätte dies so ausgesehen wie im beiliegenden Schreiben Vorzeitiger Austritt aus dem Dienstverhältnis nach tätlichen Angriff eines GPS-Mitarbeiters. Es wäre auch kein GPS-Logo am Briefkopf zu erkennen.

Ihre Feststellung im Bescheid auf Seite6/7, Absatz 2, daß „der Schlag eines Arbeitskollegen auf die Schulter wohl auch nicht zu einem berechtigten vorzeitigen Austritt führen kann“ ist leider nicht stichhaltig. Laut der Aussage eines Juristen, den ich in einer Rechtsberatung in Anspruch genommen habe, rechtfertigt dies sehr wohl einen vorzeitigen Austritt, weil der Schlag auf das Schultergelenk eine Verletzung der Intimsphäre und körperliche Gewalt darstellt.

Ich hätte mich niemals getraut, schon am ersten Arbeitstag einem neuen Arbeitskollegen, der mir vorher sogar einen Gefallen getan hat (ich war für besagten Arbeitskollegen seinen Rucksack holen, den er bei der Rampe vergessen hatte), und den ich erst seit ein paar wenigen Stunden kannte, tätlich anzugreifen, geschweige denn nur nahezukommen. Der besagte Arbeitskollege hätte mir gar nicht erst auf das Schultergelenk schlagen dürfen. Die einzig richtige Handlung seinerseits wäre die gewesen, das Gespräch mit mir zu suchen. Mit dem Schlag hat er auch noch eine Drohung ausgesprochen „Du gehst jetzt nicht nach Hause!“ (= Einschränken der persönlichen Freiheit). Wenn jemand schon so handgreiflich am ersten Tag gegenüber einem neuen Kollegen (re)agiert, dann muß davon ausgegangen werden, daß so jemand das nächste Mal noch weiter geht.

Ich bin der Ansicht, daß das AMS viel wichtigere Dinge zu erledigen hat, als sich Strategien auszudenken, wie man einen Langzeitarbeitslosen dazu bringt, so einen Fehler zu machen, daß dieser um den Leistungsbezug umfällt bzw. (Langzeit)Arbeitslose nur zu verwalten. Bezüglich der Verwaltung habe ich schon bei meiner Betreuerin, Frau Christine ROTH, den Mund fusselig geredet.

Statistiken zu fälschen oder zu bereinigen durch irgendwelche sinnlose Kurse, die einem Arbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt nichts nützen, ist ein bisschen zu wenig. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans“ heißt es heute und nicht mehr „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Wenn man Langzeitarbeitslose zwangsweise wo unterbringt oder unterbringen muß, dann soll das auch dem jeweiligen beruflich nutzen. Hilfsarbeiterjobs zählen da leider noch immer nicht dazu. Es mag zwar wenige geben, die argumentierern, „der ist sich dafür auch nicht zu schade“, aber die meistens denken immer noch, „mit dem kann man wohl alles machen. Einen doppelten Akademiker einfach so zum Hilfsarbeiter zu machen“.

Langzeitarbeitslose, vor allem Akademiker, darf man nicht jahrelang dahindümpeln lassen, sondern es gehört rechtzeitig ein talentdiagnostisches Verfahren angewendet und die Langzeitsarbeitslosen entsprechen requalifiziert. Ich habe auch ATTAC erwähnt (bedingungsloses Grundeinkommen für alle ohne irgendwelche Bedingungen), eine neue Gesellschafts- und vor allem eine neue Wirtschaftsordnung. „Jeder hat ein Recht auf Arbeit“ ist zwar gut und schön, aber in einer hochtechnologisierten Gesellschaft wird die Anzahl der Menschen, die eine regelmäßige Arbeit haben (werden), immer weniger. Es muß heißen, „Jeder hat ein Recht auf eine finanzielle Existenz“, zumindest solange, bis man das Geld vielleicht abgeschafft hat.

Die Weltbevölkerung ist gestiegen, Arbeitsplätze wurden weniger. Es kann also nicht sein, daß einige besser gestellt sind und eine Vollzeitbeschäftigung haben. Dann gehört die Vollzeitbeschäftigung abgeschafft, und statt einer Vollzeitkraft werden zwei, drei oder vier Teilzeitkräfte eingestellt. Das würde auch die Arbeitslosenzahlen dezimieren. Gekoppelt mit dem bedingungslosen Grundeinkommen (www.attac.at) muß dann eine passable Existenz möglich sein.

Außerdem sollte es keine Unternehmen mehr geben, die fast keine oder gar keine Steuern mehr zahlen (NÖM AG, Baxter, Römerquelle, OMV, Kraft Foods) und Unternehmen gehören strenger kontrolliert. Viele Stellenausschreibungen gibt es nur, weil man sehen will, welches Potenzial momentan am Arbeitsmarkt vorhanden wäre, oder es wird intern umbesetzt oder man hat schon jemanden. Solche Pseudo-Stellenausschreibungen sind eine Frotzelei für jeden Stellensuchenden. Drei Stellen ausschreiben, aber nur eine besetzen, ist auch nicht in Ordnung.

Mit freundlichen Grüßen

S. R.

Anlagen
1 selbstverfaßtes Schreiben (Vorzeitiger Austritt aus dem Dienstverhältnis…)

Erfahrungsbericht "GPS-Kärnten" - Gemeinnütziges Personalservice Kärnten GmbH (Sommer 2011)

Aktive Arbeits… am So., 10.07.2011 - 21:16
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Meine "liebe" Betreuerin, Frau C. R., hatte mich Ende Juni 2011 nach meiner ersten "Perspektivenerweiterung und Jobinitiative" zu GPS Kärnten als Hilfsarbeiter zwangszugewiesen. Nicht, daß ich mir um "Hilfstätigkeiten" zu schade gewesen wäre oder bin, aber mir als doppelten Akademiker (Magisterium und Doktorat) nützen solche Tätigkeiten gar nichts. Im Gegenteil, solche Tätigkeiten werfen ein noch schlechteres Licht auf mich, wenn ich diese länger und nachgewiesenermaßen ausführe. Da nimmt mich am ersten Arbeitsmarkt niemand mehr ernst.

Schriftliche Beweise für diese Zwangszuweisung habe ich leider keine, da meine Betreuerin dies damals nur mündlich mitgeteilt hat. Damals wußte ich nicht, daß ich ein Recht auf eine schriftliche Zuweisung habe bzw. über alles was das AMS mir mitteilt, eine Niederschrift zu verlangen. Aber ich lüge nicht, und sollte es schon mehrere Fälle gegeben haben, wird man erkennen, dass hier was Wahres dran ist. Sollten weitere Fälle folgen, dann würde man auch wissen, dass auch ich nicht gelogen habe.

Da ich sowohl in einem vorherigen Kurs im Jahr 2010 als auch 2011 bei der "Perspektivenerweiterung" von KursteilnehmerInnen über diesen sozialökonomischen Betrieb leider nur negative Dinge gehört hatte, wollte ich natürlich nicht hingehen, schon gar nicht als Hilfsarbeiter. Meine Betreuerin, Frau C. R., meinte daraufhin, daß ich gesperrt würde. Das ist definitiv eine Zwangszuweisung unter Androhung einer (Notstands)Bezugssperre.

Ich war nur einen halben Tag (es war ein Freitag, der 1. Juli 2011) bei GPS Kärnten. Gelände sauber machen, so lautete die Aufgabe vom Assistenten der Geschäftsführung, ein Mag. Walter L. aus Grafenstein, es liegen ein paar Plastikbecher und Flaschen herum und diese seien wegzuräumen. Als ich mit dem "Kollegen" zurückkam und bekanntgab, daß das gesamte Gelände sauber gemacht wurde, auch Zigarettenstümmel hatte ich aufgehoben mit den bloßen Fingern ohne Handschuhe - die waren auf die Schnelle in der Geräteabstellkammer nicht zu finden und es war ja auch nicht vorherzusehen, was am GPS-Gelände so alles rumliegt - meinte Walter L. nur wörtlich: "Von Zigarettenstümmeln aufheben und den anderen Dingen habe ich nichts gesagt, sondern nur Plastikbecher und Flaschen aufheben."

Dann war noch Gras zusammenrechen angesagt, mein "Kollege" hatte den Grasrechen und ich einen Laubrechen (!), weil mehr gibt es bei GPS offensichtlich nicht. Später hätte ich noch dem "Kollegen", den ich vormittags den Gefallen gemacht hatte und bei der Laderampe seinen Rucksack holen war, beim Ostbahnhof Gras zusammenrechen sollen, mein "Kollege" sollte mit dem Rasentrimmer mähen. Beim Anstarten benötigte dieser Hilfe, ich konnte das Gerät aber nicht fest genug halten, wenn er am Starterkabel zog, und so meinte er, mit mir könne man nicht arbeiten, und wurde auch immer lästiger. Ich bin dann gegangen, er ist mir nach und hat mich im Stiegenhaus angerempelt und auf das Schultergelenk geschlagen und mich angeschrien: "Du gehst jetzt nicht heim". 

Vor dem Verwaltungsgerichtshof hätte ich möglicherweise verloren. Ich machte damals den Fehler, den Arbeitsvertrag gleich zu unterschreiben, sowie eine Kündigung, die nicht von mir aufgesetzt wurde, sondern vom Assistenten der Geschäftsführung. Eigentlich war das gar keine Kündigung, sondern ein vorzeitiger Austritt aufgrund eines tätlichen Übergriffs. Für das AMS natürlich ein "gefundenes Fressen" und Beweis genug, mich für vier Wochen zu sperren.

Das Geld ist zwar für immer weg und ich werde es auch nicht rückwirkend zurückverlangen können, aber mir geht es darum, dass hinkünftig solche Dinge nicht mehr passieren. Und ich möchte auch nicht dazu beitragen, mit meiner Passivität eine weitere Untergrabung der Menschenrechte oder weitere Aushebelung der Selbstbestimmung zu bewirken. Ich bin (Langzeit)Stellensuchender, habe Qualifikationen, Ausbildungen und Fähigkeiten sowie Berufserfahrung, und bin somit Bewerber, aber NICHT BITTSTELLER, mit dem man sich alles erlauben kann !!!

Ich war später beim AMS-Ombudsmann, der meinte, daß es sein könnte, daß man mich testen wollte, inwieweit ich arbeitswillig bin. Daß die GPS Geschäftsführerin Frau MMag. Dr. Edith Zewell die Frau bzw. die "schwer geschiedene" Ex des späteren - jetzigen - AMS-Landesgeschäftsführers Franz Zewell ist, ist mir auch seit 2011 bekannt.

Hätte ich etwas zu entscheiden, ich würde Franz Zewell sofort seines Amtes entheben lassen. Daß er auch Gerichtssachverständiger ist [Eintrag in der Gerichtssachverständigenliste], ist mir neu, aber ich empfinde es als eine Frechheit, welche Menschen wir im System in sehr verantwortungsvollen Positionen haben. Solche Positionen haben diese Personen meines Erachtens nicht verdient.

Das AMS hat mich vermutich bewußt zu GPS zwangszugewiesen, weil man mich im Notstand drücken wollte. Falls ich doch länger geblieben wäre, hätte ich eine neue Bemessungsgrundlage erworben, die wesentlich niedriger geworden wäre. Denn wie wahrscheinlich klar ist, wurde mir für einen Monat das Notstandsgeld ersatzlos gestrichen, weil ich ja ein bereits unterschriebenens Dienstverhältnis vorzeitig beendet hatte. Das AMS wußte im vorhinein, daß auch ich nicht lange bei GPS bleiben würde. Ich hatte von GPS schon vorher nichts Gutes gehört und auch bei der Perspektivenerweiterung und Jobinitiative war ein Kursteilnehmer dabei, der erzählte, wie schikanös bei GPS Kärnten agiert wird.

Deshalb habe ich mir gesagt, das lasse ich mir kein zweites Mal gefallen und ich werde alles tun, damit sich in unserem System etwas ändern wird. Die ersten Schritte dazu habe ich in den vergangen zwei Jahren getan, weitere werden folgen. Das AMS wird seine stellensuchenden "Kunden" in Ruhe lassen müssen, der Tag wird kommen. Von Arbeitsmarkt-"Service" kann meiner Meinung nach keine Rede sein, denn "Kunden" behandelt man anders. Aber ich bin mir auch sicher, daß dieses "AMS-System" bei uns in Kärnten kollabieren wird. Meine Geschichte kennen viele ehemalige Kursteilnehmer und auch Trainer bei den Perspektivenerweiterungen, die ich an einem anderen Institut in den letzten Jahren absolviert hatte.

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Anmerkung zum AMS-Bescheid:

Ich möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich festhalten, daß ich NIE irgendwelche körperlichen oder sonstigen Einschränkungen gehabt habe, weil im AMS-Bescheid davon die Rede ist. Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt einen Leistenbruch, von dem ich aber noch nichts wußte und der mir diverse diffuse Beschwerden bereitet hatte. Hätte ich damals auch gewußt, wofür und für wen SÖBs bestimmt sind, dann hätte ich NIEMALS selbst den Vorschlag gemacht, mich bei "4ever young" bewerben zu dürfen oder zu bewerben.

Weiters lautet es im AMS-Bescheid auch, daß ich in einem psychischen Ausnahmezustand war. No na net, wenn ich so überrumpelt und von der Perspektivenerweiterung direkt als "Hilfsarbeiter" zu einer Firma geschickt werde, von der ich vorher schon mehrmals nichts Gutes gehört habe. Selbst in der update-Training-Perspektivenerweiterung war damals ein Kursteilnehmer, der von seinen GPS-Erfahrungen berichtet hatte. Auch dieser ist nicht geblieben.