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AMS Landesgeschäftsstelle Dienstaufsichtsbescherde

itworks: Zu gering angemeldete Stundenzahl erst nach Beschwerde beim AMS korrigiert

Aktiver Admin am Mi., 26.10.2016 - 18:38
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Ich habe über Itworks tatsächlich einen guten Job gefunden und falls ich mich nicht dämlich anstelle werden die mich auch sicher behalten, was mich allerdings sehr ärgert ist, dass ich von Itworks nur auf 30 Stunden angemeldet wurde, obwohl es ein 38,5 Stunden Job ist.

Der für mich zuständige Itworks-Mitarbeiter ist soweit auch sehr nett, nur den "Arbeitsvertrag" hat ein anderer mit mir gemacht und der hat mir lauter Mist erzählt.

Er hat gesagt ich würde eine Hälfte des Gehalts von Itworks bekommen und die Andere von der Firma bei der ich arbeite und den einen Zettel müsse ich unterschreiben weil ich ja Vollzeit arbeite und bei Itworks wäre man ja nur 30 Stunden (ich dachte in den "überlassungsfreien Zeiten" - kein Wort davon, dass ich nur auf 30 Stunden angemeldet werde).

Ich wartete und wartete, dass ich einen Dienstvertrag von meiner Firma bekomme - bis ich dann meinen "Betreuer" von Itworks anrief und der mir sagte das stimmt alles nicht, ich bekomme mein gesamtes Gehalt von Itworks und deswegen auch keinen Dienstvertrag von meiner Firma.

Der Typ der mir die Zettel zum Unterschreiben gab hat die Anmeldung bei der WGKK nicht einmal an das AMS weiter gesendet (wegen der Kombilohnbeihilfe) - weshalb ich wahrscheinlich auch noch immer kein Geld bekommen habe (angeblich Freitag).

Ausserdem hat er gesagt er schickt mir die Zetteln die ich unterschrieben habe per Email - geschickt hat er mir nur die Anmeldung bei der WGKK und die auch nur weil ich nochmal danach gefragt habe. Ich habe ihm vorgestern auch eine sehr zornige E-Mail geschickt - dass ich endlich was sehen will wo mein komplettes Gehalt oben steht (das was ich unterschrieben habe, da stand nur was von ca. 850 Euro und auf meine Nachfrage deswegen hat er mir den Schmarrn erzählt von wegen die andere Hälfte bekäme ich von meiner Firma!) - dass ich auf Vollzeit angemeldet werden will etc.

Die Firma bei der ich arbeite ist sehr korrekt, die können sicher nichts dafür, aber dieses scheiss Itworks...! Ist das überhaupt legal,  dass die mich nur 30 Stunden anmelden, obwohl ich mit meiner Fima eine ganz normale 38,5 Stunden Woche vereinbart habe - so wie auch die 3 anderen Mitarbeiter, die dort arbeiten? Einer davon kam auch über Itworks in die Firma, arbeitet inzwischen aber schon 4 Jahre dort und damals hat Itworks ihn ganz normal mit 38,5 Stunden angemeldet.

Der von Itworks behauptet ja ich hätte durch die 30 Stunden Anmeldung keine Nachteile, ich würde ja alle Stunden bezahlt bekommen die ich arbeite - das mag schon sein, aber theoretisch könnte die Firma dann ja auch auf einmal sagen wir brauchen sie diese Woche doch nicht jeden Tag etc. (was die eh nicht machen, aber trotzdem wurmt es mich) - und wie sieht es dann aus wenn ich wieder arbeitslos werden würde - wie wird dann das Arbeitslosengeld berechnet - nur von den 30 Stunden ausgehend? 

Meinst du es nutzt was sich bei der Arbeiterkammer zu beschweren?

Wegen der Beitrittserklärung sei mir bitte nicht böse, aber ich bin mit dem Geld immer noch sehr knapp - ich habe ja eben erst zu arbeiten begonnen und dieses Monat noch nicht einmal mein Geld bekommen, ich überlege mir das noch.

LG

Silke


Liebe Silke,

fein, dass Du zu den glücklichen gehörst, die auch eine echte Überlassung bekommen (viele werden nur per forma angestellt um die Vorgaben des AMS zu erfüllen)

Wegen der Anmeldung würde ich mal Beschwerde beim AMS machen (ist ja der Auftraggeber). Die müssen in der überlassungsfreien Zeit übrigens genauso viele Stunden zahlen wie in der Überlassung -->

§ 11 AÜG

(2) Verboten sind insbesondere Vereinbarungen und Bedingungen, welche

1. den Anspruch auf Entgelt auf die Dauer der Beschäftigung im Betrieb des Beschäftigers einschränken;

2. die Arbeitszeit wesentlich unter dem Durchschnitt des zu erwartenden Beschäftigungsausmaßes festsetzen oder ein geringeres Ausmaß der Arbeitszeit für überlassungsfreie Zeiten festlegen;

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40142950

Im Prinzip sollte bei solchen arbeitsrechtlichen Fragen auch die AK Unterstützung geben bzw. sitzen die ja selbst in den AMS Aufsichtsgremien drinnen.

lg

Martin


Hallo Martin,

ich wollte mich bei dir noch bedanken. Auf dein Anraten hin habe ich eine Beschwerde an das AMS geschrieben (Itworks hat mir einfach nicht geantwortet auf meine Bitte auf Änderung der Anmeldung zu 38,5 Stunden pro Woche bei der WGKK).

Einen Tag nach der Beschwerde ans AMS habe ich jetzt die Änderung der Anmeldung zu 38,5 Stunden pro Woche *gg*.

Liebe Grüße

Silke

Beschwerde über Zuweisung zu einem Arbeitstraining bei AQUA Mühle und über mit Gewalt aufgezwungenen Betreuungsplan

Aktiver Admin am Di., 29.12.2015 - 11:29
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich, I. S., hatte heute den 18.12.2015 ein Beratungsgespräch  bei meiner Beraterin I. N.. Es ging darum, daß ich schon zum vierten Mal innerhalb von einem Jahr wieder ein Arbeitstraining oder ein 50 Plus Programm annehmen sollte. Ich habe erst bei Carla (Reinigungskraft) ein sechswöchiges Arbeitstraining absolviert welches ich wegen vier Wochen Krankheit (Rückenprobleme) unterbrechen mußte.

Heute sollte ich wieder ein Arbeitstraining annehmen als Reinigungskraft obwohl meine Betreuerin über meine Rückenprobleme informiert ist. Da ich diese freiwillige Maßnahme nicht annehmen wollte (wegen körperliche Fähikeit nicht gegeben ist und die Gesundheit nicht gefährdet und entspricht nicht meiner über 10 Jahre Qualifizierung) wurde ich gezwungen die Betreuungsvereinbarung in der darin steht, wenn ich die  Arbeitstrainingsmaßnahme  nicht annehme, ich eine 6 wöchige Leistungssperre bekommen werde. Aber es steht auch herrinnen das die  Betreuung mich bei einer Suche um eine Stelle als Produktionsarbeiterin unterstützt. 

Zum ersten, widerspricht sich der Inhalt dieser Betreuungsvereinbarung, zweitens, steht herinnen, "unter gegenseitigen Einvernehmen erstellt", und drittens, entspricht dies nicht der Wahrheit und ich wollte daher diese Betreungsvereinbarung nicht unterschreiben. Wie oben schon beschrieben wurde ich mit den Worten gedroht, wenn ich nicht unterschreibe müsse meine Beraterin jemanden holen und ... den  Satz hat sie nicht ausgesprochen, damit wurde mir zweimal gedroht bis ich dann unterschrieben habe weil sie mich dann noch drängelte sie hätte keine Zeit mehr. Ich muß mich nicht menschenunwürdig behandeln lassen und werde mir diesbezüglich rechtliche Schritte vormerken, was auch für die vierte Arbeitstrainingsmaßnahme betrifft und deren Leistungssperre.

Es wäre schön wenn sich das AMS an die Betreungsvereinbarung halten würde, und mir ein Arbeitsverhältnis vermittelt und nicht nur ein "Arbeitstraining".

Mit freundlichen Grüßen

I.S.

Dienstaufsichtsbeschwerde über Herrn T. S., Casemanagement AMS Landesgeschäftsstelle Wien

Aktiver Admin am Mo., 16.03.2015 - 19:33
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M.B.
XX
1220 Wien

AMS Wien Landesgeschäftsstelle
Frau Mag. Petra Draxl
Ungargasse 37
1030 Wien

Wien, am 16.03.2015

Dienstaufsichtsbeschwerde hinsichtlich Herrn T. S., Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle Wien

Sehr geehrte Frau Mag. Draxl,

ich habe Sie über meinen Fall Ende letzten Jahres in Kenntnis gesetzt. Auf Grund der mir zugänglichen Informationen durch die Akteneinsicht bin ich gewiss dass Herr T. S. durch seiner Beschreibung meiner Arbeitseinstellung mir geschadet hat und reiche hiermit Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn T. S. ein. Herr S. war für geraume Zeit mein Betreuer beim Casemanagement in der Landesgeschäftsstelle Wien. Herr S. verhielt sich während der gesamten Betreuungszeit eher unprofessionell und legte ein äußerst aggressives Verhalten mir gegenüber an den Tag.

Herr S. nahm grundsätzlich keine Rücksicht auf meine Bedürfnisse, sondern versuchte immer möglichst viel Druck auf mich auszuüben. Obwohl ich in den letzten Jahren (seit 2012) bei drei verschiedenen Organisationen (bfi, Job-Transfair und Monsun) Coachings und Beratungsmaßnahmen (im Ausmaß von insgesamt 20 Monate) besucht habe, drängte mich Herr S. dazu eine weitere Coachingmaßnahme bei ABZ-Frauen bzw. Österreichischer Zivil-Invalidenverband in Anspruch zu nehmen. Ich habe bei beiden Organisationen angerufen und habe nachgefragt, welche Art der Unterstützung sie mir anbieten können, ob sie Kontakte zu Arbeitgebern haben und ob sie mich vermitteln können. Beide Organisationen informierten mich darüber, dass sie nur Beratung anbieten und keine Jobs vermitteln. Bei ABZ-Frauen war ich sogar persönlich und erhielt dort die Information, dass sie mir in meiner aktuellen Lage nicht weiter helfen können und auch ein Coaching (in Anbetracht meiner bereits absolvierten Coachings) nicht sinnvoll ist. Ich bin also nicht alleine mit meiner Meinung, dass 20 Monate Coaching ausreichend und zum jetzigen Zeitpunkt nicht die richtige Maßnahme für mich sind.

Da mir bei der Jobsuche aufgefallen ist, dass in meiner Brache (Bürokauffrau) bei sehr vielen Inseraten Englischkenntnisse erforderlich sind. Ich habe diese Information immer wieder bei den Kontrollterminen mit Herrn Schattleitner erwähnt und ihn gebeten, für mich einen Englischkurs zu buchen. Erst als ich bei meinem letzten Kontrolltermin Anfang Oktober in Begleitung erschien willigte Herr Schattleitner endlich ein.

Als ich Ende November die beantragte Datenauskunft erhielt, stellte ich fest, dass der über 70 Seiten lange Bericht im wesentlichen ein korrektes Bild meiner Betreuung bei den verschiedensten AMS-Betreuern wiedergibt. Aber der Bericht von Herrn S. über die Betreuung beim Case Management seit Mai 2014 widerspricht massiv den Tatsachen. Herr S. schreibt dort, Zitat:

"Ich habe Frau B. das Feedback von Monsun gegeben, dass der Job bei Firma Asfinag am Ende deswegen gescheitert ist, weil sie sich dort über alles beklagt hat und eine negative Ausstrahlung hatte."

Im September 2013 befand ich mich in einem Coaching bei Monsun. Meine dortige Beraterin Frau W. bot mir an ein unentgeltliches Arbeitstraining bei der Firma Asfinag AG von 3 Monaten (20 Stunden wöchentlich) zu machen, mit der Begründung, dass wenn eine Stelle bei diese Firma frei wird, die Möglichkeit besteht, nach 3 Monaten von der Firma übernommen zu werden. Ich wollte dem AMS zeigen, dass ich willig bin zu arbeiten und entschied mich das Angebot anzunehmen. Ich arbeitete mit vollem Engagement und Fleiß (meist mehr als 20 Stunden pro Woche) und wurde von der Firma sogar 3 mal nach Innsbruck auf Dienstreise geschickt. Obwohl ich am Ende meiner Tätigkeit ein sehr positives Feedback und ein ausgezeichnetes Dienstzeugnis erhielt, ergab sich leider keine Jobmöglichkeit bei der Firma Asfinag AG.

Herrn S. hatte sich laut Bericht mit meiner damalige Monsun-Betreuerin Frau W. in Verbindung gesetzt, da ich mir nicht erklären konnte, wie er trotzdem zu dieser Meinung über meine Leistung bei der Firma Asfinag AG kommt, vereinbarte ich einen Termin bei der Monsun Geschäftsführung (Frau Mag. S.). Bei dem Gespräch war auch Frau W. anwesend und bestätigte mir, dass sie mit Herrn S. telefonierte und ihn über das positive Feedback der Firma Asfinag AG informiert hat. Aus ihrer sich, besteht kein Zweifel an meiner positiven Arbeitsleistung bei der Firma Asfinag AG und sie versicherte mir, dass sie das auch so an Herrn S. weitergegeben hat. Das Gespräch mit der Monsun Geschäftsführung wurde protokolliert und Frau W. steht dem AMS jederzeit für eine Stellungnahme zur Verfügung.

Die schriftliche Bemerkung von Herrn S. entspricht nicht den Tatsachen und vermittelt einen schlechten Eindruck von meiner Person.

In der Folge beschwerte ich mich aus gegebenen Anlass über Herrn S. bei der Ombudsstelle und ich informierte auch Sie, danach wurde ich wieder in die zuständige Regionalgeschäftsstelle rücktransferiert.

Ich beschloss dennoch sicherheitshalber Akteneinsicht zu nehmen, was ich am 27.01.2015 in der Geschäftsstelle Prandaugasse auch tat, anlässlich dieses Termins nahm ich den elektronischen Datenauszug mit um ihn mit dem Papierakt zu vergleichen. Es stellte sich heraus, dass 5 Seiten bei den elektronischen Datenauszug fehlten, diese Seiten enthielten gerade jene Informationen, welche belegen, dass meine Arbeitsleistung anlässlich des Arbeitstrainings bei der ASFINAG, entgegen der Behauptung von Herrn S. sehr gut war.

Es kann nicht angehen, dass AMS Mitarbeiter Tatsachen zu dem Zweck verfälschen Arbeitslose zu demoralisieren, ich hoffe Sie werden entsprechende Schritte einleiten.

Ich hoffe Sie werden entsprechende Schritte einleiten.

Mit freundlichen Grüßen

M. B.