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Aus- und Weiterbildungskurse

waff Job + Ausbildung "Dipl. medizinische Fachassistenz" ohne Jobzusage

Aktiver Admin am So., 03.03.2019 - 13:08
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Sehr geehrte Damen und Herren

es geht in meinem Fall um folgende Situation mit dem Angebot des waff: Job + Ausbildung MFA, die evtl. auch für sie von Interesse ist:

https://www.waff.at/jobs-ausbildung/jobs-mit-ausbildung/sozial-pflegebe…

Ich habe mich nach Durchlesen dieser Anzeige(Von der Homepage des waff) mit dem Gedanken hin dort beworben: Sehr schön hier wird eine Ausbildung + anschließendem Job angeboten. Somit hätte ich mit Beginn der Ausbildung auch eine fixe Zusage für eine freie Stelle danach.

Schon die Überschrift in Fett Job+ Ausbildung (Job zuerst) heißt für mich: “Super hier geht es in erster Linie um einen Job“.

Weiters wird immer wieder mit folgenden Worten geworben: ihr zukünftiger Job, Job-Einstieg, sie können direkt zu arbeiten beginnen und vor allem der Satz: Durch den waff bekommen Sie hier einen Job mit Aufstiegschancen.

Nun gibt es laut waff wohl auch Angebote dort(vor allem im Pflegebereich), bei denen es mit der Ausbildung eine Jobzusage seitens der Arbeitgebers gibt. Nur eben NICHT in diesem konkreten Fall: Ausbildung MFA (wahrscheinlich auch anderen)

Hier gibt es nach Rücksprache mit dem waff KEINE Jobzusage. Was es gibt ist laut der Aussage des waff ein sehr hoher Bedarf seitens der Industrie an Fachkräften, aber eben KEINE Jobzusage.

Nun habe ich diesbezüglich schon mit dem waff Rücksprache gehalten und gesagt, dass diese nicht auf Ihrer Homepage etwas anbieten können
(nämlich einen Job), was in diesem Fall nicht zutrifft. Hier gibt es ja "nur" eine finanzierte Ausbildung. Es kann also keine Rede von einer Jobvermittlung durch das waff hier sein.

Der waff meinte dazu einfach er verstehe zwar, dass es mit dieser Formulierung auch zu Missverständnissen kommen kann, aber umformulieren wollen sie es auf ihrer Homepage trotzdem nicht. Ich habe es so verstanden, dass Ihnen dies zu umständlich sei oder man es so umformulieren müsste, dass es für viele Leute dann nur zu mehr Fragen kommen würde.

Ich habe diese Sache jetzt noch an den VKI weitergeleitet, weil ich finde hier wird wirklich mit den Hoffnungen von arbeitssuchenden Menschen gespielt und mit etwas geworben, was so nicht zum Angebot steht. Mich würde ihre Meinung hierzu wirklich interessieren

Herzlichen Dank

Gratisarbeit in der "AMS-Schulung" beim BUZ

Aktiver Admin am Mo., 29.01.2018 - 21:10
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Ich war heute von 7h bis 12h dort. Mein Betreuer hat zumindest erwirkt, dass ich in die Altwarensammelabteilung gekommen bin und nur halbtags. Das mit halbtags ist allerdings noch nicht fix, weil das AMS eine ärztliche Bestätigung haben will, was die Ärztin jedoch nicht machen KANN, weil das nicht in ihre Kompetenz fällt.(auch wenn sie meine Situation versteht).

Mein "Schulungstag" bestand aus 4 Stunden Plaudern mit den anderen Teilnehmerinnen und eine halbe Stunde luden wir Kartons mit Gewand aus einem Klein-LKW.

Die Damen hatten sich im Gespräch allesamt über die Zustände dort beschwert. Eine Dame war 5 Wochen beim Monitor zerlegen, 8 Stunden pro Tag. Am ersten Tag musste sie heulen. Die anderen waren auch dort. Sie hatten jeden Tag schwarze Nasenlöcher vom Staub. (wer will könnte sich allerdings eine Staubmaske nehmen).

Und, weil du schreibst man darf in einer Schulung nicht arbeiten: es IST definitiv Arbeit, die die Leute dort verrichten. Das Altmetall wird ja dann weitergeleitet, ob es gratis weitergegeben wird oder verkauft, habe ich nicht herausgefunden. Wie schon erwähnt hat mein Betreuer ja gesagt, dass es für den Abnehmer ein Geschäft ist. Ob einige schon innerhalb einer SÖB dort sind weiss ich nicht, kann ich aber noch heraus finden.

Zwei "freche" Jugendliche, äußerst sympathisch, haben erzählt, dass sie "Anschiss" bekamen, weil sie zu oft aufs Handy geschaut hätten.

Vermittelt wird NICHTS. Die Dame, die heulen musste, erzählte, dass man ihr gar nichts gezeigt hätte, sie wurde hingesetzt und musste sich alles selbst aneignen.

Der ganze Betrieb dort ist mir äußerst suspekt. Ein gut gekleideter Herr, einer der Organisatoren offenbar, empfing mich in der Früh, dann wurde mir erzählt dass das ein Bürgermeister von einem Ort hier ist.

Meine Aufgabe soll jetzt dort sein, Altwaren, hauptsächlich Gewand, zu sortieren und im sogenannten ReUse-shop in Oberpullendorf mit zu helfen.

Detail am Rande: Die Altwaren werden von der Bevölkerung gespendet, und werden verkauft. Wenn ein Teilnehmer davon etwas haben will, (ein Paar Schuhe, irgend einen Deko-Ramsch oder Spielzeug) muss er das ebenfalls bezahlen. Kulanterweise minus 20%. Also fürs BUZ hackeln, und selber noch bezahlen müssen für den Ramsch, den sie selbst ausladen, sortieren und in den shop bringen!!!

Irgendwas stimmt da gröber nicht..

Und wegen auf Anstellung klagen. Ich möchte dort auch nicht angestellt sein. Mich interessiert vielmehr, ob man solchen Maßnahmen nicht mit gesundheitlichen Gründen fern bleiben kann. Einen Vegetarier wird man ja auch nicht an einen Schlachthof vermitteln können. Gibt es da Erfahrungen?

Das war mein einstweiliger Zwischenbericht.

Sachverhaltsdarstellung zu AMS/WIFI Willkür 7.6.2017

Aktiver Admin am Mo., 01.01.2018 - 00:16
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Ich befand mich mit 24 anderen Teilnehmerinnen von 19.4.2017 bis 2.6.2017 in einer Vorqualifizierungsmaßnahme für Frauen in Technik (FAKU zur Hörgeräteakustikerin) beim Wifi Linz (ein vom AMS und vom Land OÖ finanzierter Kurs).

Für die Hauptausbildung sollten von den 24 Tn, die sich in der Vorquali befanden, nur 12 Tn aufgenommen werden. In der vorletzten Woche, genau am 24.5.2017, wurde uns Tn mitgeteilt, wer aufgenommen ist und wer nicht. Ich befand mich leider nicht unter den 12 aufgenommenen Teilnehmerinnen. (Es gab anschließend noch über eine Wo Unterricht (Werkstätte), auch für die nicht aufgenommenen Teilnehmerinnen)

Kurz vor Ende dieses Kurstages gegen 16:00 wurde mir plötzlich ohne vorherige Mitteilung und ohne weitere Begründung seitens der Kursleiterin, Fr. K., mitgeteilt, ich sei in Absprache mit meinem zuständigen AMS-Betreuer vom Kurs mit 24.5.2017 abgemeldet, somit ein vorzeitiger Kursabbruch vorgenommen worden.

Ich ging daher am übernächsten Tag, 26.5.2017, da am 25.5.2017 Feiertag war, zum AMS, um diese merkwürdige Vorgehensweise abzuklären und den Grund dafür zu eruieren.. Der zuständige Betreuer, Hr. Ing. S., war leider nicht zugegen da er, lt. AMS- Auskunft, a bis 29.5.2017 auf Urlaub weilte.

Sowohl beim Informationsschalter des AMS als auch von Seite eines mir zugewiesenen anderen Betreuers zu einem persönlichen Gespräch wurde erwähnt und bestätigt, dass es keinerlei Vermerk oder Hinweis auf einen Kursausschluss gäbe und es wurde mir versichert, ich sei weiterhin regulär bis zum 2.6.2017 im Kurs. Auch das  Bezugsende würde d`accord mit Ende des Kurses der 2.6.2017 in Ordnung gehen. Es wurde ein kurzer Vermerk des Bearbeiters, mit der Bitte um Aufklärung seitens meines Betreuers  gemacht. Mein Gatte war als Ohrenzeuge zugegen und ich verließ mich auf diese Angaben.

Am darauf folgenden Mo, 29.5.2017 musste ich leider wegen einer akuten Darmgrippe in den Krankenstand gehen.  Aufgrund der Heftigkeit blieb ich bis zum Ende der Woche  im KS. Die ärztliche Bestätigung sendete ich via email sowohl ans WIFI als auch ans AMS und bekam auch eine Lesebestätigung des AMS.

Von Seite des Wifi kam per email die Nachricht von der Kursleiterin Fr. K.: Da ich vom Kurs per 24.5.2017 abgemeldet sei, wie angeblich mit AMS abgesprochen wurde, so falle der Krankenstand nicht mehr in die Zuständigkeit des Wifi und ich solle mich ans AMS wenden.

Das tat ich dann auch am Mo, 29.5.2017 beim AMS- Bulgariplatz in Begleitung meines Gatten und meiner Mutter als Zeugen, persönlich und bekam, da mein zuständiger AMS Betreuer, Hr. Ing. S., der vorherigen Info des AMS zum Trotz, noch immer nicht anwesend war, die selbe Antwort wie am vorangegangenen Freitag: Es läge weder eine schriftliche Stellungnahme noch ein Eintrag des AMS-Beraters vor; ich sei regulär noch im Kurs. Diese Mitteilung bekam ich dann auch per email von der Stellvertreterin meines Betreuers,

Fr. M.: Sollten sich während der noch verbleibenden Kurstage beim Wifi irgendwelche Probleme ergeben, die eine Intervention des AMS erforderlich machen würden,solle ich mich wieder melden.
Im Laufe der Woche wandelte sich jedoch plötzlich das Blatt. Da ich das AMS zu einer schriftlichen Stellungnahme bezüglich des Kursausschlusses aufforderte, wurde mir via email von Fr. M. mitgeteilt: Es hätte lt. Kursleitung angeblich irgendwelche Vorkommnisse im Kurs gegeben, man könne mir keine offizielle Stellungnahme ausstellen und der Kursausschluss wäre auch ohne Begründung fürs AMS gerechtfertigt und durchgeführt. Da ich als Trainerin im arbeitsmarktpolitischen Kontext tätig war, so ist mir bekannt, dass es klare und einheitliche AMS Richtlinien und Vorgaben, die einen Kursausschluss begründen, gibt.

Nun gab es weder Vorkommnisse, wie mir, ohne weitere Erläuterung derselbigen, zur Last gelegt werden, noch gab es vorab eine Anhörung oder Einzelgesprächssitzungen, die lt. Richtlinien so einem Vorgehen vorangehen müssten.

Ich wurde als Einzige der nicht aufgenommenen Teilnehmerinnen einfach ohne mein Wissen vor vollendete Tatsachen gestellt, was ebenso die Einstellung des laufenden AMS - Bezuges, der mir lt. AMS Bescheid vom 24.5.2017 bis Kursende am 2.6.2017 zugestanden hätte, bedingte.

Ich forderte erneut eine Stellungnahme zu den Vorwürfen und der Vorgehensweise und wurde von Fr. M. per email informiert, dass sie keine Hintergrundwissen über irgendwelche, von ihr vorher behaupteten,Vorkommnisse im Kurs habe und sie daher die Sachlage meinen zuständigen Betreuer, Hrn. Ing. S. weiterleiten würde und sich Hr. S. 6.6.2017 bei mir diesbezüglich melden würde. Des Weiteren ist lt. OÖGKK - Schreiben vom 2.6.2017 die Pflichtversicherung per 24.5.2017 eingestellt worden. Somit ist der Bezug des Krankengeldes für den Krankenstand vom 29.5.-2.6.2017 gefährdet.

Am 6.6.2017 erfolgte trotz vorangegangener Ankündigung von Fr. M. keinerlei Antwort meines Beraters. Daher schrieb ich wieder via eAMS an die Geschäftsstelle und an Fr. M. mit dem Hinweis, daß ich ein Recht auf Stellungnahme hätte und Behauptungen und Anschuldigungen geahndet werden können und ich bezüglich dieses Vorgehens einen Rechtsbeistand hinzuziehen werde.

Dann, nach heutiger (Mi, 7.6.2017), erstmaliger telefonischer Rückmeldung meines AMS Betreuers, Hrn. Ing. S., merkte dieser an: Es sei ja nichts Schlimmes passiert, der Kursausschluss sei wahrscheinlich aus persönlichem Grunde seitens der Fachtrainerin passiert, es wäre doch NUR 1 Woche, die ich verloren hätte und ich solle die Sache auf sich beruhen lassen. Er an meiner Stelle würde dies tun. Das wäre doch nur eine seelische Belastung und es wäre besser, ich würde in die Zukunft schauen, als in Vergangenem verbissen hängen zubleiben und dies sei doch nur eine Lappalie. Wenn ich in Zukunft noch etwas vom AMS brauchen sollte, wäre dies klüger, meinte Hr. Ing. S. kryptisch an.

Da dies eine mehr als unterschwellige Drohung seitens des AMS zu verstehen ist, und ich aus der Eigenmächtigkeit des AMS Beraters und der Kursleiterin ohne vorherige Absprache oder Rückmeldung einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden bin, mir weder ein Bescheid über die vorzeitige Einstellung des AMS-Bezuges (finanzielle Einbuße) oder irgendwelche Stellungnahmen zudem Fall und dem Grund für diese ominöse willkürliche Vorgehensweise vorliegen, so werde ich rechtliche Schritte dazu setzen. (Ich habe den gesamten Schriftverkehr vom AMS in ausgedruckter Form bei mir,für den Fall, dass der Verlauf über eAMS gelöscht würde.) Denn dieser Fall ist leider kein Einzelfall, wie so gerne seitens der Behörden propagiert wird.

Mit freundlichen Grüßen,
L:

Letzter Stand des Sachverhaltes zu AMS /WIFI Willkür 19.6.2017

Ich war bezüglich dieses Umstandes am 8.6.2017 bei der Arbeiterkammer Linzvorstellig und schilderte den Sachverhalt.

Daraufhin intervenierte die AK, indem via Telefonat mit dem zuständigen AMS (Mein zuständiger AMS- Betreuer, Ing. S. war wieder einmal nicht erreichbar) um einen Bescheid oder sonst irgendeine schriftliche Mitteilung über einen Bezug oder die Einstellung des Bezuges zu erhalten.

Seitens AMS wurde zugesagt, das dies so schnell als möglich erfolgen würde.

Am darauf folgenden Tag, 9.6.2017 hatte ich einen bereits vorab vereinbarten AMS Termin, bei dem mir vom AMS-Berater, Hrn. Ing. S., im Beisein meiner Mutter zugesichert wurde, ich würde sowohl „alle Mitteilungen und Stellungnahmen als auch die Beantwortung meiner Beschwerde vom 31.5.2017über den negativen Notstandshilfebescheid vom 8.5.2017 bis spätestens Mittwoch, 14.6.2017, in Briefform“ erhalten.

Diese Aussage erwies sich allerdings nur als „Luftblase“, da ich via eAMSnur Mitteilungen über den zukünftigen Bezug und über eine Vormerkung zur Sozialversicherung für den Zeitraum vom 25.5.2017 – 31.5.2017 erhielt. (Weder eine schriftliche Mitteilung über die Einstellung des Bezuges per25.5.2017 noch eine schriftliche Begründung dafür). Auch erhielt ich ein Schreiben der OÖGKK (datiert mit 14.6.2017) mit der Information: „Sie waren vom 25.6.2017 – 31.5.2017 bei der OÖ Gebietskrankenkasse durch das Arbeitsmarktservice gemäß §34/1 ASVG zur Krankenversicherung gemeldet.........

AMS Bulgariplatz, Linz- Willkürlicher Kursausschluss ohne Begründung

Mrs. L. am Mi., 07.06.2017 - 21:03
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Ich befand mich mit 24 anderen Teilnehmerinnen von 19.4.2017 bis 2.6.2017 in einer Vorqualifizierungsmaßnahme (FAKU zur Hörgeräteakustikerin) beim Wifi Linz (AMS finanzierter Kurs).

Für die Hauptausbildung sollten von den 24 Tn nur 12 Tn aufgenommen werden.

In der vorletzten Woche, genau am 24.5.2017, wurde uns Tn mitgeteilt, wer aufgenommen ist und wer nicht.

Ich befand mich leider nicht unter den 12 aufgenommenen.

Es gab anschließend noch über eine Wo Unterricht (Werkstätte), auch für die nicht genommenen Tn.

Kurz vor Ende (16:00) dieses Kurstages am 24.5.2017 wurde mir plötzlich ohne vorherige Mitteilung und ohne weitere Begründung von der Kursleiterin, Fr. Kemer, mitgeteilt, ich sei in Absprache mit meinem AMS Betreuer vom Kurs ausgeschlossen, somit ein vorzeitiger Kursabbruch vorgenommen worden.

Ich ging am übernächsten Tag, da am 25.5. Feiertag war, aufs AMS, um dies abzuklären.

Der zuständige Betreuer, Hr. Ing. S., war leider nicht zugegen da, lt. AMS- Auskunft, auf Urlaub.

Sowohl beim Informationsschalter des AMS als auch von einem anderen Betreuer in einem persönlichen Gespräch desselbigen Tages erwähnt und bestätigt, gab es keinerlei Vermerk oder Hinweis auf einen Kursausschluss und es wurde mir versichert, ich sei weiterhin regulär bis zum 2.6.2017 im Kurs.

Mein Mann war als Ohrenzeuge zugegen und ich verließ mich auf diese Angaben.

Am darauffolgenden Mo, 29.5.musste ich leider wegen einer akuten Darmgrippe in den Krankenstand gehen. Aufgrund der Heftigkeit blieb ich bis zum Ende der Woche im KS.

Die ärztliche Bestätigung sendete ich via email sowohl ans WIFI als auch ans AMS und bekam auch eine Lesebestätigung des AMS.

Von Seite des Wifi kam ebenso per email die Nachricht von Fr. Kemer:

Da ich nicht mehr im Kurs sei, wie angeblich mit AMS abgesprochen, so falle der Krankenstand nicht mehr in die Zuständigkeit des Wifi und ich solle mich ans AMS wenden.

Das tat ich dann auch und bekam, da mein zuständiger AMS Betreuer, Hr. Ing. S., noch immer nicht anwesend war, die selbe Antwort wie am vorangegangenen Freitag: Es liege keine schriftliche Stellungnahme oder ein Eintrag des AMS Beraters vor; ich sei regulär noch im Kurs.

Diese Mitteilung bekam ich dann auch per email von der Stellvertreterin meines Betreuers, Fr. M.: Sollten sich während der noch verbleibenden Kurstage irgendwelche Probleme ergeben, die eine Intervention des AMS erforderlich machen würden, sollte ich mich wieder melden.

Im Laufe wandelte sich plötzlich das Blatt und mir wurde auf Anforderung einer schriftlichen Stellungnahme seitens Wifi oder AMS bezüglich des Kursausschlusses via email von Fr. M. mitgeteilt, es gab angeblich irgendwelche Vorkommnisse im Kurs, man könne mir keine offizielle Stellungnahme ausstellen und der Kursausschluss wäre ohne Begründung fürs AMS gerechtfertigt.

Da ich als Trainerin im arbeitsmarktpolitischen Kontext tätig war, so ist mir bekannt, dass es klare und einheitliche AMS Richtlinien, die einen Kursausschluss begründen würden gibt.

Zudem gab es weder solche begründeten Vorkommnisse, wie mir, ohne weitere Erläuterung der selbigen, zur Last gelegt werden, noch gab es vorab eine Anhörung oder Einzelgesprächssitzungen, die lt. Richtlinien so einem Vorgehen vorangehen müssten.

Ich wurde als Einzige der nicht aufgenommenen Tn einfach ohne mein Wissen vor vollendete Tatsachen gestellt, was ebenso die Einstellung des laufenden AMS- Bezuges, der mir lt. AMS Bescheid vom 24.5.2017 bis Kursende am 2.6.2017 zugestanden hätte, bedingte.

Des Weiteren ist lt. OÖGKK-Schreiben vom 2.6.2017 die Pflichtversicherung per 24.5.2017 eingestellt worden.

Somit ist der Bezug des Krankengeldes für den Krankenstand vom 29.5.- 2.6. gefährdet.

Nach heutiger (7.6.2017), erstmaliger telefonischer Rückmeldung meines AMS Betreuers, Hrn. Ing. S., merkte dieser an:

es sei ja nichts passiert, der Kursausschluss sei wahrscheinlich aus persönlichem Grunde seitens der Fachtrainerin passiert und ich solle die Sache auf sich beruhen lassen.

Wenn ich in Zukunft noch etwas vom AMS brauchen sollte, wäre dies klüger, meinte Hr. Ing. S. kryptisch an.

Da dies eine mehr als unterschwellige Drohung seitens des AMS zu verstehen ist, und ich aus der Eigenmächtigkeit des AMS Beraters und der Kursleiterin ohne vorherige Absprache oder Rückmeldung einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden bin, mir weder ein Bescheid über die vorzeitige Einstellung des AMS- Bezuges(finanzielle Einbuße)oder irgendwelche Stellungnahmen zu dem Fall und dem Grund für diese ominöse willkürliche Vorgehensweise vorliegen, so möchte ich rechtliche Schritte dazu setzen.

(Ich habe den gesamten Schriftverkehr vom AMS in ausgedruckter Form bei mir, für den Fall, dass der verlauf über eAMS gelöscht würde.)

Denn dies ist wahrscheinlich kein Einzelfall, wie so gerne seitens der Behörden propagiert wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Lilith Dvorak

Bit Schulungscenter Villach: Statt "Verkaufstraining mit Italienisch" Psychospiele und neoliberale Gehirnwäsche

Gast am So., 01.01.2017 - 19:11
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Frühjahr 2016

Schönen Nachmittag,

ich habe mich auf den Kurs "Verkaufstraining mit Italienisch"  bei "bit"-Group Schulungscenter Villach, gefreut. Meine Erwartungen waren fachbezogen auf Verkauf, Marketing oder Produktpräsentationen - in italienischer Sprache - so wie das im AMS-Katalog angeboten wird.

Die Realität zeigt etwas anderes, denn der Kurs enthält einen großen Anteil an "Psychospielen" in Form a von Kreisspielen wo wir z.B. mit einem Schaumstoffwürfel und einer Stoffpuppe spielten - die Stoffpuppe hatte den Namen "Pagro" und der Schaumwüfel hatte den Namen "Magro".

Wir mussten das Spielzeug im Kreis weiter reichen und dem Partner das Spielzeug immer namentlich vorstellen woraufhin der Partner nochmals nachfragen musste "wie heißt das?". Wir mussten dann wiederholen "das ist der "Magro"-  wir mussten das Spielchen mehrere Runden durchspielen bis wir alle "keinen Plan" mehr hatten, da das "Verwirrspiel" gleichzeitig in 2 Richtungen stattgefunden hatte. Man fühlt sich verblödet!

Das sollte ein Konzentrationstraining sein, teilte die Trainerin mit. Wir empfinden das aber eher energieraubend und am Thema vorbei - wir erwarten fachliche Wissenserweiterung in Theorie und Praxis z.B. eigene Produktpräsentationen oder Preisgestaltungen.....

Ich fragte ob diese Kreisspiele nur jetzt zu Beginn des Kurses gemacht werden- die Antwort war, dass  diese täglichen Kreisspiele und Teamworks mit ständigem Teilnehmerwechsel, fixer Bestandteil des Kurses sind und wenn mir das nicht behagt, dann könne ich jederzeit austreten -  fachliche Theorie und Praxis würde in diesem Kurs nicht so im Vordergrund stehen, sagte die Trainerin, da wir für den "Arbeitsmarkt" trainiert und flexibel gemacht werden sollten. Abschiessend sagte sie zu mir, dass man in der "Sozialen Sicherheit" sonst nur zur Trägheit neigen würde.

Ich meldete die Situation sofort  beim AMS und der Geschäftsstellenleiter teilte mir mit, dass er das rückfragen werde.

Er bestätigte mir auch, dass seit ein paar Jahren viele Fachkurse  Kreis-und Psychospiele beinhalten - das  war "vorher" nicht  der Fall.
Ich hatte in meinen bisherigen Fachkursen in Wien auch keine Kreisspiele oder Psychospiele. Ich persönlich halte nichts von erzwungener Gruppendynamik, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich ein Team ganz natürlich einspielt - ohne Einfluss von Aussen - indem man sich auf natürliche Art und Weise aneinander gewöhnt - das war früher auch immer so!

Deshalb finde ich, dass im Kurskatalog des AMS, die Kurse ganz genau deklariert werden  sollten und dass die "umstrittenen" Kreis- und Psychospiele aufgelistet werden sollten - damit man vorher schon Bescheid weiss worauf man sich einlässt oder den Kurs gar nicht auswählt. Es sollten auch Kurse ohne Kreis- und Psychospiele angeboten werden.

Laut AMS-Geschäftsstellenleiter Villach ist nicht ganz klar wie hoch der Anteil in Prozent mit Kreis- und Psychospielen  ein Fachkurs überhaupt enthalten darf und ob man von den Trainern dazu gezwungen werden darf. Er muss das rückfragen und überprüfen, teilte er mir mit  - er meinte, dass die Firma "Bit Group Schulungscenter"  "zertifiziert"  sei  und das AMS verlässt sich darauf, ausser die Praxis sieht anders aus - so wie in meinem Fall - dann wird das überprüft und hinterfragt.

LG von Anna

Positive überaschung bei kaufmännischen Kurs von ZIB-Training

Aktiver Admin am Mo., 07.11.2016 - 10:31
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Ich habe diesen Kurs das erste Mal direkt durch das AMS bekommen und war am Anfang natürlich etwas skeptisch, aber es ist doch das gekommen was ich erwartet habe.

Der Vorstellungstag:

An dem Tag ging ich zum ersten Mal zum ZIB-Training im 22. Bezirk, wo aber nur mal das Kursinstitut und die Kurse vorgestellt wurden, dies dauerte ungefähr 2 Stunden und es wurde bekannt gegeben dass man sich hier die Kurse die man machen möchte frei auswählen darf bzw. dass von Trainern auch empfohlen wird diese und jene Kurse zu machen. Ich habe mich für kaufmännische Kurse entscheiden dürfen und näheres wurde dann im Clearing besprochen.

Hier eine Übersicht der Kurse ----> http://www.zib-training.at/kurse/

Das Clearing

Ungefähr eine Woche nach dem Vorstellungstag fing das Clearing für mich an und dauerte nur 1 Woche. In dieser einen Woche wo ich in einer speziellen Clearinggruppe für kaufmännische Kurse war, wurden hier die Kurse nochmals präziser vorgestellt. Es gibt hier Kurse wie Büro Basic, Büro Update, Büro Advanced, Buchhaltung, Personalverrechnung und sogar die Vorbereitung auf die ausserordentliche Lehrabschlussprüfung Bürokaufmann. Es wurden im Clearing als erstes sogenannte Kompetenztests (keine IQ-Tests) gemacht wo analysiert wurde zu welchem Kurs man passen könnte. Am letzten Clearingtag hatte man dann ein kleines Einzelgespräch für die Kurse die man machen möchte und wird dann zu den Kursen die man machen will zugebucht.

Büro Basic (Dauer 7 Wochen)

Nach dem Clearing fing für mich mein erster freigewählter Kurs an der sich BÜRO BASIC nannte. Ich hatte eine ganz nette Trainerin, viele nette Kollegen und sogar einen sehr guten klimatisierten Raum, wo sogar die Teilnehmer sich an der Klimaanlage bedienen durften. Dieser Kurs ist etwas für Personen die kaufmännisches Wissen haben (oder auch nicht), und schon mal oder noch nie im Büro gearbeitet haben. Man lernt unter anderem wie man einen Ö-Norm-Brief schreibt, kaufmännisches Rechnen, Prozentrechnen, Kalkulationen, Büroorganisation und Wirtschaftskunde. Ab der Hälfte des Kurses gibt es den ersten Kompetenzcheck (man hat egal in welchen Kurs, immer ab der Hälfte und am Ende eine Prüfung damit man das Zertifikat kriegt) welcher daraus besteht einen Brief nach der Ö-Norm zu schreiben und einige allgemeine Word-Arbeiten zu machen. Den zweiten Kompetenzcheck hat man kurz vor Ende des Kurses und dieser besteht aus Wirtschaftskunde, kaufmännisches Rechnen und Kalkulation. Ich habe diesen Kurs komplett geschafft und auch mein Zertifikat erhalten.

Derzeit befinde ich mich im Kurs "Büro Advanced" welcher 8 Wochen dauert und somit der längste Kurs in diesem Institut ist. Habe auch da einen ganz netten Trainer, der immer hilfsbereit ist wenn es um kaufmännische Lehrabschlüsse und Berufe geht.

Auch ist 2mal in der Woche ein AMS-Berater im Hause an dem man sich wenden kann, wenn es z.B. zu Problemen mit dem AMS kommt. Sozialpädagogen und Bewerbungscoaches sind auch vorhanden, wenn man Probleme mit Behörden oder Bewerbungsschreiben hat. Diese sind auch sehr nett, hilfsbereit und machen alles richtig professionell.

Teurer Zwangskurs zum Schweißer ohne Job statt selbst gewählter Fahrlehrerausbildung mit Einstellungszusage

Aktiver Admin am Mo., 14.03.2016 - 16:50
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12.10.2015

S.g. Damen und Herren

Mein Name ist D. T. und ich bin knapp 21 Jahre alt.

Ich habe im Oktober 2014 mit Erfolg die Lehrabschlussprüfung als Karosseriebautechniker abgeschlossen, und wurde dann von meiner Ausbildungsfirma gekündigt.

Da meine bisherige Arbeitsuche nicht erfolgreich war, bekam ich vom AMS Mödling einen Schweißkurs genehmigt.

Mittlerweile hätte ich eine Arbeitsstelle gefunden, für die ich allerdings einen Kurs bräuchte – eine Ausbildung zum Fahrlehrer mit einer Einstellgarantie der Fahrschule.

Als ich dies dem AMS mitteilte, bekam ich von (Betreuerin, Abteilungsleiterin und Geschäftsstellenleiter) eine Absage, dass sie diesen Kurs nicht bezahlen werden.

Es stehen nun die 2 Kurse gegeneinander – Schweißkurs dauert länger, kostet mehr und die Arbeitslose wird auch bezahlt, und keine Sicherheit auf einen Job – kontra Fahrlehreausbildung, kürzer, billiger und mit Einstellgarantie.

Ergo, ich wäre vom Arbeitsmarkt weg ......

Leider kann ich mir diesen Kurs nicht selbst finanzieren, da ich gerade einmal € 500,- Arbeitslosengeld bekomme .....

Nun meine Bitte, können Sie mir diesbezüglich Helfen, damit ich diesen Kurs (Fahrlehrerausbildung) bekomme, und so schnell wie möglich vom Arbeitsmarkt weg bin ???

Ich hoffe auf eine positive Antwort und

verbleibe mit freundlichen Grüßen

D. T.


15.10.2015 10:43
Betreff: Fwd: Re: Keine Förderung vom AMS bei selbstständiger Arbeitssuche

Sehr geehrter Herr Buchinger,
sehr geehrter Herr Schaupp,

wir bitte um Überprüfung und weisen darauf hin, dass es in Österreich zum Glück noch kein Gesetz gibt, das Menschen eine Berufsausbildung für einen Beruf aufzwingen kann, den die Betroffenen nicht ausüben wollen. Das wäre ein klarer Verstoß gegen ILO 122 (BGBl 355/1972), wäre als Veruntreuung von Versicherungs- und Steuergelder zu werten und ist natürlich mit den Grundwerten der Demokratie und Menschenrechte völlig unvereinbar.

Mit freundlichen Grüssen

Mag. Ing. Martin Mair
Obmann "Aktive Arbeitslose Österreich"


Die Antwort von AMS-Oberbürokrat Herbert Buchinger läßt leider keinerlei Einsicht oder Vernunft erkennen:

Am 19.10.2015 um 11:26 schrieb herbert buchinger:

Lieber Herr Mair,

gerne überprüfen wir den Fall. Allerdings ist unser Maßstab das in Österreich geltende positive Recht. Das ILO Übereinkommen 122 steht dem gegenüber laut Ratifizierungsbeschluss des Nationalrates ausdrücklich unter Gesetzesvorbehalt. Das heißt kein Mensch kann sich staatlichen Einrichtungen gegenüber direkt auf dieses Übereinkommen berufen. Auch stellt ein Auftrag des AMS, eine bestimmte Maßnahme der beruflichen Aus- oder Weiterbildung zu besuchen, keinen Zwang im Sinne des genannten Übereinkommens dar. Ein solcher Auftrag schreibt unter bestimmten Umständen (Begründungspflicht!) allenfalls eine Schadensminderungspflicht des Arbeitslosen gegenüber der Arbeitslosenversicherung fest, bei deren Verletzung die Leistungsansprüche gegen die Arbeitslosenversicherung vorübergehend aberkannt werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Buchinger   

Wenig gelernt bei Team Styria: 18monatige Umschulung - industrielle Qualifizierung Metall

Aktiver Admin am Mi., 16.12.2015 - 21:01
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Hallo,

ich bin mir nicht sicher ob ich mit meinem Anliegen hier richtig bin und ob es die Sache überhaupt wert ist.

Ich persönlich finde jedoch, dass die Zeit der Umschulungsmaßnahme, die ich nun seit November 2014 hinter mir

habe, keine sehr schöne Zeit war, ich sogar einige Male krank wurde (2 mal auch Gürtelrose) weil es dort aus meiner Sicht nicht schön zugeht.

Mein persönlicher Wunsch wäre es an die richtige Stelle weiterleiten zu können, dass mindestens ich es für eine sehr gute Idee finde, diese Ausbildungsstätte nicht weiter finanziell zu fördern!

(Da ich ja nach meiner Umschulung für ein halbes Jahr in die Produktion übernommen wurde, kam mir zu Ohren, dass ab nun kein weiterer Umschüler aufgenommen wird, wenn es keine finanzielle Förderung mehr gibt.)

Die Ausbildungsstätte von der ich spreche ist die Team Styria Akademie, Triesterstr.Graz in der ich eine 18monatige Umschulung - industrielle Qualifizierung Metall- sehr positiv absolvierte.

Doch auch wenn ich diesen Teil positiv abschloss, ging es für mich ziemlich unerfreulich aus da ich ursprünglich vor hatte, zur Lehrabschlussprüfung antreten zu dürfen.

Meine persönlicher Bericht wie ich diese Einrichtung erlebt habe:

Zunächst einmal kam ich freiwillig in diese Einrichtung da ich unbedingt einen handwerklichen Beruf lernen wollte. Nach dem 2wöchigen Praktikum hatte ich im Großen und Ganzen einen guten Eindruck, doch rückblickend finde ich es traurig, dass der Ausbildungsleiter damals nicht die nötige Zeit gefunden hat ein Abschlussgespräch mit mir zu führen. Vielleicht hätte sich in diesem Gespräch herausgestellt, dass ich hier eventuell nicht richtig bin. Doch grundsätzlich wurde in der Praktikumszeit öfters davon gesprochen, dass man nach positivem Abschluss aller Module ( jeweils ca 18 Module Fachkunde, Fachrechnen, Fachzeichnen) die  Chance bekommt zur Lehrabschlussprüfung anzutreten, man um 3 Monate Verlängerung beim Magistrat ansuchen kann und intensiv Prüfungsstücke der WIFI in der Werkstatt üben und im Lehrsaal Prüfungsfragen lernen kann.

Da ich ein ehrgeiziger Mensch(ohne Behinderung) bin habe ich mir von Beginn an vorgenommen die ganzen Module zügig abzuschließen.

Doch mit der Zeit stellte sich heraus dass man in dieser Einrichtung sehr sich selbst überlassen ist und die Trainer (aus meiner Sicht) nicht viel Motivation haben etwas zu vermitteln(vielleicht da sie im Behindertengesetz sind und dem Ganzen nicht gewachsen sind und überfordert sind?).

Zur deren Verteidigung muss ich jedoch auch erwähnen, dass es auch Umschüler gibt die sich überhaupt nicht interessieren und bemühen. Doch habe ich mich einfach sehr vernachlässigt gefühlt, teilweise unterfordert da ich sehr wissbegierig bin, die Trainer sich keinen Stress machen und phasenweise über Wochen ausfielen wegen schwerwiegender Krankheit oder Operationen und dann plötzlich nur 1 einziger Trainer über ist und zumindest 1 Mal ein Ersatztrainer eingesetzt wurde der nichts kostete und freiwillig 2 mal sein "Praktikum" verlängerte um im Endeffekt für seine Meisterprüfung lernen zu können.

Des weiteren kam für mich erschwerend hinzu, dass ich dem Ausbildungsleiter gegenüber anfänglich eine leider irrtümlich große Begeisterung entgegenbrachte da ich dachte ich fände in ihm einen guten Ausbilder der mir 

den Beruf gut übermitteln kann, da er ja schließlich Meister ist und auch der Ausbildungsleiter- Bereich Metall- dieser Akademie ist. Doch dieser fasste diese Begeisterung anders auf (ich bin weiblich) was dazu führte dass ich mich 

immer mehr von diesem Trainer distanzierte, da ich persönlich gewisses Verhalten, besonders in dieser Konstellation, als unmoralisch halte und auch hielt.

Und dieser Umstand führte dann im Endeffekt dazu dass ich von diesem Ausbildungsleiter fachlich nicht viel konsumieren oder fragen konnte und war noch um einiges mehr auf mich allein gestellt beim erlernen der Theorie und reduzierte Blickkontakt und Kommunikation auf das Nötigste.

In all der Zeit stand mir die firmeninterne Sozialarbeiterin bei und konnte nach und nach durchsetzen dass ich eben diese "Distanz" brauche da sie das Problem zwischen mir und dem Trainer als "Übertragungsproblem" darstellte und dieser sich in keinster Weise persönlich angesprochen fühlen musste wegen meinem - zuletzt sogar verachtendem - Verhaltens. 

Gegen Ende der Umschulung, nachdem mir vom Magistrat die 3 Monate Verlängerung für die LAP-Vorbereitung genehmigt worden sind, erzählte ich der Sozialarbeiterin,(welche mich einfach regelmäßig zu Gesprächen einlud weil sie merkte dass es mir einfach nie richtig gut ging), dass ich allein beim Gedanken, diese 3 Monate mit diesem Ausbildungsleiter in intensiver Zusammenarbeit in der Werkstatt verbringen zu müssen, ein zweites Mal Gürtelrose bekam.

Daraufhin sah sie dringend Handlungsbedarf und es wurde auch das eine oder andere Gespräch mit der Administration Akademie und dem Ams-Vertreter geführt, aber im Endeffekt wurden mir diese 3 Monate "genommen" und ich vorzeitig in die Produktion übernommen mit dem Trost ich könne ja dort auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet werden. 

Aber im Grund kümmert sich nun keiner mehr wirklich darum und ich bin auch nicht wirklich in der Verfassung von dieser Firma etwas lernen zu wollen.

Im Juni 2015 habe ich das halbe Jahr der Übernahme überstanden und mir hoffentlich nicht die Frage einer weiteren Verlängerung gestellt, da ich mit diesem "Verein" dann gar nichts mehr zu tun haben will.

Zusätzliche Eindrücke:

Die gesamten Lernunterlagen sind sehr veraltet, man bekommt für die 18 Monate nur eine einzige Arbeitsgarnitur, die Trainer tratschen sehr viel und aus meiner Sicht werden einige Umschüler abschätzig behandelt und die merken es nicht da sie entweder behindert, eingeschränkt oder zu jung sind. 

Generell wird in der Akademie, aus meiner Sicht, nicht sehr freundlich mit den Umschülern umgegangen und man darf sich zu bestimmten Pausenzeiten keinen Kaffee oder Jause aus dem Automaten herausholen da ein anderer Vorgesetzter dort regelmäßig "Besprechungen" abhält und jeden auf abschätzige Weise wegschickt.

Die Administration ist aus meiner Sicht unfreundlich, schnippisch, teilweise ohne Mitgefühl was ich einfach nicht in Ordnung finde wenn man bedenkt dass auch junge Leute ohne Erfahrung aus dem Arbeitsmarkt, so wortkarg abgefertigt werden.

Es fehlt generell an sozialer Kompetenz und es ist keiner da der "durchgreift" was dazu führt dass einige Umschüler sich überhaupt nicht bemühen, sehr viel krank sind und andere wiederum auch sehr oft und lang krank werden durch diese chaotischen Zustände. 

Die einzigen Leute die sich an dieser Einrichtung bereichern sind Gerüchten zufolge das Büro (Administration Akademie) und die Trainer haben es eigentlich auch nicht ganz ungemütlich.

Deshalb finde ich persönlich dass die Schulung entweder geschlossen werden soll, was Gerüchten zufolge bald geschehen wird wenn keine finanzielle Mitteln reinkommen. 

Oder es müsste in kompetente Hände übergeben werden die entweder nur eingeschränkte und behinderte Leute umschult oder Erwachsene und Ehrgeizige die wirklich einen Beruf erlernen wollen- es eine klare Trennung gibt.

Aber diese Firma lebt zum Großteil von den Förderungen und zusätzlich arbeitet jeder Umschüler 2 Wochen gratis in der Produktion - 8 Stunden an einer Maschine - eintönige Arbeit um dann in jeder 3. Woche für einige wenige

Stunden im Lehrsaal Theorie lernen zu dürfen und dann einige Grundübungen des Metallhandwerks in der Werkstatt kennenlernen darf. Von richtigen "Schlosserarbeiten" und brauchbarer Praxis fehlt jede Spur.

Ich habe wirklich keine Ahnung wer in solch einer Einrichtung die Fäden zieht und natürlich fühlt sich keiner für irgendetwas Verantwortlich und meist wird dem AMS die Schuld in die Schuhe geschoben.

Doch finde ich, dass auch die Einrichtung selbst sich selbst besser präsentieren und einige Verbesserungen selbst herbeiführen könnte wenn sie nur wollte.

Wie kann es sein dass Menschen mit so unterschiedlichen Einschränkungen und Bedürfnissen in ein und der selben Einrichtung "ausgebildet" werden.

Ich persönlich habe von Anfang an Gas gegeben und war immer da (bis auf die Krankenstände), verlässlich und pünktlich, vernünftig und ordentlich. Es war echt ein Herzenswunsch von mir einen so interessanten

Handwerksberuf im 2. Bildungsweg erlernen zu dürfen doch wurde ich massiv enttäuscht und dadurch nervlich angeschlagen.

Mit freundlichem Gruß 

und der Hoffnung dass es an der richtigen Stelle ankommt - wenn geht diese Einrichtung unter diesen Bedingungen nicht mehr zu fördern, Steuergelder zu verschwenden und unnötiges Leid verursachen zu lassen - was andere "Erwachsene" Umschüler ebenso sehen.

ECDL Anfängerkurs für IT Profi - Beschwerde an die Volksanwaltschaft und den Rechnungshof

Aktiver Admin am So., 20.09.2015 - 11:29
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Mag W

Wien, 16./20 9. 2015 ( " better late than never" ! )

Schoenen guten Tag !

Über vom ams (zwangs)verordnete "Sinnloskurse" wurde Ihnen sicher schon des öfteren berichtet. Als mehrfach-Betroffener sehe ich mich verpflichtet, Ihnen zumindest ein weiteres, besonders eklatantes Beispiel zur Kenntnis zu bringen:

Ich bin "Altmeister" (od. zumindest ein "alter Hase") in der SW-Entwicklung, programmiere Computer seit 1975, habe auch jahrzehntelange Berufs-Praxis, und wurde 2001 vom Arbeitgeber in die ST2/ERFAHRUNGS-Stufe des IT-KV eingestuft.

2012 wurde ich vom ams einem ECDL-Kurs zugebucht, und absolvierte tatsächlich von 2.7.2012 bis 10.08.2012 einen -- aus ams-Mitteln finanzierten -- ECDL-Kurs, und zwar im "bit schulungscenter", Lemböckgasse 49b, 1230 Wien.

Nun kann mensch über die Sinnhaftigkeit bzw. Sinnlosigkeit eines "Computerführerschein-Kurses" für einen erfahrenen SENIOR-SW-engineer vielleicht noch argumentieren ... ICH WURDE JEDOCH FÜR DEN ***ANFÄNGERKURS*** "ECDL-CORE" EINGETEILT, mußte diesen (trotz meines Protestes) absolvieren (2012) und wurde erst später (2014) nochmals für einen ECDL-Kurs zugebucht, wo ich dann den ECDL-"advanced" machen durfte.

( und als gepeinigter "Langzeit-(ERWERBS-und-eigentlich-alles-andere-als)- Arbeits-Loser" muss mensch dann u.U. noch froh sein, einen ECDL-Kurs machen zu dürfen, denn es gibt noch wesentlich sinnlosere und noch deprimierendere ams-Zwangs-Masznahmen! )

Meiner Meinung nach ist das eine ... ... (zensiert) ... ... und eine eklatante Verschwendung von Geldern der ArbeitslosenVersicherung.

Ich würde daher jede Bemühungen ihrerseits zur Abstellung solcher Missstände begeistert begrüßen ...

und verbleibe hochachtungsvoll und mfG

w.d.a.

P.S. wenn DAS ein sparsamer, wirtschaftlicher und zweckmäßiger Einsatz von ams-Mitteln ist ... .. . .. ...

... dann bin ich ein grüngetupfter rosa olifant, der gerade über die alpen hergeflogen ist.

Die Berater: AMS-Kurs für Wirtschaftsenglisch: Kein Datenschutz

Aktive Arbeits… am Mi., 12.02.2014 - 23:41
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Sehr geehrte Damen & Herren der Volksanwaltschaft!

Im Zuge der aktuellen Diskussion um datenschutzrechtliche Unklarheiten bei Einrichtungen der Erwachsenenbildung, insbesondere der „Zulieferer“ des Arbeitsmarktservice, möchte ich an dieser Stelle eine Beobachtung schildern, die ich selbst gemacht habe. Vorweg muss ich aber dazusagen, dass es nicht um sensible Daten geht (wie um die Ergebnisse psychologischer Tests im Falle des kürzlich aufgedeckten Versäumnisses des bfi Salzburg), sondern um Daten, die üblicherweise in Lebensläufen vorkommen (Bild der Person, Name, Wohnsitz, Kontaktmöglichkeiten, etc.). Nichtsdestoweniger scheint mir der Umgang mit persönlichen Daten im nachfolgend beschriebenen Fall gröblich vernachlässigt worden zu sein.

Vom *. *. 2013 bis zum *. *. 2013 war ich Teilnehmer in einem Kurs für Wirtschaftsenglisch beim Institut „Die Berater“ in 40** *. Die Nachmittagseinheiten waren selbstständigen Bewerbungsaktivitäten gewidmet, bei denen die TeilnehmerInnen (nachvollziehbarerweise) wenig bis gar nicht kontrolliert worden sind.

Es gab freien Zugriff (Zugangsdaten sind zu Kursbeginn allen TeilnehmerInnen bekannt gegeben worden) auf einen bestimmten Teil des internen Netzwerks. Ein Kollege hat an irgendeinem Tag zufällig einen Ordner im allgemein zugänglichen Laufwerk gefunden, in dem Lebensläufe und Portraits von TeilnehmerInnen eines anderen Kurses gespeichert waren.

Die Tragweite dessen, was mir damals zugegebenermaßen nur als ein Anlass zum „Blödeln“ erschienen ist, wird mir durch den aktuellen Fall des bfi Salzburg erst richtig bewusst. Es sind keinerlei Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, die genannten Dateien nur den zugehörigen Personen zugänglich zu machen. Niemand weiß, wie lange diese Dateien im allgemeinen Laufwerk verfügbar waren, aber es reicht schon eine kurze Zeitspanne. Es hätte theoretisch jede x-beliebige Person somit Name, Wohnsitz, Kontaktmöglichkeit, sowie ein Bild der Person (mit etwas psychologischem Geschick sogar eine Art Persönlichkeitsprofil aufgrund der sonstigen Angaben im Lebenslauf) runterladen und beliebig verbreiten können.

Was Portraits betrifft, so darf man annehmen, dass die abgebildete Person gerade in einem Lebenslauf besonders attraktiv erscheinen will. So müsste gerade für Frauen, insbesondere für junge, die Vorstellung sehr unangenehm (wenn nicht „zum Fürchten“) sein, dass potentielle Stalker, Gewalttäter oder auch nur pubertierende Scherzkasperln wissen, wie sie aussehen, wie sie telefonisch erreichbar sind und wo sie sich gewöhnlich aufhalten. Im Lichte dieser Betrachtung dürfte es nachvollziehbar sein, dass ich hier, obwohl (vermutlich) keine sensiblen Daten nach DSG vorliegen, den Datenschutz auf jeden Fall als verletzt betrachte. Noch dazu, wo man annehmen darf, eine Ermächtigung der Datennutzung würde sich ausschließlich auf die jeweilige Kursmaßnahme beziehen. Und ganz sicher nicht auf möglichen Zugriff und Verbreitung durch völlig unbekannte Personen.

Obwohl ich es nicht beweisen kann, nehme ich an, dass es sich hier keineswegs um einen Einzelfall der Unvorsicht handelt. Ebenso gehe ich davon aus, dass die verantwortlichen Personen im Arbeitsmarktservice von solchen Nachlässigkeiten Bescheid wissen, aber nicht dagegen vorgehen. Und zwar, weil einfach kein Grund dazu besteht. Gerade Personen, die auf dem Arbeitsmarkt sowieso einen schweren Stand haben, wollen sich wahrscheinlich nicht unnötig dem Vorwurf einer Vereitelungshandlung aussetzen und somit eine Bezugssperre riskieren.

Meiner Meinung nach sollte das Thema von jemandem, der öffentliche Aufmerksamkeit genießt, deutlich angesprochen werden. Nicht zuletzt deswegen, weil sich datenschutzrelevante Auffälligkeiten in der beschrieben Größenordnung relativ einfach beheben lassen. Und um klarzustellen, dass auch bei nicht-sensiblen Personendaten auf einen sorgsamen Umgang zu achten ist.

An dieser Stelle bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass Ihnen dieser Bericht eine Hilfe war, um noch mehr Licht auf den teilweise haarsträubenden Umgang mit erwerbslosen Personen zu richten. Falls Sie Fragen haben, erreichen Sie mich unter der Tel.-Nr. ***** bzw. der E-Mail-Adresse *****. Ich ersuche abschließend noch, dass ich bei allfälliger Verwertung dieses Berichts nicht namentlich genannt werde und meine Kontaktdaten nicht öffentlich bekannt gegeben werden.

Somit verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen,

T* H*